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USA verlieren Spitzen-Rating - und drucken weiter Geld wie verrückt

Nachdem die Kurse an den Börsen in den letzten Wochen nur eine Richtung kannten, nämlich nach oben, wurde es plötzlich nach langer Zeit einmal wieder ungemütlich für Aktienbesitzer. Die US-Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika reduziert und dadurch Schockwellen verursacht, die zu Verlusten auf breiter Front geführt haben.

Man kann über die Bedeutung von Rating-Agenturen leidenschaftlich streiten, doch wenn die Analysten den Daumen über die Kreditwürdigkeit eines Landes senken, dann stehen ernstzunehmende Probleme bevor. Denn anhand der Bewertung der Kreditwürdigkeit bemisst sich der Risikoaufschlag, der am Kapitalmarkt beispielsweise für Anleihen zu zahlen ist. Entsprechende Entscheidungen von Rating-Agenturen kennt man vor allem bei hoch verschuldeten Krisenstaaten, die bei einem miesen Rating noch mehr Geld fürs Schuldenmachen bezahlen müssen.

Wenn die größte und wichtigste Volkswirtschaft der Welt ihr Spitzen-Rating verliert, sollte dies zum Nachdenken anregen. Bei genauerer Betrachtung ist die Entscheidung von Fitch jedoch keine Überraschung, denn die Analysten preisen völlig nachvollziehbar die Gefahr einer Rezession in die Kreditwürdigkeit der USA ein.

Die ausführliche Begründung der Fitch-Experten klingt wie ein finanzpolitisches Armutszeugnis: Fitch kritisiert insbesondere die Verschlechterung der Haushaltslage in den vergangenen Jahren und die hohe Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten. Die "Standards der Regierungsführung" haben sich nach Einschätzung von Fitch in den letzten 20 Jahren kontinuierlich verschlechtert. Fast hämisch blickt Fitch auf die ständigen Haushaltsstreits um die Schuldenobergrenze und die ständigen "Last Minute"-Einigungen.

Die Reaktion der politischen Führung in Washington ist wenig überraschend - wie war es doch gleich mit den getroffenen Hunden, die bellen? Eine Regierungssprecherin nannte die Entscheidung der Ratingagentur "realitätsfern", US-Finanzministerin Janet Yellen bezeichnete die Entscheidung als "willkürlich".

Ganz überraschend dürfte die Fitch-Abstufung für Yellen und Co. allerdings nicht sein, denn auch die Agentur S&P verwehrt den USA ein Triple-A-Rating - allerdings liegt diese Entscheidung über zehn Jahre zurück und die US-Regierungen haben die Kritik geflissentlich ignoriert. Sie bekommen nun die Quittung dafür.

Die Reaktion der Regierung sowie der Notenbank lässt allerdings tief blicken. Offenbar herrscht bei den Währungshütern und der politischen Führung der tiefe Glaube, dass die USA die größtmögliche Kreditwürdigkeit verdient haben, weil sie über die Mittel verfügen, um immer neues Geld zu drucken. Dabei haben sie offenbar vergessen, dass genau diese Haltung in den vergangenen Jahrhunderten gleich mehrfach ins Verderben geführt hat, man denke nur an die über Inflation des Jahres 1923.

Es steht allerdings zu befürchten, dass der Warnschuss der Rating-Agentur Fitch schon bald ungehört verhallt. Die Finanzmärkte werden schon in wenigen Tagen wieder zur Normalität übergehen und sich in der trügerischen Sicherheit wiegen, dass die Notenbanken am Ende des Tages zur Rettung eilen werden, wenn die Finanzmärkte wieder einmal ins Wanken geraten.

Der Goldpreis kann von den Turbulenzen an den Finanzmärkten vorerst nicht profitieren, die Notierung des Goldpreises ist in den letzten Tagen leicht zurückgegangen. Dies lässt sich jedoch mit den starken Schwankungen an den Devisenmärkten erklären, denn auch das Währungspaar Euro/US-Dollar fährt Achterbahn. Die meisten Analysten bleiben für Gold weiterhin positiv gestimmt und gehen davon aus, dass der Goldpreis in den kommenden Monaten die Marke von 2000 Us-Dollar nachhaltig überwinden wird. Vorläufiges Zwischenziel bis Jahresende: 2100 US-Dollar.

Was ist Ihre Meinung? Was denken Sie über das Rating der Agentur Fitch? Sind Rating-Agenturen tatsächlich relevant? Wie bewerten Sie das Verhalten der amerikanischen Regierung und der US-Notenbank? Lassen Sie es uns wissen, in den Kommentaren.

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