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Die Inflation geht leicht zurück - (k)eine gute Nachricht?

Die Inflation ist gekommen, um zu bleiben - dies betonen wir an dieser Stelle seit vielen Jahren, auch wenn die Notenbanken weiterhin bekräftigen, dass die hohe Teuerungsrate nur eine vorübergehende Erscheinung ist. Deshalb wurde in den letzten Monaten auch jeder noch so kleine Rückgang der Inflation von den Währungshütern gefeiert, als sei ihr Ziel einer stabilen Teuerungsrate von zwei Prozent längst erreicht.

Dass dies mitnichten der Fall ist, beweisen die aktuellen Zahlen - auch wenn diese erneut bejubelt werden: Zuletzt hat sich die Inflation in Deutschland im Juli „etwas abgeschwächt“. Die Verbraucherpreise sind gegenüber dem Vorjahresmonat „nur“ um 6,2 Prozent gestiegen. Einen Monat zuvor lang die Teuerungsrate bei 6,4 Prozent - sieht so eine Trendwende aus?

Wer genauer hingehört hat, wird die Erläuterungen des Statistischen Bundesamtes vernommen haben. Deren Präsidentin Ruth Brand war keinesfalls in Feierlaune: „Die Inflationsrate hat sich etwas abgeschwächt, bleibt aber weiterhin auf einem hohen Niveau", erläuterte Brand. Sie wies auf die Preisentwicklung insbesondere von Nahrungsmitteln hin, die als Preistreiber für die Inflation gilt. Zudem seien die Energiepreise wieder etwas stärker als in den beiden Vormonaten angestiegen.

Dass ausgerechnet Nahrungsmittel und Energie überdurchschnittlich teurer werden, verdeutlicht eindrucksvoll die Tragik der Notenbankpolitik. Denn es ist für Millionen Menschen in Deutschland nicht nur unbezahlbar geworden, ein Haus oder ein neues Auto zu kaufen, auch der tägliche Bedarf wird für immer mehr Deutsche zu einer Belastung, die sie nicht mehr schultern können.

Die hohe Inflation hat auch längst ihre Spuren in der deutschen Wirtschaft hinterlassen. Die wirtschaftliche Situation ist schwierig, da der erhoffte Boost im Frühjahr nicht eingetreten ist. Im zweiten Quartal blieb das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal unverändert, so die vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes.

Laut Ökonomen haben sich auch die Aussichten für die kommenden Monate verschlechtert. Der Internationale Währungsfonds prognostiziert eine Schrumpfung der deutschen Wirtschaft um 0,3 Prozent in diesem Jahr. Gemäß ihrer Vorhersage wird Deutschland die einzige Wirtschaft unter mehr als 20 untersuchten Ländern und Regionen sein, in der die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr leicht zurückgeht.

Dies hält die Bundesregierung jedoch nicht davon ab, trotz der im April veröffentlichten Frühjahrsprognose für 2023 weiterhin an einem positiven BIP-Wachstum von 0,4 Prozent festzuhalten. Man kennt dieses Spiel - die Zahlen werden schongerechnet und schöngeredet, bis nichts mehr geht.

Bereits seit langem steht fest, dass die hohe Inflation die Konsumfreude der Deutschen belastet. Und insbesondere die Preissteigerungen bei der Energie belasten auch die Wirtschaft. Man denke nur an den langanhaltenden Bauboom der letzten Jahre. Dieser Stützpfeiler der deutschen Wirtschaft ist durch höhere Hypothekenzinsen und Baukosten regelrecht eingestürzt. Und die Bemühungen der Zentralbanken, die Inflation durch hohe Zinsen einzudämmen, sorgen nur dafür, dass Kredite für Unternehmen und Verbraucher noch teurer werden.

Der Goldpreis kann von der weiterhin hohen Inflation derzeit nicht so recht profitieren und hat zuletzt in US-Dollar etwas stärker nachgelassen. Allerdings sind die charttechnischen Unterstützungen für Gold weiterhin intakt und die langfristigen Perspektiven für das Edelmetall stabil. Aus fundamentaler Sicht spricht weiterhin alles für Gold - doch offenbar muss erst ein charttechnischer Boden ausgebildet werden, bevor neue Höhen erklommen werden können.

Was ist Ihre Meinung? Ist ein Ende bald in Sicht oder wird es erst schlimmer bevor es besser wird? Wie stemmen Sie die alltäglichen Belastungen der Inflation? Lassen Sie es uns wissen, in den Kommentaren.

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