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Inflation weiter hoch, Amerikaner leben zunehmend auf Pump – kann das gut gehen?

Dass die Zinswende in diesem Jahr schon lange nicht mehr auf der Tagesordnung steht, haben wir in diesem Marktbericht bereits vor Monaten prognostiziert. Nun gibt es neue Einblicke in die letzte Zinsentscheidung des Federal Open Market Committee (FOMC) der US-Notenbank Fed – und daraus geht hervor: Das wichtigste Gremium der Währungshüter ist völlig unentschlossen – und offenbar tief zerstritten.

Aus dem Protokoll geht hervor, dass vier Vertreter davon ausgehen, dass es gar keine Zinssenkungen geben wird. Acht Fed-Gouverneure rechnen dagegen mit zwei Senkungen – es ergibt sich also ein Mittelwert von einer Zinssenkung in diesem Jahr. Für das kommende Jahr wird mit vier Senkungen gerechnet – mehr als zuvor geschätzt.

Die US-Notenbank betont in der Entscheidung eine Verbesserung der finanziellen Bedingungen. Es bestehe unter den Marktteilnehmern ein Konsens, dass der Leitzins seinen Höchststand erreicht habe. Allerdings sei es noch zu früh, um die Zinsen zu senken. Notwendig seien weitere positive Inflationsdaten. Offenbar zweifeln die US-Notenbanker daran, dass sich die Inflation nachhaltig in Richtung zwei Prozent bewegt.

Fed-Chef Jerome Powell betonte, dass die Risiken eines zu schnellen oder zu langsamen Vorgehens nun in einer besseren Balance stünden. Er rechnet damit, dass eine Rückkehr der Inflation zu ihrem Zielwert der Notenbank von zwei Prozent erst Ende des kommenden oder im übernächsten Jahr zu rechnen sei.

Die Fed steht vor der Herausforderung, die jahrelange Inflationswelle zu brechen und den Arbeitsmarkt abzukühlen, ohne dabei die Wirtschaft abzuwürgen. Aktuell steht der Leitzins in den Vereinigten Staaten bei 5,25 bis 5,50 Prozent und die Märkte spekulieren weiter auf eine Zinssenkung im September. Powell ging jedoch nicht auf die Frage ein, ob dies der Fall sein werde.

Auch nach dem Ende der ersten Jahreshälfte 2024 gibt es nur geringe Anzeichen für Fortschritte bei der Inflationsbekämpfung. Die Inflationsrate lag zuletzt bei 3,4 Prozent, die Kerninflation sogar bei 3,6 Prozent. Allerdings zeigen Verbraucherumfragen in den USA zunehmende Sorgen – die Bürger glauben offenbar nicht an sinkende Preise und eine Entlastung bei den Ausgaben des täglichen Bedarfs. 

Die Fed-Vertreter wiesen in der Sitzung auf mehrere Aufwärtsrisiken für die Inflation hin, insbesondere aufgrund geopolitischer Ereignisse, und auf den Druck, den die Inflation auf Verbraucher, insbesondere auf Geringverdiener, ausübt. Sie äußerten auch Besorgnis darüber, dass Verbraucher „riskantere Finanzierungsformen“ nutzen, um über die Runden zu kommen. Vor allem Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen geraten offenbar zunehmend unter Druck. Besorgniserregend ist aus Sicht der Fed vor allem die verstärkte Nutzung von Kreditkarten und Ratenzahlungsdiensten sowie auf erhöhte Zahlungsrückstände bei Verbraucherkrediten.

Die einzig gute Nachricht des FOMC-Protokolls besteht darin, dass die Misere der Mittelschicht endlich zu den Notenbankern vorgedrungen ist. Wer in den USA in den letzten Jahren einen Privatkredit angefordert hat, weiß: Die offiziellen Leitzinsen von 5,25 bis 5,50 Prozent sind unerreichbar, stattdessen verlangen die Banken eher 7 bis 10 Prozent – pro Jahr. Das heißt: Wer Geld leiht, muss richtig draufzahlen und wird schnell in einen Strudel gerissen. Laut einer Berechnung des US-Vergleichsportals „Bankrate” liegt der Durchschnitt der Zinsen bei Privatkrediten in den USA derzeit bei 12,35 Prozent. Und daran wird sich auf Sicht der nächsten ein bis zwei Jahre auch nichts ändern, denn die Unentschlossenheit der Fed wird schon bald auf neue Inflationsdaten treffen, die eine Zinswende in weite Ferne rücken lassen. 

Glauben Sie, dass die hohe Verschuldung der Haushalte langfristig tragbar ist? Und wie schützen Sie sich persönlich vor Inflation und finanziellen Unsicherheiten? Teilen Sie Ihre Meinung gerne in den Kommentaren mit uns!

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