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Wie senkt man die Inflation? Man ändert einfach die Berechnung!

Die Inflation, alles halb so wild und nur eine vorübergehende Erscheinung – alle Beschwichtiger, Schönwettermaler und Ablenker haben Grund zur Freude: Die Inflationsrate für das Jahr 2022 wurde nachträglich nach unten korrigiert. Anstelle einer Gesamtinflation von 7,9 Prozent sind es jetzt, wie viele Medien betonen, „nur noch“ 6,9 Prozent. Ein ganzes Prozent weniger, ein Wert deutlich von der zweistelligen Prozent-Schallmauer entfernt - das klingt gut.

Mehr als ein guter Klang bleibt in Anbetracht dieser Nachricht allerdings nicht. Denn es handelt sich lediglich um einen mathematischen Effekt. Das Statistische Bundesamt hat schlicht die Berechnungsmethode der Teuerungsrate angepasst. Die Gründe für die Veränderung der Inflationsrate liegen in der geänderten Gewichtung der Ausgaben, die in die Gesamtbetrachtung aufgenommen werden. Der Anteil für die Ausgaben fürs Wohnen haben nach wie vor den größten Anteil, allerdings wurde das Gewicht reduziert, während andere Bereiche an Gewichtung zugenommen haben. Laut dem Volkswirt der Commerzbank, Ralph Solveen, wurde das Gewicht von Haushaltsenergie und Kraftstoffen von über 10 Prozent auf knapp 7,5 Prozent reduziert. Währenddessen stieg das Gewicht der Nahrungsmittel um zwei Prozentpunkte, jedoch sind die Preise dieser Waren nicht so stark gestiegen wie die Energiepreise.

Womöglich denken Sie an dieser Stelle: „Klingt komisch, ist aber so!“ Und vor allem: Die nachträgliche Veränderung der Inflationsrate macht deutlich, dass die offiziellen Zahlen nur einen Teil der Realität abbilden. Die meisten Kunden von Emporium, die ihr Vermögen mit Gold und Silber schützen, werden wohl ohne Umschweife bestätigen können, dass ihre Lebenshaltungskosten im vergangenen Jahr um deutlich mehr als 6,9 oder 7,9 Prozent gestiegen sind. Oder etwas drastisch ausgedrückt: Die offizielle Inflationsrate spielt in ihrer Lebensrealität keine Rolle, denn sie müssen an der Tankstelle oder beim Heizöl deutlich mehr als 5,9 oder 6,9 Prozent zahlen und auch für Lebensmittel deutlich stärker in die Tasche greifen.

Dass bei der Teuerung in Deutschland keine Trendwende in Sicht ist, zeigen brandaktuelle Zahlen: So wurde gerade erst bekannt gegeben, dass die Inflation im Februar 2023 deutlich höher als erwartet war: Sie lag bei 8,7 Prozent, obwohl Ökonomen einen Rückgang erwartet hatten. Im Februar zeigte sich eine signifikante Preiserhöhung vor allem bei Energie und Nahrungsmitteln, was zur Inflation beitrug. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Energiepreise um 19,1 Prozent an.

Mit Spannung wird erwartet, wie sich die Inflation im März weiter entwickelt – hier erwarten Wirtschaftsexperten erneut einen deutlichen Rückgang der Inflation. Ob die Prognosen diesmal zutreffen, darf bezweifelt werden. Doch renommierte Experten wie Holger Schmieding, der Chefvolkswirt der Berenberg Bank, erklären die erwartete Kehrwende mit einem explosionsartige Anstieg der Energie- und Nahrungsmittelpreise nach Kriegsbeginn im späten Februar 2022, der in diesem Jahr nicht mehr in den Vorjahresvergleich einfließen wird.

An den Finanzmärkten ist die generelle Richtung derzeit nicht absehbar. Die Märkte befinden sich aktuell in Wartestellung. Anleger und Analysten sind sich uneins über den weiteren Jahresverlauf. Während viele eine handfeste Rezession befürchten, gibt es andere, die zur Besonnenheit mahnen.

Der Goldpreis liegt nach einem sensationellen Jahresstart eine Verschnaufpause ein. Im allgemeinen Markttaumel ist der Goldpreis zuletzt etwas deutlicher zurückgekommen und notiert derzeit bei rund 1830 US-Dollar. Damit liegt er inzwischen recht weit von seinem bisherigen Jahreshoch entfernt, dass bei rund 1950 US-Dollar liegt. Aktuell arbeitet Gold jedoch am Ausbau eines charttechnischen Bodens, um seine Aufwärtsbewegung schon bald fortzusetzen.

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