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Inflation weiter im Sinkflug: Verbraucher zahlen trotzdem drauf

Eine Inflation von 3,8 Prozent - was nach einem Traum klingt, ist Realität, wenn man den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes trauen darf. Demnach ist die Inflation in Deutschland auf den niedrigsten Wert seit August 2021 gesunken. Im Vormonat lag die Inflation noch bei 4,5 Prozent - ein kräftiger Abschwung innerhalb von nur einem Monat. Darf sich die Europäische Zentralbank nun feiern und schon bald eine Rückkehr zu niedrigen Zinsen verkünden?

Tatsächlich gibt es für Verbraucher in Deutschland wenig Grund zu Feiern. Denn sogar die Präsidentin des Statistischen Bundesamtes höchstpersönlich, Ruth Brand, schlägt Alarm. Ihr Fazit: Die Teuerungsrate sei weiterhin hoch. Während sich die Gesamtinflation abgeschwächt habe, seien die hohen Preise für Nahrungsmittel und Energie weiterhin eine Belastung. Die Preise für Lebensmittel sind im Vergleich zum Oktober 2022 um 6,1 Prozent gestiegen, Spitzenreiter sind Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren mit einem Plus von 13,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch Grundnahrungsmittel wie Brot und Getreideerzeugnisse sind massiv im Preis angestiegen, nämlich um rund 11 Prozent.

Die Verbraucher in Europa trauen dem Braten offenbar nicht, den die EZB ihnen in Form einer angeblich sinkenden Inflation serviert: Konsumenten erwarten laut der EZB, dass sie in den nächsten Monaten wieder ansteigt. Dies birgt ein Problem, da steigende Inflationserwartungen zu vorzeitigen Käufen führen könnten, was wiederum die Inflation weiter anheizen könnte. Die EZB steht vor der Herausforderung, diesem Teufelskreis entgegenzuwirken. Laut der monatlichen Umfrage der EZB stiegen die Teuerungserwartungen der Verbraucher im Euroraum für die nächsten 12 Monate von 3,5% auf 4%.

So ist es auch kaum verwunderlich, dass die Notenbanker im Hinblick auf eine schnelle Rückkehr zu niedrigen Zinsen auf die Bremse treten: Bundesbankpräsident Nagel warnte gerade erst vor einer hartnäckigen Verfestigung der Inflation und betont die Notwendigkeit, wachsam zu bleiben. Lettlands EZB-Rat Kazaks erklärte, dass Zinssenkungen erst erfolgen könnten, wenn die Inflation das Zielniveau erreicht habe. EZB-Chefvolkswirt Lane betonte, dass dies eine Zeit in Anspruch nehmen könnte und dass das Hauptaugenmerk der Währungshüter darauf liegt, die Zinsen stabil zu halten.

Theoretisch könnten sich die Verbraucher in Deutschland über die hohen Zinsen freuen, immerhin müssten sie für ihre Spareinlagen doch inzwischen wieder stattliche Zinsen kassieren - doch weit gefehlt: Viele Anleger profitieren nach Angaben des Vergleichsportals Verivox bislang kaum von steigenden Zinsen bei Tagesgeld. Jede vierte von 747 untersuchten Banken und Sparkassen bietet maximal 0,25 Prozent Zinsen, einige Institute gewähren überhaupt keine Zinsen. Das brutale Fazit: Obwohl der Einlagezins der EZB derzeit bei 4,0 Prozent liegt, lassen insbesondere Regionalbanken ihre Kunden nicht an den hohen Zinssätzen teilhaben.

Edelmetall-Anleger standen unterdessen in den letzten Wochen auf der Sonnenseite der Investment-Welt: Der Goldpreis bewegte sich von einem Hoch zum nächsten und konnte zwischendurch in Euro-Basis ein neues Allzeithoch erzielen. Und es wurden bereits neue Kursziele ausgerufen - von einem Sprung über die Marke von 2.000 US-Dollar war die Rede, ein neues Allzeithoch noch vor dem Jahresende war in greifbare Nähe gerückt.

Bis der Goldpreis zu neuen Höhenflügen ansetzt, werden sich die Edelmetallfans vorerst noch etwas gedulden müssen. Denn derzeit ist eine klassische Konsolidierung im Gange, die völlig gesund und voraussichtlich nur von kurzer Dauer ist. Der Goldpreis ist in kurzer Zeit zu dynamisch gestiegen, sodass diese Dynamik nun abgebaut wird. Langfristig hat sich an den Perspektiven für den steigenden Goldpreis nichts geändert - das Krisenmetall wird auch künftig gefragt sein und schon bald durch neue Rekorde für Schlagzeilen sorgen.

Was ist ihre Meinung? Wie sehen Sie den Gegensatz von sinkender Inflation und steigender Teuerungsrate? Wie bewerten Sie das Verahlten der Banken, die Zinsen an ihre Kunden nciht weiterzugeben? Lassen Sie es uns wissen, in den Kommentaren.

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