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Dumm gelaufen: Die Inflation kehrt zurück – jetzt auch in Deutschland

Während in den Vereinigten Staaten die Inflation seit mehreren Monaten wieder ansteigt, sah es in Europa lange so aus, als hätten wir das Inflationsgespenst erfolgreich vertrieben. Neue Inflationsdaten aus der Eurozone und insbesondere aus Deutschland holen uns jedoch auf den Boden der Tatsachen zurück. Im Mai ist die Teuerungsrate in Deutschland überraschend auf 2,4 Prozent gestiegen und entfernt sich somit weiter vom Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2,0 Prozent.

Diese Entwicklung kommt unerwartet, da die Finanzmärkte seit Monaten davon ausgehen, dass die Inflation in Europa unter Kontrolle ist und die EZB im Juni mit der Senkung der Leitzinsen beginnt – bereits in der kommenden Woche soll es soweit sein. In den USA hingegen wird dieser Schritt jedoch offenbar immer weiter nach hinten verschoben. Nun aber zeigt sich, dass die Inflation auch in Europa noch lange nicht besiegt ist, was eine Zinssenkung auch hierzulande in weite Ferne rücken lässt.

Ein genauer Blick auf die Zahlen bietet reichlich Grund zur Sorge. In einigen Bundesländern ist die Inflationsrate sogar deutlich über die 2,4 Prozent gestiegen. Breite Preissteigerungen in vielen Segmenten des öffentlichen Lebens belasten die Verbraucher zusätzlich. Und die Bereiche, in denen die Preise zumindest rechnerisch gefallen sein sollen, dürften in der Realität kaum Entlastungen bringen. Nur ein Beispiel: Obwohl die Energiepreise gesunken sein sollen, spüren die meisten Bürger diesen Effekt aufgrund langfristiger Stromverträge kaum. Somit bleibt die Teuerungsrate für die Menschen in Deutschland weiterhin eine erhebliche Belastung.

Spannend wird in den kommenden Tagen und Wochen die Entwicklung des Goldpreises vor dem Hintergrund eines Comebacks der Inflation. Obwohl Gold als idealer Inflationsschutz gilt und eigentlich positiv auf solche Entwicklungen reagieren sollte, war die erste Reaktion an den Finanzmärkten negativ. Dies liegt daran, dass die Finanzmärkte und Anleger auf eine baldige Zinswende hoffen. Wenn sichere Anlagen wie Tagesgeld weniger attraktiv werden, könnte dies den Goldpreis weiter stützen. Grundsätzlich zeigt sich jedoch, dass der Goldpreis in den letzten Monaten nicht nachhaltig von solchen Bewegungen verunsichert wurde und der Aufwärtstrend vermutlich intakt bleibt.

Unterdessen bleiben die Anleger dabei, dass die EZB auf ihrer nächsten Sitzung am 6. Juni die Zinsen senken wird. Die Hoffnung auf sinkende Zinsen hat bereits zu leichten Änderungen bei Spar- und Kreditzinsen geführt – allerdings sollten Verbraucher nicht auf größere Senkungen der Zinsen beispielsweise bei Krediten nach der EZB-Entscheidung setzen. Zudem besteht die Sorge, dass hohe Lohnabschlüsse die Inflation wieder anheizen könnten, insbesondere wenn Gewerkschaften wie die IG BCE hohe Lohnforderungen durchsetzen.

Viel wichtiger als der eine oder andere Mini-Zinsschritt in Europa ist für den Goldpreis die Nachfrage nach Gold auf dem Weltmarkt – und hier ließ eine Nachricht vor wenigen Tagen aufhorchen: Es ist ein Rückgang der Goldimporte nach China zu beobachten. Laut Medienberichten sind die Goldimporte im April erstmals seit vielen Monaten gefallen. Mit 136 Tonnen verzeichnete man im Vergleich zum Vormonat einen Rückgang von 30 Prozent.

Als Hauptgrund für diesen Rückgang werden die rekordhohen Goldpreise genannt. An der Börse in Shanghai stieg das sogenannte Premium, also das Aufgeld auf den Goldpreis, ebenfalls auf rekordverdächtige Höhen, was den Goldpreis weiter verteuerte. Diese Preisentwicklung führte dazu, dass offenbar immer mehr chinesische Anleger davon absehen, weiterhin in Gold zu investieren. 

Trotz dieser Entwicklungen bleibt das Anlegerverhalten der Privatanleger in China weitgehend unverändert. Immer mehr chinesische Haushalte und Investoren setzen weiterhin auf Gold, bevorzugen dabei aber physische Formen wie Münzen und Barren gegenüber ETFs und anderen virtuellen Anlagemöglichkeiten. Es bleibt dabei: An Gold führt als Krisen- und Inflationsschutz auch in den kommenden Wochen und Monaten kein Weg vorbei.

Wie reagieren Sie persönlich auf die steigende Inflation? Setzen Sie auch auf Gold als Schutz? Teilen Sie Ihre Strategien zur Absicherung gerne in den Kommentaren mit uns!

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