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Inflation „ebbt“ ab? Schäden des Inflations-Tsunami werden noch lange sichtbar sein !

Die Inflation ist nur ein vorübergehendes Phänomen - mit dieser Aussage hat EZB-Chefin Christine Lagarde den Witz des Jahrzehnts geliefert. Und bei genauerer Betrachtung ist die Entwicklung der Teuerungsrate überhaupt nicht lustig, denn sie belastet die Bevölkerung in Deutschland und ganz Europa massiv.

Die neuesten Inflationsdaten lassen erahnen, dass das Schlimmste noch lange nicht überstanden ist. Zwar sinkt die Inflation, dies geschieht jedoch im Schneckentempo. Im August lag die Teuerungsrate bei 6,1 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vormonat nur marginal zurückgegangen, damals lag sie bei 6,2 Prozent. Im Juni war noch eine Steigerung auf 6,4 Prozent zu verzeichnen.

Diese Zahlen allein wären eine Bankrotterklärung der EZB-Zinspolitik. Doch das eigentliche Drama spielt sich hinter den Zahlen ab: „Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln und Energie liegen oberhalb der Gesamtteuerung und halten die Inflationsrate hoch“, heißt es in einem Kommentar des Statistischen Bundesamtes.

Bei einem Blick auf die einzelnen Unterkategorien der Inflationsberechnung wird das ganze Elend der Inflation deutlich: Energie ist mit 8,3 Prozent wieder überdurchschnittlich stark gestiegen. Strom verteuerte sich um 16,6 Prozent. Kraftstoffe wie Benzin wurde um 3,7 Prozent teurer, Erdgas um 2,2 Prozent.

Noch dramatischer sieht es bei Nahrungsmitteln aus - hier sind durchweg Teuerungen im zweistelligen Bereich zu verzeichnen: Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren - plus 17 Prozent. Brot und Getreideerzeugnisse: Plus 13,6 Prozent. Gemüse: Plus 12,4 Prozent. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen - und jede Zahl ist für diejenigen, die regelmäßig an der Supermarktkasse stehen, keine Überraschung, schon seit langer Zeit bittere Realität.

Notenbanker und Medienvertreter haben sich, nachdem das Märchen von der "vorübergehenden" Inflation nicht mehr zu halten ist, einen neuen rhetorischen Trick überlegt. Wenn ein einzelner Inflationswert im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken ist, wird gern das Wörtchen "nur" verwendet. Ein Beispiel: Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich diesmal nur um 9,0 Prozent, nachdem die Inflation in diesem Bereich bei 11,0 Prozent im Juli lag.

Dass eine Inflation von 9 Prozent immer hoch brutalstmöglich vom EZB-Zielwert von zwei Prozent entfernt ist, dass 9 Prozent bei einem schmalen Haushaltseinkommen eine Katastrophe sein können und dass ein Rückgang von 11 auf 9 Prozent keinesfalls eine Trendumkehr bedeutet - dies alles wird gern vergessen oder sogar bewusst unter den Teppich gekehrt.

Der Goldpreis hat auf die jüngsten Inflationszahlen sofort reagiert und seine Abwärtsbewegung der vergangenen Tage beendet. Inzwischen notiert Gold wieder oberhalb des historischen Allzeithochs von 1.921 US-Dollar. Diese Marke war in der Vergangenheit ein wichtiger Widerstand und ein bevorzugtes Korrekturziel. Zuletzt war der Goldpreis in den letzten Wochen wieder unter Druck gekommen, weil sich an den Finanzmärkten eine altbewährte "Alles nicht so schlimm"-Stimmung breit gemacht hat. Aktien haussieren, obwohl die Hochzinsen die Wirtschaft abwürgen und obwohl die Unternehmenszahlen zunehmend für Enttäuschungen sorgen. Doch je mehr Konzerne ihre Bücher öffnen, desto deutlicher werden die Auswirkungen der ruckartigen Zinserhöhungen nach einer langen Phase, in der sich die Märkte an das billige Geld gewöhnt hatten.

Es wird spannend, ob die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute wie das Münchner „Ifo“ und auch die Notenbanken am Ende doch recht behalten – denn sie gehen weiterhin davon aus, dass die Tage der Rekord-Inflation gezählt sind: Für 2024 rechnet das Ifo-Institut nur noch mit 2,6 Prozent und 2025 mit 1,9 Prozent für die durchschnittliche Jahres-Inflation. Die Teuerungswelle, so das Ifo-Institut, werde weiter „abebben“. Die Schäden, die der Inflations-Tsunami angerichtet hat, werden aber noch lange sichtbar bleiben.

Was ist ihre Meinung? Wie schlimm werden ihrer Meinung nach die Folgen des Inflations-Tsunami sein? Wie bewerten Sie das Verhalten der EZB? Kehrt man die Tatsachen bewusst unter den Teppich oder will man nur die Pferde nicht scheu machen? Lassen Sie es uns wissen, in den Kommentaren.

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