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Das Ende der Inflation ist absehbar – oder doch nicht?

Erst vor einer Woche mussten wir an dieser Stelle versuchen, dem Rückgang des Goldpreises etwas Gutes abzugewinnen. Die Notierung für das gelbe Metall hatte in den vergangenen Wochen gleich mehrere charttechnische Unterstützungen gerissen und war bis auf ein Niveau von rund 1.900 US-Dollar abgestürzt. Und sofort melden sich die altbekannten Unkenrufe, die ein Ende der Goldhausse prognostizierten.

Doch es kam - wie so oft - anders: Im Zuge einer fulminanten Aufholjagd konnte der Goldpreis in den letzten Tagen reichlich Boden gut machen und sich auf das Niveau um 1.950 US-Dollar zurückkämpfen. Dieser Befreiungsschlag war dringend nötig und ist ein wichtiges Zeichen für die Stärke der Anlageklasse Gold. Insbesondere die Dynamik der Gegenbewegung lässt für das weitere Jahr durchaus Großes erahnen.

An den Finanzmärkten hat sich die Stimmung zuletzt wieder deutlich aufgehellt: Der DAX hat in nur fünf Handelstagen rund 700 Punkte zugelegt. Die Märkte hängen weiterhin an den Lippen der Notenbanker, um weitere Anhaltspunkte zur Entwicklung der Leitzinsen zu erhalten. Zuletzt ist die Inflationsrate in den USA auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren gefallen - entsprechend euphorisch ist die Reaktion der Märkte, die auf ein Ende der Zinserhöhungen wetten und die Börsen erneut in die Höhe getrieben haben.

Auf den ersten Blick sind die neuesten Inflationsdaten durchaus ein Grund zur Freude. Vor allem durch die sinkenden Energiepreise ist die US-Inflationsrate so stark gesunken wie lange nicht mehr: Nur noch um 3,0 Prozent ist die Inflation in den USA im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen - der Höhepunkt lag vor einem Jahr noch bei 9,1 Prozent. Setzt sich dieser Trend fort, wird die Fed innerhalb von einem Jahr ihr Inflationsziel von 2,0 Prozent erreichen. Die Hoffnung an den Finanzmärkten geht also dahin, dass der Inflations-Spuk bald vorbei sein könnte.

Allzu große Euphorie ist allerdings nicht angebracht, denn die Inflationsgefahren sind noch lange nicht gebannt. Die Kerninflationsrate, in der die Preise für Energie und Lebensmittel nicht einberechnet werden, ist weiterhin viel zu hoch - sie liegt aktuell bei 4,8 Prozent. Der Inflationstrend zeigt also weiterhin nach oben und die Verbraucher werden noch lange durch die Teuerung belastet.

Dementsprechend wird es wohl auch noch kein Ende der Zinswende geben - gerade erst hat ein prominenter Fed-Direktor zwei weitere Zinsschritte in diesem Jahr gefordert. Die Zinsschere wird damit zwischen Europa und den USA noch weiter auseinander gehen - denn die US-Notenbank geht deutlich energischer gegen die Teuerung vor als die EZB. Sie hat die Zinsen früher und stärker angehoben. Die Folgen machen sich auch für Edelmetall-Anleger bemerkbar: Die Zinsen in Europa dürften noch deutlich länger als in den USA steigen und dazu führen, dass der Euro gegenüber dem Dollar an Wert verliert.

Fakt ist: Die Inflation wird auch künftig zu massiven Verwerfungen an den Finanzmärkten und in der Realwirtschaft führen. Nachdem die Menschen im Zeitalter der Nullzinsen große Schulden gemacht haben, können sie sich den Schuldendienst inzwischen nicht mehr leisten. Größere Investitionen sind in weite Ferne gerückt und die Verbraucher halten das Geld zusammen. Dadurch wird die Wirtschaft weiter abgewürgt – und nach dem Inflationsgespenst steht das Rezessionsgespenst vor der Tür. Ein Vermögensschutz mit Gold und Silber ist also wichtiger als je zuvor – und Gold hat in den letzten Tagen eindrucksvoll bewiesen, dass es noch lange nicht ausgedient hat.

Was ist Ihre Meinung? Wie bewerten Sie das vorgehen der EZB im Vergleich zu dem der Fed? Haben Sie eine positivere Meinung, was den Verlauf der Inflation angeht? Wird die Inflationsrate weiter sinken oder doch wieder steigen? Wird es eine Zinswende geben? Wie bewerten Sei die Entwicklung des Goldpreises? Kann man den alten Weisheiten noch vertrauen? Lassen Sie es uns wissen, in den Kommentaren.

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