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Gold und Aktien seitwärts: Willkommen im Sommerloch?

Das Sommerloch beginnt in diesem Jahr offenbar deutlich früher als üblich. Seit Tagen gibt es in der Tagespresse kein anderes Thema als eine mißglückte Abenteuer-Expedition zur Titanic in einem selbstgebauten U-Boot, das bereits vorher höchst umstritten war. Geopolitische Krisen wie der russische Dauer-Angriff auf die Ukraine oder wirtschaftliche Probleme wie die Rekord-Inflation - alles scheint vergessen. Stattdessen verabschiedet sich die Öffentlichkeit scheinbar in den vorgezogenen Sommerurlaub - und so sieht es auch an der Börse aus: „Sell in May and go away“ heißt eine alte Börsenweisheit.

Sowohl der DAX als auch der Dow Jones dümpeln seit Wochen auf hohem Niveau, können jedoch langfristig bestehende Widerstände nicht aus dem Weg räumen. Dies ist ein Alarmzeichen, denn offenbar reicht der Optimismus nicht auf lange Sicht aus. Und je länger sich die Indizes an den Widerständen abarbeiten, desto wahrscheinlicher wird ein größerer Rücksetzer oder gar eine Trendumkehr.

Ähnlich sieht es bedauerlicherweise bei Gold aus. Der Goldpreis wird seit Tagen von einer Unterstützung zur nächsten nach unten durchgereicht. Vorläufiger Höhepunkt der Schwächephase: Das historische Allzeithoch von 1921 US-Dollar wurde unterschritten. Dieses Niveau diente stets als sichere Unterstützung. Aktuell tendiert der Goldpreis in US-Dollar knapp unter dem alten Allzeithoch und versucht eine Stabilisierung. Doch die Stimmung bei Gold hat sich eingetrübt.

Im Vergleich zu der Sorglosigkeit, mit der die meisten Anleger an den Finanzmärkten derzeit unterwegs sind, ist die Entwicklung bei Gold jedoch kaum verwunderlich. Wenn das bedauerliche, aber bei nüchterner Betrachtung wohl eher weniger bedeutsame U-Boot-Unglück beim Wrack der Titanic tagelang für Live-Streams und Breaking-News-Ticker herhält, muss die Frage erlaubt sein: „Gibt es nichts Wichtigeres auf der Welt?“ Und offenbar gibt es in der breiten Öffentlichkeit derzeit tatsächlich nichts Wichtigeres.

Oder mit anderen Worten: Das Krisenmetall „Gold“ ist aktuell nicht mehr so stark gefragt, weil die Krisen aus dem Fokus geraten sind. Gründe für einen starken Goldpreis gibt es eigentlich auch weiterhin: Die Notenbanken kaufen weiterhin aggressiv Gold wie nie zuvor, auch Privatanleger sorgen für eine starke physische Nachfrage, dazu kommen massive Käufe von Münzen und Barren durch Einzelhändler. Sorgen bereiten Analysten dagegen die kontinuierlichen Abflüsse aus börsengehandelten Fonds (ETFs).

Doch die Edelmetallanleger orientierten sich offenbar derzeit nicht an den fundamentalen Rahmendaten, die für einen starken Goldpreis sprechen, sondern hängen an den Lippen der Notenbank-Chefs - und die haben Gold zuletzt wieder auf Talfahrt geschickt. Fed-Präsident Jerome Powell hat jüngst angedeutet, dass die Zinswende aktuell lediglich pausiert und noch nicht vorbei ist. Bei einer Rede bekräftigte Powell, dass fast alle Mitglieder des Offenmarktausschusses der US-Notenbank davon überzeugt sind, dass weitere Zinsschritte erforderlich seien. Bis Ende des Jahres sollten noch weitere 0,5 Prozentpunkte auf das gegenwärtige Zinsniveau von 5,0 bis 5,25 Prozent draufgeschlagen werden.

Die plötzliche Aggressivität der Fed ist überraschend. In der vorherigen Sitzung des Offenmarktausschusses wurde zwar bereits deutlich, dass die Federal Reserve weitere Zinserhöhungen in Vorbereitung hat. Jedoch ist die Inflation bereits erheblich gesunken, und die vorangehenden Indikatoren wie Rohstoffpreise deuten nicht mehr auf einen bedeutenden Inflationsdruck hin.

Der Goldpreis müsste in den nächsten Tagen eine Gegenbewegung starten, um zu alter Stärke zurückzufinden. Der Bruch der Unterstützungen bei 1.940 US-Dollar und 1.921 US-Dollar sorgt dafür, dass einige Analysten bereits Schreckensszenarien zeichnen - sie sehen den Goldpreis auf 1.880 US-Dollar oder gar 1.840 US-Dollar abstürzen. Das langfristige Ziel für das Jahr 2023 steht weiterhin fest: Ein neues Allzeithoch muss her. Und Gold hat gezeigt, dass dieses Ziel sowohl in US-Dollar als auch in Euro alles andere als unwahrscheinlich ist.

Was ist ihre Meinung? Sind Sie schon im Sommerurlaub und haben die aktuellen Krisen ausgeblendet? Glauben Sie der Goldpreis erreicht dieses Jahr noch ein neues Allzeithoch? Wie bewerten Sie die Aussagen vom Fed - Chef, dass noch wietere Zinsschritte von Nöten sein werden? Lassen Sie es uns wissen, in den Kommentaren.

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