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Gold unter Druck – folgt nach dem „Vatertag“ die Katerstimmung?

Während die Menschen in Deutschland am Vatertag ein paar gemütliche Stunden im Kreise ihrer Lieben oder in einem Bollerwagen liegend bei bestem Frühlingswetter verbrachten, herrschte bei Goldanlegern regelrechte Katerstimmung: Der Goldpreis rauschte am Donnerstag, als wegen des Feiertags eigentlich gar kein Handel stattfand, auf bis zu 1.950 US-Dollar herunter. Nur ein paar Tage zuvor stand Gold noch bei rund 2.050 US-Dollar. Folgt auf die Vatertags-Party also das böse Erwachen? Oder müssen wir völlig nüchtern feststellen, dass die Gold-Hausse vorbei ist?

Der gegenwärtige Rückgang des Goldpreises sollte langfristig orientierte Anleger nicht überraschen. Denn Gold ist lediglich an einer massiven charttechnischen Barriere abgeprallt - die Marke von 2.074 USD liegt auf dem Niveau des bisherigen Allzeithochs und stellt eine große Hürde dar, die nicht von heute auf morgen überwunden werden kann.

Wer in Anbetracht der jüngsten Verschnaufpause des Goldpreises in Panik gerät, sollte sich die Entwicklung des gelben Metalls einmal genauer ansehen. Der Goldpreis handelte in den vergangenen Monaten in einem Bereich von 1.950 bis 2.050 US-Dollar. Das ehemalige Allzeithoch von 1.920 USD aus dem Jahr 2011 ist längst Geschichte und nachhaltig überwunden. Der Goldpreis hat in den vergangenen Jahren einen großen charttechnischen Boden ausgebildet. Dieser Boden wird nicht einfach zertrümmert, nur weil Gold kurzfristig schwächelt.

 Aktuell gibt es durchaus mehrere Gründe, die auf eine kurze Rallye-Pause hindeuten. So wird der Goldpreis beispielsweise durch den erstarkten US-Dollar belastet. Obwohl das Edelmetall auf einem hohen Niveau konsolidiert, leidet es offenbar unter der Entwicklung des Dollar-Index, der sich von seinen jüngsten Tiefs entfernt hat.

 Es ist also durchaus möglich, dass der Goldpreis in den kommenden Wochen weiter konsolidiert. Langfristig ist Gold jedoch weiterhin absolut bullisch eingestellt. Und sobald die Barriere bei 2.074 US-Dollar fällt, sprechen Marktbeobachter bereits von einem neuen mittelfristigen Kursziel von 2.500 US-Dollar.

 Ein stärkerer Rückgang des Goldpreises ist unwahrscheinlich - schon allein, weil die Notenbanken in aller Welt als Abnehmer des gelben Metalls weiterhin bereit stehen. Wir erinnern uns: Im letzten Jahr erreichten die Zentralbank-Käufe ein neues Allzeithoch, und dieser Trend wird voraussichtlich weitergehen. Die Nachfrage im ersten Quartal 2023 war fast doppelt so hoch wie im Vorjahresquartal.

 Unterdessen hält die Inflation die Deutschen weiter in Atem - und in der öffentlichen Debatte wird in einer geradezu peinlichen Art und Weise versucht, die dramatische Lage schönzureden. So hat gerade erst das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) eine Trendwende bei der Inflation in Deutschland heraufbeschworen: „Wir dürften den Höhepunkt der Inflation erreicht haben. Die Trendwende ist eingeleitet“, sagte Kerstin Bernoth, stellvertretende Leiterin der Abteilung Makroökonomie beim DIW, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Doch es gibt einen Zusatz, der jegliche Hoffnung zunichte macht: Das Fazit des DIW bedeute keinesfalls, dass die Preise nun überall fielen, so Bernoth - sie schränkte ein, dass die Preise nicht weiter steigen werden. Man müsse sich vielmehr an die aktuellen Preise gewöhnen.

 Diese Worte sind ein Schlag ins Gesicht von vielen Millionen Menschen in Deutschland, die jeden Cent zweimal umdrehen. Sie sind auch ein Armutszeugnis für die Notenbanken, die bislang von einem „vorübergehenden Phänomen“ gesprochen haben, wenn sie mal wieder versuchten, die Inflation kleinzureden. Tatsächlich wird uns die Rekordinflation jedoch offenbar dauerhaft begleiten – das ist dank der Einschätzung des DIW so gut wie amtlich. Ein Inflationsschutz wie Gold ist deshalb so wichtig wie noch nie zuvor – und der gegenwärtige Preisrückgang könnte von sehr kurzer Dauer sein.

Was denken Sie über das Thema? Wird sich der Goldpreis auf seinem jetzigen hohen Niveau halten? Ist eine Trendwende bei der Inflation erkennbar und erreicht? Oder werden die Preise in Deutschland weiterhin hoch bleiben? Lassen Sie es uns wissen in den Kommentaren.

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  • Fiatgeld-Diebstahl hat eine kritische Phase erreicht

    Allein Edelmetalle sind echtes Geld. Daß die Inflation den Höhepunkt erreicht haben soll, ist nur Propaganda der Zentralbanken. Mehr Wunschdenken als Realität. Der Schuldenberg ist bereits überall dermaßen aufgetürmt, daß die Zinsen nie das Niveau werden erreichen können, das für eine wirksame Bekämpfung der Inflation notwendig wäre. Um den Staat solvent zu halten und den früher oder später unvermeidlichen Zusammenbruch der Wirtschaft hinauszuzögern, müssen die Zentralbanken noch mehr Papiergeld drucken und das bedeutet auf kurz oder lang mehr Inflation.

  • Lageeinschätzung

    Ich denke die Inflation ist gekommen um erstmal zu bleiben.
    Weitere größere Zinserhöhungen die nötig wären um die Inflation wirklich zu bekämpfen sind wegen der Rekordverschuldung meiner Meinung nach
    nicht nachhaltig möglich. Wir befinden uns in einer Zeit der Deglobalisierung und der Sanktionspolitik. Dies schmälert zudem noch das Angebot was die Inflation noch mehr befeuert. Inflation kann kurzfristig zurückkommen jedoch in Wellen wieder aufflammen.
    Mittelfristig rechne ich mit durchschnittlich 5-8% Inflation (bin Optimist!). Auch mit schwarzen Schwänen muss jederzeit gerechnet werden die jegliche Prognosen komplett auf den Kopf stellen können. Edelmetalle sind in dieser Umgebung für mich die optimale Werterhaltungsform. Eigendlich Rohstoffe generell jedoch glaube ich an eine kommende Rezession die vor uns liegt deswegen schätze ich viele andere Rohstoffe als volatil ein. Es gibt bestimmt auch gute Aktien in die man gehen könnte und mit einem Welt ETF ist man sicher auch nicht schlecht aufgestellt. Allerdings glaube ich an einen überfälligen Edelmetallzyklus.

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