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Die Inflation ist gekommen, um zu bleiben

Der vergangene Donnerstag war mal wieder einer dieser Tage, an dem man als Aktienanleger am liebsten einen großen Bogen um das Internet und alle anderen Nachrichtenmedien machen wollte. Denn das, was man auf der Kursgrafik des Deutschen Aktienindex sah, tat richtig weh: Der DAX fiel allein am Donnerstag um 2,5 Prozent zurück, nachdem er bereits in den vorherigen Tagen geschwächelt hatte. Mehrere charttechnische Unterstützungen wurden durchbrochen, und die Nervosität ist groß. Kommt nun der große Crash, von dem alle seit vielen Jahren reden?

Die Erfahrung hat gezeigt, dass Panik an den Finanzmärkten meist nur von kurzer Dauer ist, denn am Ende des Tages greifen die Notenbanken ein. Aktuell sind es jedoch genau diese Notenbanken, die für Turbulenzen an den Märkten sorgen. Denn die US-Notenbank hat gerade erst bekräftigt, dass sie gegenwärtig lediglich eine Zinspause einlegt und in naher Zukunft die Zinsen weiter erhöhen wird. Mindestens zwei Zinsschritte werden noch in diesem Jahr erwartet.

Und diese Erwartung erfreut Anleger an den Aktienmärkten keinesfalls. Denn wenn man künftig ohne jegliches Risiko eine Verzinsung von fünf oder sechs Prozent auf seine Spareinlagen erhält, werden risikoreiche Anlagen wie Aktien weniger attraktiv. Die Sorge besteht darin, dass die ohnehin schon hoch bewerteten Aktien nicht mit dem Zinsniveau mithalten können und ihre Besitzer enttäuschen könnten. Die Folge davon wäre, dass Geld aus Aktien abgezogen wird, Gewinne reduziert werden und das Geld stattdessen auf Sparbüchern geparkt wird.

Genau dies wäre allerdings Gift für die Wirtschaft, da dadurch Liquidität entzogen wird. Zwar besagt die Theorie auch, dass Menschen bei einer Inflation dazu neigen, ihr Geld schnell auszugeben, aber was ist, wenn einfach kein Geld zum Ausgeben zur Verfügung steht? Genau das trifft auf immer mehr Haushalte in Deutschland zu. Sie müssen ihr Geld zusammenhalten, da die reale Teuerung im Alltag weit über den offiziell gemeldeten 6 bis 7 Prozent liegt.

Unterm Strich braut sich also gerade ein gefährlicher Cocktail für Investitionen zusammen, der den Aufschwung an den Finanzmärkten ernsthaft bedroht. Und nicht nur die US-Notenbank, sondern auch die Europäische Zentralbank will energischer gegen die rekordhohe Inflation vorgehen und Maßnahmen ergreifen. Das Problem besteht darin, dass die EZB sich weitere Zinsschritte eigentlich nicht mehr leisten kann, da bereits jetzt die südeuropäischen Schuldenstaaten kurz vor dem Kollaps stehen. Sie müssen für ihre Schulden bereits deutlich höhere Zinszahlungen leisten. Dadurch entsteht ein Teufelskreis: Höhere Zinsen bedeuten höhere Schulden, was wiederum zu höheren Zinszahlungen führt.

Dass der Goldpreis in der gegenwärtigen Gemengelage unter Druck steht, ist verwunderlich. Zwar verweisen vermeintliche Experten darauf, dass Gold in einer Hochzinsphase an Bedeutung verliert, da es keine Zinsen abwirft. Doch wer in den vergangenen Jahren nicht durchgehend geschlafen hat, wird wissen, dass dieses Argument so alt ist wie die Geschichte vom Weihnachtsmann. Natürlich wirft Gold keine festen Zinsen ab, dafür jedoch eine Rendite, die in den vergangenen Jahren stets über dem Zinsniveau lag.

Aus diesem Grund dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Gold wieder an alte Erfolge anknüpfen kann. Ganz wichtig ist, dass der Goldpreis nicht unter die Marke von 1900 US-Dollar abrutscht. Derzeit handelt Gold knapp darüber und befindet sich somit in der Nähe des langjährigen Allzeithochs bei 1921 US-Dollar. Dieser Wert fungiert als charttechnische Unterstützung, gleichzeitig aber auch als Widerstand. Dieser Widerstand muss bald überwunden werden, damit Gold zu alter Stärke zurückkehren kann.

Was ist Ihre Meinung? Kommt der große Crash an den Börsen oder werden wir dem entgehen? Ist die Inflation die neue Realität oder wird sich die Lage auch wieder entspannen? Was sind Ihre Tips, um mit der Inflation und der Teuerungsrate umzugehen? Lassen Sie es uns wissen in den Kommentaren.

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