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Gold, Aktien, Devisen: Finanzmärkte im Sommerloch?

In den vergangenen Jahren mussten wir Sie als unsere geschätzten Leser an dieser Stelle gelegentlich um Geduld und einen langen Atem bitten, wenn der Goldpreis mal wieder eine Schwächephase durchlaufen hatte. Meist war diese Schwäche nur von kurzer Dauer und es hat sich gelohnt, nicht in Panik zu verfallen und sein Gold zum Schleuderpreis zu verkaufen.

Auf den ersten Blick könnte aktuell jedoch wieder reichlich Grund zur Panik vorhanden sein: Der Goldpreis ist nach einer starken Performance und einer Rallye bis zur Marke von 1.970 US-Dollar in den letzten Wochen schrittweise zurückgekommen und notiert derzeit knapp überhalb der Marke von 1.900 US-Dollar. Der Anblick eines Rutsches unter diese Marke hat in den letzten Wochen viele Anleger geschmerzt.

Tatsächlich hat sich die charttechnische Lage bei Gold kurzfristig eingetrübt. Ganze acht Tage in Folge ist Gold gefallen - zuletzt gab es eine solche Verlustserie vor sechs Jahren. Das Allzeithoch von 2.063 US-Dollar ist in weite Ferne gerückt. Sowohl das Niveau um 1.900 US-Dollar als auch das langjährige Allzeithoch von 1.921 US-Dollar gelten als wichtige Unterstützungen. Werden sie unterschritten, melden Gold-Kritiker gern „Land unter“.

Doch woher kommt die Untergangsstimmung? Mal wieder bestimmen die Notenbanken die Stimmungslage an den Finanzmärkten - und nachdem bekannt wurde, dass die meisten Vertreter der US-Notenbank nach wie vor weitere Zinsschritte für möglich halten, um die Inflation einzudämmen, lastet auf dem Goldpreis. Außerdem lässt sich aus den Zeilen der jüngsten „FED Minutes“ (also des Protokolls der Sitzung des Offenmarktausschusses) herauslesen, dass das FED-Gremium so gespalten ist wie selten zuvor - und viele Mitglieder befürchten die Risiken von zu vielen Zinsschritten.

Egal, wer kurzfristig die Oberhand beim Gezerre um die Zinspolitik in den USA gewinnt: Der Zinspeak, also ein Höhepunkt der Leitzinsen, ist in greifbarer Nähe. Große Schritte kann sich die US-Notenbank nicht mehr erlauben. Und wenn die Leitzinsen stabil bleiben oder gar wieder sinken, wäre dies ein gutes Zeichen für den Goldpreis.

Für Verbraucher in Deutschland entwickelt sich die Inflation zu einem doppelten Problem: Einerseits geht die offiziell gemeldete Inflationsrate immer weiter zurück - was dazu führen könnte, dass auch die Zinsen für Tagesgeldeinlagen und sonstige konservative Sparformen weiter sinken. Gleichzeitig nehmen die Preise für Lebensmittel und Energie überproportional zu - und gerade diese beiden Ausgaben zählen zu den größten monatlichen Belastungen für Privatpersonen in Deutschland. Und wer eine größere Investition wie einen Immobilienkauf tätigen will, hat ohnehin das Nachsehen: Das Zinsniveau bei Baukrediten ist überdurchschnittlich hoch und die Kosten für Wohngebäude sind in regelrecht astronomische Höhen gestiegen.

Auch wenn kurzfristige Rückschläge beim Goldpreis ärgerlich sind – sie gehören zum Spiel dazu. Das Auf und Ab an der Börse ist so alt wie die Börse selbst und eine durchgehende Aufwärtsbewegung wäre in charttechnischer Hinsicht nicht gesund und keinesfalls nachhaltig. Eines steht fest: Die Notenbanken haben die Märkte in den vergangenen Jahren, wenn nicht inzwischen gar seit Jahrzehnten, auf billiges Geld konditioniert. Die Flut des billigen Geldes hat eine Preisexplosion in allen Bereichen des täglichen Lebens hervorgerufen – und es wird nicht gelingen, den Märkten dieses Geld wieder zu entziehen.

Der Goldpreis sollte auf Dollar-Basis rasch die Marke von 1.915 US-Dollar zurückgewinnen, um das mittelfristige Bild aufzubessern. Aktuell rangiert Gold im Bereich der 200-Tage-Linie und damit in einem Bereich, in dem eine Entscheidung über den weiteren Verlauf des Goldpreises bis zum Jahresende bevorstehen könnte. Weiterhin gilt: Gold hat das Zeug, in den kommenden Monaten die runde Marke von 2.000 US-Dollar zurückzugewinnen und sogar ein neues Allzeithoch zu erklimmen, bevor im Jahr 2024 endgültig der Edelmetallturbo gezündet werden könnte.

Was ist Ihre Meinung? Schadet das Verhalten der Notenbanken dem Goldpreis? Lassen Sie sich von den Schwankungen des Goldpreis verunsichern? Wie hoch oder niedrig wird der Goldpreis noch gehen? Lassen Sie es uns wissen, in den Kommentaren.

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