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Finanzmärkte unter Druck: Die Fed erwischt die Spekulanten auf dem falschen Fuß

Wer zum Ende dieser Woche die Kursgrafik von Gold betrachtet, dürfte seinen Augen nicht trauen: Am Donnerstagmorgen notierte das gelbe Metall bei rund 2350 US-Dollar und damit knapp 100 Dollar unter seinem Allzeithoch, das nur wenige Tage zuvor erreicht wurde. Bereits am Tag zuvor hatte es eine steile Abwärtsbewegung gegeben. Noch dramatischer sieht die Entwicklung von Silber aus: Das weiße Metall droht unter die Marke von 30 US-Dollar zurückzufallen. Was ist passiert? Und vor allem: Ist die Mega-Hausse der Edelmetalle vorbei?

Wie immer ist das einzige Thema, das die Finanzmärkte bewegt, die Zinspolitik der Notenbanken. Und die Währungshüter der Vereinigten Staaten von Amerika haben am Mittwoch die Spekulanten völlig kalt erwischt. Wie aus ihrem letzten Sitzungsprotokoll hervorgeht, schließen mehrere Fed-Gouverneure eine weitere Zinserhöhung nicht aus.

Die US-Notenbank wird dem Protokoll zufolge wohl an ihren hohen Zinsen festhalten und keine baldige Senkung in Aussicht stellen. Und damit nicht genug: „Viele“ Mitglieder zweifeln daran, dass die aktuelle Geldpolitik restriktiv genug sei, um das Inflationsziel zu erreichen. Mehrere Fed-Gouverneure bekundeten sogar die Bereitschaft, die Geldpolitik weiter zu straffen – oder mit anderen Worten: Die Zinsen weiter zu erhöhen. Die Währungshüter zeigen sich enttäuscht von der Entwicklung der Inflation und bekräftigen, dass es noch Zeit brauche, bis das Vertrauen in eine nachhaltige Trendwende bei der Inflation stabil sei.

Mit den neuesten Erkenntnissen zur Stimmungslage im Kreise der Fed-Gouverneure rückt die lang erwartete und von vielen Spekulanten heiß ersehnte Zinssenkung endgültig in weite Ferne. Bis zuletzt bestand die Hoffnung, dass die US-Notenbank wenigstens ein- oder zweimal bis zum Jahresende an der Zinsschraube dreht. Zum Vergleich: Noch vor wenigen Monaten galt als Konsens, dass bis zu fünf Schritte in diesem Jahr möglich seien.

Doch das Comeback der Inflation macht denjenigen, die auf eine neue Flut des billigen Geldes spekulieren, einen schmerzhaften und teuren Strich durch die Rechnung. Die Teuerungsrate ist in den Vereinigten Staaten zuletzt wieder deutlich angestiegen und verharrt auf hohem Niveau. Angesichts dieser Entwicklung hatten viele Analysten bereits eine neue Devise für die Zinspolitik der Notenbanken ausgegeben: „Higher for Longer“ ist das neue Stichwort. Demnach werden die Leitzinsen noch länger auf einem hohen Niveau verharren.

Ist die gegenwärtige Entwicklung nun schlecht für Gold? Auch wenn der Goldpreis äußerst negativ auf das Sitzungsprotokoll der Fed reagiert hat, spricht eine hohe Inflation in den USA definitiv für das Krisenmetall, das sich als Inflationsschutz seit über 5000 Jahren bewährt hat. Zudem sollten sich alle langfristig orientierten Anleger von der Gewissheit verabschieden, dass der Goldpreis im Westen gemacht wird. Den Chinesen, die in rekordverdächtigem Tempo in den letzten Monaten jegliches Gold vom Markt gefegt haben, ist die Zinsentwicklung in den USA herzlich egal. Sie wollen sich vom US-Dollar unabhängig machen und haben Gold als neue Ersatzwährung gefunden.

Welche Auswirkungen erwarten Sie auf den Edelmetallmarkt, falls die Fed ihre Zinspolitik weiter strafft? Und sehen Sie Gold weiterhin als sicheren Hafen in Zeiten hoher Inflation? Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Meinung gerne in den Kommentaren mit uns!

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