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Vergeigter Jahresbeginn an der Börse: Nach dem Hübschmachen folgt das Abschminken

Kennen Sie das auch? Sie nehmen an einer Feier teil und geben richtig Gas. Eigentlich lassen die Kräfte nach. Sie wissen, dass Sie nicht wirklich fit sind. Sie haben die Tage, Wochen und Monate zuvor fast ohne Pause durchgefeiert – aber Sie legen an diesem Abend erst recht den Turbo ein. Die Musik wird immer lauter, die Beats immer heftiger – doch Sie nehmen einen Drink nach dem nächsten und tanzen ohne Pause einfach weiter.

Was wird wohl am nächsten Morgen passieren? Sie haben einen kräftigen Schädel, sind schlapp, vielleicht sogar krank. So ähnlich geht es derzeit Aktien-Anlegern in aller Welt. Sie haben das gesamte Jahr 2023 durchgefeiert und zum Jahresende noch mal richtig Gas gegeben. Insbesondere der DAX kannte nur noch eine Richtung: Nach oben. Selbst hartgesottene Börsen-Bullen rieben sich verwundert die Augen: Was ist an den Finanzmärkten los? Und warum geht ausgerechnet der deutsche Aktienmarkt durch die Decke, obwohl alle Wirtschaftsdaten auf schwere Zeiten hindeuten?

Eines stand bereits in der Silvesternacht fest: So, wie es in letzten Tagen des Jahres 2023 an der Börse gelaufen ist, konnte es nicht weitergehen. Denn bei den Wertzuwächsen bei deutschen Aktien handelte es sich um eine extreme Form des „Window Dressing“, oder zu Deutsch: „Hübschmachen“ der Kurse für einen sensationellen Jahresabschluss. Das Jahr 2023 sollte ein Erfolgsjahr für Aktien werden, koste es was es wolle. Und der Preis für den medienwirksamen Endspurt war groß.

Nun folgt jedoch auf die Silvestersause eine gänzlich unangenehme Katerstimmung mit einem ziemlich dicken Schädel. Denn die Börsianer haben darauf gewettet, dass die Notenbanken die Leitzinsen möglichst schnell und möglichst häufig senken. Die langfristige Hoffnung: Endlich wieder billiges Geld zum Zocken!

In den letzten Tagen waren jedoch gleich mehrere Stimmen zu vernehmen, die jegliche Leitzins-Partystimmung vermiesen könnten: So hat beispielsweise die Fed-Gouverneurin Michelle Bowman prognostiziert, dass der Leitzins auf seinem jetzigen Niveau verbleiben könnte. Aus der EZB war zu vernehmen, dass die Leitzinsen in Europa erst im Sommer fallen könnten. Und bei der Anzahl der Zinsschritte üben sich sie Notenbanker ebenfalls in Vorsicht und Zurückhaltung: Während der Markt in den USA zwischenzeitlich bis zu sechs Zinsschritte in diesem Jahr eingepreist hatte, ist zwischendurch von einem bis zwei Mini-Schritten die Rede.

Die Notenbanker haben offenbar die Inflation im Blick, die zuletzt wieder angezogen hat. Dafür sind in Europa teilweise Basiseffekte verantwortlich, teilweise lassen die Inflationsdaten jedoch auf einen ernsthaften Trend schließen. Insbesondere die Waren des täglichen Bedarfs steigen überdurchschnittlich im Preis.

Die gegenwärtige Unsicherheit macht auch vor dem Goldpreis nicht halt – nachdem das gelbe Metall in den ersten Tagen des neuen Jahres eine exzellente Performance hingelegt hat, gönnt sich Gold derzeit auch eine Verschnaufpause. Bisher wurden wichtige Unterstützungen wie zuletzt die runde 2.000-Dollar-Marke allerdings nicht verletzt und Gold konnte stets nach oben abdrehen.

Dazu beigetragen haben sicher auch die neuerlichen geopolitischen Unruhen, beispielsweise die Reaktionen auf die Wahl in Taiwan. Sollte es hier zu weiteren Verwerfungen mit China kommen, dürfte die „Krisenwährung“ Gold wieder glänzen – und auch sonst spricht weiterhin alles für das gelbe Metall: Die Zinswende, die Notenbankkäufe, die politischen Entscheidungen – das Jahr 2024 hält viele Chancen für Goldanleger bereit.

Was halten Sie von den Entwicklungen an der Börse? Sichern Sie sich mit Gold ab? Berichten Sie uns gerne in den Kommentaren davon!

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