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Steht das Ende des Hochzins-Zeitalters bevor?

Ein chronisch kranker Patient hat über viele Jahre keine medizinische Unterstützung erhalten. Dann wird ihm plötzlich eine Medikation verordnet, und die Dosis wird in kurzen Abständen rapide erhöht. Der Patient war bereits zu Beginn der Behandlung mehr oder weniger benebelt, und sein Zustand hat sich mit jeder weiteren Injektion nur oberflächlich stabilisiert. Plötzlich wird ihm jedoch jegliche medizinische Unterstützung entzogen – und die eigentlichen Ursachen der Erkrankung wurden weiterhin nicht erkannt. Kann eine solche Behandlung gut gehen?

Das beschriebene medizinische Vorgehen klingt sicher nicht nach einer seriösen Behandlung, sondern eher nach einem Experiment am offenen Herzen mit ungewissem Ausgang. Ein ähnliches Experiment konnte in den letzten Jahren an den Finanzmärkten beobachtet werden: Sowohl die US-Notenbank als auch die Europäische Zentralbank haben alles versucht, um die Inflation nach oben zu treiben. Lange Zeit befand sich die Teuerungsrate auf dem Nullpunkt – ein ungesunder Zustand aus Sicht der Währungshüter.

Deshalb haben sie nach und nach alle verfügbaren Mittel eingesetzt. Die Leitzinsen wurden zuerst auf Null und dann in den negativen Bereich gesenkt, Strafzinsen wurden eingeführt - und die Öffentlichkeit wurde geradezu zum Geldausgeben genötigt. Während es sich früher nicht anschickte, auf Pump zu leben, war plötzlich alles möglich: Es gab Kredite zum Nulltarif und die Menschen konnten sich Dinge leisten, die normalerweise außerhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten lagen.

Durch die Politik des billigen Geldes wurde eine enorme Menge an Liquidität in die Märkte gepumpt, was zu steigenden Preisen führte, wie es von den Notenbanken eigentlich gewünscht war. Doch die Inflation schoss weit über das angestrebte Ziel hinaus und erreichte hierzulande und in den Vereinigten Staaten von Amerika fast zehn Prozent – eine Inflationsrate im zweistelligen Bereich, wer hätte soetwas im 21. Jahrhundert für möglich gehalten?

Offenbar waren auch EZB, Fed und Co. erschrocken über den Geist, den sie aus der Flasche gelassen haben – und sie versuchten, ihn wieder einzufangen: Die Zentralbanken in Frankfurt und Washington haben genauso rasant gegengesteuert, wie sie die Politik des billigen Geldes eingeführt hatten. In den vergangenen Monaten haben wir eine historisch einmalige Abkehr von der Nullzinspolitik erlebt und es vergeht kein Monat ohne Zinserhöhungen.

Um auf unseren Patienten zurückzukommen: Es geht ihm nicht gut. Er hat sich an die Medikamente in Form von immer neuen geldpolitischen Stimuli gewöhnt und zeigt jetzt brutale Entzugserscheinungen. Man hat sich weiterhin nicht um seine eigentlichen Probleme gekümmert. Stattdessen wird weiter „herumgedoktert“. Wie könnte es mit dem Patienten namens „Weltwirtschaft“ weitergehen? Und welche Richtung nimmt die Inflation?

Die Inflation hat sich in den letzten Monaten zwar von ihrem Rekordstand entfernt, liegt aber immer noch im mittleren einstelligen Bereich. Das ist immer noch zu hoch, aber eine Entspannung im Vergleich zur Super-Inflation des Jahres 2022. Es gibt zunehmend Stimmen, die ein Ende der aggressiven Zinserhöhungen fordern, da die Zinsen in erster Linie die Kredite verteuern. Und wer hat in den letzten Jahren überwiegend auf Kreditbasis gelebt? Private Verbraucher, Unternehmen und Regierungen, also praktisch jeder, der mit Geld zu tun hat.

Die Welt wird derzeit von den langfristigen Folgen der geldpolitischen Experimente eingeholt. Die Inflation ist immer noch viel zu hoch, die Bevölkerung kann sich Investitionen in Waren des täglichen Bedarfs oder längerfristige Anschaffungen schlichtweg nicht mehr leisten. Dieser Zustand würgt die Wirtschaft ab – deshalb müssen wir uns an Begriffe wie „Rezession“ gewöhnen.

Der Goldpreis hat sich in den vergangenen Jahren als einzig verlässlicher Stabilitätsanker bewährt. Das gelbe Metall konnte sich auch in diesem Jahr von kurzfristigen Rücksetzern immer wieder erholen und arbeitet an einem Comeback. Und es setzt sich allmählich die Erkenntnis durch, dass das Ende der Fahnenstange bei den Leitzinsen erreicht ist. Sparer werden deshalb nicht auf goldene Zeiten hoffen können und auf hohe Renditen bei risikolosen Investments. Die Notenbanken werden sich mit weiteren Zinsschritten zurückhalten und die Leitzinsen perspektivisch wieder senken. Dann dürfte die große Stunde von Gold schlagen – mit Notierungen jenseits der 2000-Dollar-Marke.

Was ist ihre Meinung? Wie geht es dem Patienten? Hat er noch eine Chance? Kenne Sie vielleicht ein Hausmittel um die Genesung einzuleiten? Lassen Sie es uns wissen, in den Kommentaren.

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