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Keine Entwarnung bei der Inflation: Fällt die Zinswende endgültig ins Wasser?

Bereits im vergangenen Marktkommentar hatten wir uns mit der Zinswende beschäftigt, die nun offenbar ausfällt und die Finanzmärkte zunehmend in Unruhe versetzt. Und auch in dieser Woche gab es unerfreuliche Nachrichten aus den Vereinigten Staaten: Die Fed hat ihr Sitzungsprotokoll zum Zinsentscheid vom 31. Januar veröffentlicht. Und darin steht Schwarz auf Weiß: Die US-Notenbank schließt eine baldige Senkung der Zinsen kategorisch aus. Und damit nicht genug: Die Mitglieder des Offenmarktausschusses machten ihre Bedenken hinsichtlich einer anhaltend hohen Inflation deutlich.

Aus dem Protokoll geht hervor, dass eine Mehrheit der Mitglieder vor der Gefahr einer zu schnellen Senkung der Zinsen warnt. Eines steht jedoch fest: Weitere Zinserhöhungen wird es nicht geben. Aber ist dies eine gute Nachricht? Wenn der Offenmarktausschuss der Fed besorgt darüber ist, dass die Fortschritte bei der Bekämpfung der Inflation ins Stocken geraten könnten, dann sollte eigentlich Alarmstufe Rot an der Börse herrschen.

Tatsächlich springt jedoch vor allem – und ausgerechnet – der deutsche Aktienindex „DAX“ von einem Allzeithoch zum Nächsten. Dabei ist der DAX keinesfalls ein Profiteur der Zinspolitik der amerikanischen Notenbank und sicher auch nicht ein Nutznießer der gegenwärtigen Tech-Rallye an der US-Börse. Der DAX hat sich zu einem Zombie entwickelt – und zu einem Trittbrettfahrer. 

In den USA werden die Leitzinsen also vorerst in einer Spanne von 5,25 % bis 5,50 % bleiben – denn die Fed hat offenbar deutliche Zweifel, dass sich die Inflation nachhaltig der 2 %-Marke annähert. Die erste Zinssenkung wurde ursprünglich für März und Mai erwartet, nun gilt der Juni als frühestmöglicher Zeitpunkt – wenn überhaupt. Nachdem die Fed zwischen März 2022 und Juli 2023 den Leitzins um insgesamt 5,25 Prozentpunkte erhöht hatte, scheint es ihr nicht zu gelingen, nach den schnellsten Anhebungen seit etwa 40 Jahren einen Absprung zu schaffen. 

Wenn selbst die US-Notenbank, die den Rückenwind einer stabilen US-Wirtschaft als Unterstützung hat, ins Schlingern beim Ausstieg aus der Hochzinspolitik kommt, mag man sich gar nicht ausmalen, wie es bei der Europäischen Zentralbank aussieht. Womöglich wird die EZB die Leitzinsen noch deutlich länger auf dem gegenwärtigen Niveau halten – doch von diesen vergleichsweise hohen Zinsen haben Sparer nichts: Wie gerade erst bekannt wurde, verzeichneten Sparer erstmals seit dem Sommer 2023 laut einer Analyse durchschnittlich Zinssätze von weniger als drei Prozent für Festgeld mit längeren Laufzeiten – und damit können sie kaum die aktuelle Inflation ausgleichen. Oder mit anderen Worten: Ihr Geld versauert auf dem Festgeldkonto.

Und wie bereits in den vergangenen Jahren werden Sparer auch künftig für ihre Treue zu ihren Geldhäusern bestraft: Auch für Festgeld mit einer Laufzeit von fünf Jahren bieten Geldinstitute im Hinblick auf erwartete Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank erstmals seit Juli wieder durchschnittlich weniger als drei Prozent Zinsen, nämlich 2,69 Prozent. Bei einer Laufzeit von einem Jahr beträgt der Durchschnittszinssatz laut Angaben des Onlineportals „Verivox“ derzeit nur noch 3,15 Prozent.

Zum Glück lassen sich Sparer in Deutschland von diesen mageren Zinsaussichten jedoch nicht beirren und erinnern sich daran, dass Gold im Jahr 2023 eine Rendite von rund acht Prozent erbracht hat. Nach einer kurzen Schwächephase hat Gold in den letzten Tagen erneut ein Comeback hingelegt und dürfte schon bald den Widerstandsbereich um 2.050 US-Dollar pro Feinunze aus dem Weg räumen – dann könnten wir neue Allzeithochs auch beim Gold sehen.

Was sagen Sie zu der ausbleibenden Zinswende? Lassen Sie Ihr Geld auf dem Festgeldkonto „versauern“ oder legen Sie schon in Gold an? Berichten Sie uns gerne in den Kommentaren davon.

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