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Verschnaufpause oder Trendwende: Die Inflation ist gekommen, um zu bleiben

An die vielen bösen Überraschungen an der Supermarktkasse, an der Tankstelle und ziemlich in jeder Situation des täglichen Lebens haben wir uns längst gewöhnt. Dass der Käse plötzlich 3,49 Euro statt 2,29 Euro kostet, dass der Liter Sprit mit zwei Euro zu Buche schlägt und das am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist – das alles ist für viele Menschen in Deutschland zu einer bitteren Realität geworden.

Niemand konnte sich noch vor ein paar Jahren vorstellen, dass die Inflation ein zweistelliges Niveau erreicht. Doch das geldpolitische Experiment der Notenbanken ist grandios gescheitert. Zuerst haben sie alles getan, um die Teuerungsrate vom Nullpunkt wegzubekommen. Und als der Geist der Inflation aus der Flasche gelassen wurde, mussten die Lagardes und Powells dieser Welt tatenlos dabei zusehen.

Wobei – ganz tatenlos waren die Notenbanken nicht. Sie haben damit begonnen, die Leitzinsen zu erhöhen. Hierbei gibt die US-Notenbank Fed das Tempo vor, die EZB zieht wie schon so oft nur zögerlich nach. Denn sie muss stets die vielen Euroländer im Blick behalten, deren Staatsschulden auf einem Rekordhoch sind. Zu hohe Leitzinsen verteuern den Schuldendienst und treiben die Staatsfinanzen von Spanien, Italien oder Griechenland immer weiter in den Bankrott.

In den letzten Wochen war allerdings eine überraschende Entwicklung zu beobachten: Die jüngsten Inflationszahlen aus Europa und den USA lassen auf eine Trendumkehr hoffen. Die Teuerungsrate war zuletzt rückläufig und es mehren sich die Stimmen, die einen Ausstieg aus der Zinswende verlangen. Die Phantasie stagnierender oder sogar sinkender Leitzinsen lässt Anleger an der Börse jubeln, denn so scheint billiges Geld wie zu früheren Zeiten wieder in greifbare Nähe zu rücken.

Das gegenwärtige Comeback an der Börse ist deshalb geradezu bizarr. Die Berichtssaison in den USA ist durchwachsen und auch in Deutschland gibt es fast täglich neue Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft. Warum vor diesem Hintergrund die Aktienkurse steigen, bleibt das Geheimnis der Anleger. Womöglich hoffen sie wieder auf finanzpolitische Stimuli. Und sie wähnen sich in der Sicherheit, dass im Falle eines Crashs der Staat für den Schaden aufkommt.

Neben der Entwicklung der Inflationsrate ist auch die Trendwende bei einem anderen wichtigen Indikator bemerkenswert: Das Wechselkursverhältnis zwischen dem US-Dollar und dem Euro hat sich zuletzt umgekehrt. Während für einen Euro zwischendurch nur noch 0,95 US-Dollar zu bekommen waren, sind es inzwischen wieder knapp 1,10 US-Dollar. Das heißt: Der Euro wird gegenüber dem US-Dollar wieder stärker. Anleger flüchten also aus dem als sicheren Hafen geglaubten „Greenback“ und wenden sich wieder spekulativen Anlageklassen zu – als hätten sie aus den vergangenen Jahren nichts für die Zukunft gelernt. 

Für Gold hat die aktuelle Entwicklung an den Finanzmärkten eine positive Nebenwirkung: Weil man für einen Euro inzwischen mehr US-Dollar bekommt, ist auch der Goldpreis in US-Dollar zuletzt stärker gestiegen. Und besonders gut für Anleger ist hierzulande, dass die Euro-Notierung bei dieser Entwicklung nicht hinterher hinkt. Diese Beobachtung lässt vermuten, dass die Aufwärtsbewegung bei Gold nachhaltig und noch lange nicht vorbei ist.

Der Goldpreis hat in den vergangenen Monaten eine fulminante Entwicklung hingelegt. Nachdem er im Laufe des Jahres 2022 fast bis auf 1600 US-Dollar pro Feinunze abgestürzt war, legte Gold eine Aufholjagd hin, wie man sie lange nicht gesehen hat. Von November 2022 bis heute liegt der Zuwachs bei über 300 US-Dollar, allein in diesem Jahr hat Gold in nur drei Wochen rund sechs Prozent dazu gewonnen. Inzwischen sind sogar die beiden früheren Widerstände bei 1871 und 1920 US-Dollar, bei denen es sich um frühere Allzeithochs handelte, mühelos aus dem Weg geräumt worden.

Diese Stärke lässt hoffen, dass Gold schon bald die magische Marke von 2000 US-Dollar ansteuert. Und auch hier wäre der Höhenflug des Goldes noch lange nicht beendet, denn das gelbe Metall hat reichlich Aufholpotenzial gegenüber allen anderen Anlageklassen, die im Zuge der Rekord-Inflation ihren Wert vervielfacht haben.

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