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Gold verabschiedet sich in den Urlaub – doch wann ist die Sommerpause vorbei?

Nach den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 verabschiedet sich Gold aktuell in die wohlverdiente Sommerpause. Mit einer Performance von 15 Prozent in Euro und 12 Prozent in US-Dollar darf der Goldpreis auch tatsächlich eine Verschnaufpause einlegen – doch das gelbe Metall sollte sich nicht allzu lange in die Hängematte legen, denn sonst droht ein Sonnenstich oder im ungünstigsten Fall ein böses Erwachen und ein stürmischer Herbst.

Viele Edelmetall-Anleger fragen sich, ob nach dem starken Bullen-Run der vergangenen Monate das Potenzial bei Gold ausgereizt ist. Sie erinnern sich an den sensationellen Ausbruch aus der mehrjährigen Trading-Range im März 2024 und an das neue Rekordhoch von 2.450 US-Dollar im Mai 2024.

Seitdem befindet sich der Goldpreis allerdings in einer Korrekturphase – und derzeit läuft ein Test der Support-Zone um 2.300 US-Dollar. Zwar hat der Goldpreis diese Marke bislang nicht nachhaltig unterschritten, doch offenbar ist auch auf der Oberseite alles fest vernagelt – und die wichtigsten Sentiment-Indikatoren sowie die Saisonalität in der Jahresmitte lassen erahnen, dass die nächsten Wochen und Monate für den Goldpreis beschwerlich werden könnten auf dem Weg zu neuen Hochs – zumal auch von den Notenbanken in den kommenden Monaten keine bahnbrechenden Entscheidungen erwartet werden. Die Gold-Hausse war zumindest teilweise eine Wette auf eine schnelle und starke Zinswende – doch damit wird es im Jahr 2024 sicher nichts mehr. 

Viele Analysten haben deshalb inzwischen wieder damit begonnen, den Goldpreis auf der Unterseite unter die Lupe zu nehmen: Bei einem Bruch der Marke von 2.300 US-Dollar dürfte Gold schnell bis 2.250 US-Dollar und 2.200 US-Dollar durchgereicht werden. Erst bei einem Absturz auf bis zu 2.150 US-Dollar wäre jedoch der übergeordnete Aufwärtstrend gefährdet.

Während sich nicht nur der Goldpreis, sondern auch viele Anleger in die Sommerpause verabschieden, könnte es spätestens im Herbst ein paar böse Überraschungen geben – beispielsweise bei der Inflation: Wie die Commerzbank gerade erst in einem Marktkommentar betont hat, steckt derzeit jeder zwölfte Container weltweit im Stau, was die Frachtpreise auf der Route von China nach Europa stark ansteigen lässt – dies werde langfristig die Verbraucherpreise beeinflussen.

Für eine Absicherung des Goldpreises nach unten dürften in der Zwischenzeit die Zentralbanken sorgen – sie kaufen weiterhin Gold wie verrückt: Die türkische Zentralbank (TCMB) hat gerade erst bekannt gegeben, dass die Währungsreserven der Türkei Ende Mai 143,29 Milliarden US-Dollar betrugen – das entspricht einem Anstieg um 15,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Die Türkei kämpft weiterhin mit einer extrem hohen Inflation über der 50-Prozent-Marke und die Zentralbank trifft offenbar langfristige Vorkehrungen für die eigenen Devisenreserven.

Ein weiterer Faktor, der den Goldpreis in der zweiten Jahreshälfte 2024 stützen könnte, ist die geopolitische Unsicherheit. In vielen Teilen der Welt gibt es politische Spannungen und Konflikte, die das Vertrauen in traditionelle Währungen schwächen und die Nachfrage nach sicheren Häfen wie Gold erhöhen könnten. Historisch gesehen tendiert der Goldpreis dazu, in Zeiten politischer Instabilität zu steigen, da Investoren nach sicheren Anlagen suchen.

Die wirtschaftliche Entwicklung in großen Volkswirtschaften wie den USA und China wird ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Wenn das Wirtschaftswachstum langsamer als erwartet ausfällt oder die Inflation weiter ansteigt, könnte dies zu einer erhöhten Nachfrage nach Gold führen. Zudem könnte eine mögliche Rezession in den USA oder Europa die Attraktivität von Gold als sicheren Hafen weiter erhöhen.

Es gibt also einige Faktoren, die für einen steigenden Goldpreis in der zweiten Jahreshälfte 2024 sprechen. Geopolitische Unsicherheiten, wirtschaftliche Entwicklungen, die Geldpolitik der Notenbanken, die physische Nachfrage nach Gold und technologische Entwicklungen könnten alle dazu beitragen, den Goldpreis weiter nach oben zu treiben. Anleger sollten diese Faktoren im Auge behalten und sich auf mögliche Überraschungen im Herbst vorbereiten – und auf zwischenzeitliche Rückschläge im alljährlichen Sommerloch.

Welche Strategien verfolgen Sie, um Ihr Portfolio in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit zu schützen? Hat sich Ihre Anlageentscheidung durch die jüngste Entwicklung des Goldpreises verändert? Berichten Sie uns von Ihren Überlegungen und Plänen in den Kommentaren!

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