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Schuldenstreit in den USA: Kein Happy End, aber immerhin ein Ende

Nur wenige Stunden, nachdem die letzte Ausgabe unseres Marktberichtes in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde, trat genau das ein, was wir prognostiziert hatten: Demokraten und Republikaner einigten sich im Schuldenstreit.

Es braucht allerdings keine hellseherischen Fähigkeiten oder gar eine Glaskugel, um diese Entwicklung vorherzusagen - denn das Spiel um die Staatsschulden hat in den USA eine lange Tradition. Neu ist allerdings die Sorglosigkeit, mit der Spitzenpolitiker in den USA den Staatshaushalt gegen die Wand fahren. Um sich die Mühe von jährlichen Verhandlungen zu ersparen, wurde die Schuldengrenze kurzerhand außer Kraft gesetzt. Bis 2025 hat die US-Regierung nun freie Bahn.

Was dies für die US-amerikanischen Staatsfinanzen - und damit nicht nur für die US-Bürger, sondern auch für die weltweiten Finanzmärkte - bedeutet, lässt sich nur erahnen: Die Schuldenquote der USA hat sich seit 2001 mehr als verdoppelt - und das Congressional Budget Office (CBO) geht davon aus, dass sich die Staatsschulden in den nächsten zehn Jahren erneut verdoppeln werden. Über 31,4 Billionen US-Dollar steht der amerikanische Staat bisher in der Kreide, allein 1,4 Billionen davon sind nur in diesem Haushaltsjahr entstanden.

Die Schuldensünder werden unterdessen nicht müde, die prekäre Lage der Staatsfinanzen schönzureden. Sie verweisen darauf, dass die US-Schuldenquote lediglich unter 130 Prozent liegt und damit im internationalen Vergleich niedrig sei - gern wird dabei mit dem Finger auf Japan gezeigt, denn das Land kommt trotz einer Schuldenquote von 270 Prozent erstaunlich gut über die Runden. Auch die europäischen Staaten müssen sich im internationalen Vergleich eher zurückhalten, denn viele prominente Schuldensünder wie Italien mit einer Schuldenquote von 150 Prozent kommen aus „good old Europe“.

Während die Finanzmärkte nach der Einigung im Schuldenstreit durchatmen und nichts unversucht lassen, um DAX und Co. in neue Höhen zu katapultieren, mehren sich jedoch die kritischen Stimmen: Es ist kein Happy End, aber immerhin ein Ende“, resümiert der Nachrichtensender n-tv. Denn dass der unvorstellbare Staatsschuldenberg der USA jemals abgetragen, geschweige denn angetastet wird, ist unwahrscheinlich.

Zuletzt hatten sich die Demokraten und Republikaner in den USA erbittert gegenübergestanden. Während die Demokraten geplant hatten, die staatlichen Einnahmen durch eine stärkere Besteuerung reicher Bürger zu erhöhen, stellten sich die Republikaner quer. Und die Streitigkeiten gehen auch nach dem vorläufigen Burgfrieden weiter - während die Demokraten gegen Kürzungen im sozialen Bereich wettern, würden rechte Republikaner gern noch mehr in diesem Bereich sparen.

Doch immerhin haben die Finanzmärkte nun wieder etwas zu feiern - und tatsächlich legten DAX, Dow Jones und Co. in den letzten Tagen wieder den Turbo ein. Auffällig ist allerdings, dass auch Gold wieder stärker wird. Eigentlich hätte das Krisenmetall zusätzlich unter Druck stehen können, nachdem eine öffentlich zur Schau gestellte Krise wie der Schuldenstreit zumindest in der breiten Öffentlichkeit nicht mehr als Krise wahrgenommen wird.

Offenbar wird vielen Anlegern jedoch nun bewusst, dass die USA ihre Staatsfinanzen weiter über die Notenpresse retten werden - oder mit anderen Worten: Sie werden weiterhin unvorstellbare Geldmengen aus dem Nichts erschaffen und damit die Inflation weiter befeuern. Zudem hat das jüngste Gezerre um die Anhebung oder Aussetzung der Schuldengrenze deutlich gemacht, wie instabil das politische System der USA geworden ist. Die Schuldengrenze wird zu einem politischen Druckmittel - und wenn in der Zukunft nur eine der beiden Seiten nicht nachgibt, stürzt die Welt ins Chaos.

Sind Sie zufrieden mit der Einigung im Schuldenstreit? Wie bewerten Sie die Aufhebung der Schuldengrenze? Was glauben Sie, wie das die Finanzmärkte in Zukunft beeinflussen wir? Lassen Sie es uns wissen, in den Kommentaren.

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