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Vorerst kein BRICS-Dollar auf Gold-Basis: Die Enttäuschung des Jahres?

Die vergangene Woche sollte zu einem Wendepunkt für den Goldpreis werden: Die Erwartungen an den Gipfel der fünf BRICS-Staaten, der in dieser Woche in Johannesburg stattfand, waren groß. Und es gab nicht wenige Marktbeobachter, die eine Explosion des Goldpreises vorhersagten, weil die Vorstellung einer gemeinsamen Goldwährung kurz bevorstand. Diese Sensation ist ausgeblieben. Ist damit das Schicksal für den Goldpreis besiegelt?

Als die ersten Gerüchte die Runde machten, dass sich fünf aufstrebende Wirtschaftsnationen der Welt zusammen tun könnten, um eine gemeinsame goldbasierte Währung zu etablieren, war die Finanzwelt elektrisiert. Fünf Partner, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, wollten gemeinsame Sache machen. Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika sind in wirtschaftlicher Hinsicht sehr unterschiedlich entwickelt, die politischen Gegebenheiten variieren stark, doch offenbar ist dieses Zweckbündnis nötig, um die Vorherrschaft des US-Dollars zu bekämpfen.

Zwar vermeldeten die Teilnehmer in den vergangenen Tagen durchaus Fortschritte bei ihren Bemühungen einer gemeinsamen Währung, doch bereits vor dem Gipfel war klar, dass die Entwicklung einer neuen Währung über Landesgrenzen hinweg einige Jahre in Anspruch nehmen würde. Der große Knall im Jahr 2023 war deshalb - das hätte man bei nüchterner Betrachtung erkennen können - unrealistisch.

Dennoch konnte der Goldpreis in den letzten Tagen von den Nachrichten aus Südafrika profitieren. Nachdem Gold zuletzt unter die Marke von 1.900 US-Dollar gerutscht war, konnte das gelbe Metall diese Widerstandsmarke überwinden und das alte Allzeithoch bei 1.921 US-Dollar ansteuern.

Auch wenn in dieser Woche nicht die Geburtsstunde einer neuen Goldwährung verkündet wurde, ist die Richtung offenbar vorgezeichnet und die fünf aufstrebenden Wirtschaftsnationen werden ihre Zusammenarbeit auch bei der Währungspolitik intensivieren. Die Absicherung durch Gold wäre ein echter Game-Changer und ein überzeugendes Argument gegenüber dem US-Dollar, der seit vielen Jahren in unbegrenzter Menge gedruckt wird.

Der BRICS-Gipfel ist auch ohne eine Goldwährung eine Kampfansage an das etablierte Weltwirtschaftssystem - und der Club der Länder, die sich von den Vereinigten Staaten nichts mehr sagen lassen wollen, wird immer größer: Gleich sechs Länder, nämlich Saudi-Arabien, der Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate, Argentinien, Ägypten und Äthiopien, werden im kommenden Jahr dem Verbund beitreten. Und damit nicht genug: 40 weitere Nationen wollen offenbar Mitglied werden, darunter Algerien, Kuwait, Bangladesch, Venezuela und Thailand.

Diese weltumspannende Allianz wird alles daran setzen, den „US-Dollar-Imperialismus“ zu beseitigen. Sie möchten ihre wirtschaftliche (und damit auch politische) Abhängigkeit vom US-Dollar überwinden. Der US-Dollar als weltweite Reservewährung ist ihnen seit langer Zeit ein Dorn im Auge. Die weltweiten Zahlungsströme laufen in US-Dollar - und wer nicht mehr auf der Freundesliste der USA steht, kann sehr schnell den Zugang zu diesen Zahlungsströmen verlieren.

Bei genauerer Betrachtung sollten Edelmetall-Anleger nicht enttäuscht sein, dass in dieser Woche kein „BRICS-Dollar“ auf Gold-Basis präsentiert wurde. Es sollte trotzdem klar werden, dass Gold schon jetzt eine weltumspannende Währung ist. Das gelbe Metall war bereits in den vergangenen Jahrhunderten der wichtigste Garant für einen funktionierenden Handel über Grenzen hinweg. Man denke nur an die Münzen der „Lateinischen Münzunion“, die in Gold geprägt wurden und in den verschiedenen Mitgliedsländern wie Belgien, Frankreich oder Italien akzeptiert wurden. Bis zum Ersten Weltkrieg waren viele Währungen der Welt mit Gold abgesichert, um einer ungebremsten Inflation Einhalt zu gebieten. Und die Geschichte hat gezeigt: Immer dann, wenn Gold mit Geld verbunden wurde, war die Wertstabilität des Geldes gesichert.

In Deutschland entscheiden sich immer mehr Menschen für Gold als alternative Währung, indem sie ihr monatliches Gehalt in goldene Münzen oder Barren umwandeln, um es vor der schleichenden Vernichtung zu schützen. Der Euro mag kleineren oder größeren Schwankungen unterliegen, ebenso gerät der US-Dollar zunehmend unter Druck, viele andere Währungen sind längst untergegangen. Gold jedoch ist die einzige wahre und ewige Währung.

Was ist Ihre Meinung? Werden die BRICS-Staaten in den kommenden Jahren eine Währung auf Goldbasis etablieren können? Und wird diese neue Währung dem Dollar Konkurrenz machen können oder ihn sogar ablösen? Lassen Sie es uns wissen, in den Kommentaren:

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