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Chinesische Goldanleger kommen aus dem Kurzurlaub zurück

Ist der Gold-Boom erst einmal vorbei – oder wird die nächste Stufe der Rallye-Rakete bald gezündet? So mancher Gold-Fan dürfte allmählich ungeduldig werden. Denn in den letzten Wochen war es fast zur Normalität geworden, dass der Goldpreis einmal am Tag ein neues Allzeithoch erreicht hat. Umso überraschender ist es für viele Marktteilnehmer, dass der Goldpreis in den vergangenen Wochen den Rückwärtsgang eingelegt hat und eher unauffällig sein Dasein fristet. So war es auch in dieser Woche: Es ging immer mal wieder nach oben und nach unten, aber der Goldpreis notiert im Moment bei ungefähr 2.300 US-Dollar, und damit ungefähr 130 US-Dollar unter seinem Allzeithoch.

Grundsätzlich ist diese Entwicklung kein Anlass zur Sorge. Der Goldpreis ist in sehr kurzer Zeit sehr steil angestiegen – zwischendurch mutete der Goldpreis geradezu parabolisch an. Ein solcher Anstieg konnte dauerhaft nicht weitergehen. Eine Konsolidierung war längst überfällig – und es wird derzeit das Fundament für weitere Zugewinne in den kommenden Wochen und Monaten.

Die Finanzmärkte sind unterdessen damit beschäftigt, ihre Glaskugeln mit den neuesten Aussagen der US-Notenbank Fed zu füttern. Und nachdem in der letzten Woche noch die Unsicherheit dominierte, setzt sich allmählich eine Erkenntnis durch, die gut für Gold ist: Offenbar ist die Inflation in den USA noch lange nicht besiegt und ein Inflationsschutz wie Gold wird im Jahr 2024 noch wichtiger werden. Wenn FED-Präsident Jerome Powell ausdrücklich deutlich machen musste, dass eine Zinserhöhung „höchstwahrscheinlich nicht der nächste Schritt“ sein wird, lässt dieses Statement tief blicken. Wir erinnern uns: Ursprünglich waren die Finanzmärkte von fünf Zinsschritten ausgegangen. Doch die Inflation wird die Notenbanken in aller Welt noch lange beschäftigen – und das Inflationsgespenst wird Fed und EZB vor sich hertreiben.

Viel wichtiger als EZB und Fed ist jedoch ein anderer Aspekt für den Goldpreis. Wer steckt hinter der Jahrhundert-Hausse bei Gold? Und die Hinweise verdichten sich – die Spur führt nach Asien. Es gab nicht wenige Marktteilnehmer, die glauben, dass die Schwäche des Goldpreises in der vergangenen Woche daran lag, dass seit dem 1. Mai in China der Handel aufgrund der Feierlichkeiten zum Tag der Arbeit stark eingeschränkt war. Beispielsweise war an der Shanghai Gold Exchange überhaupt kein Handel möglich. Und siehe da: Als die Märkte am Montag dieser Woche wieder öffneten, ging der Goldpreis nur wenige Stunden nach Handelsstart in der Nacht wieder steil nach oben.  

Egal ob es nur Spekulanten sind oder langfristig orientierte Anleger – offenbar drängt China gerade massiv nach Gold und deckt sich mit Gold ein, sowohl in physischer Form als auch mit Goldpapieren. Dieser Run der Chinesen auf Gold ist am Ende des Tages eine Misstrauenserklärung gegenüber dem US-Dollar und gegenüber dem internationalen Handelssystem. Oder anders gesagt: Die Chinesen machen zunehmend ihr eigenes Ding – und das sollte uns zu denken geben, auch auf dem Goldmarkt. 

Die chinesischen Anleger haben sich offenbar frühzeitig die notwendigen Gedanken gemacht, um ihr Vermögen in Sicherheit zu bringen. Auf dem chinesischen Aktienmarkt ist schon lange nichts mehr zu holen, Zinsen für sichere Geldmarktprodukte sind stark gefallen und Immobilien werden unerschwinglich. Mit anderen Worten: China hat es mit einem ernstzunehmenden Anlagenotstand zu tun. Doch die Chinesen nehmen ihre finanzielle Selbstverteidigung in die eigenen Hände – währenddessen gehen in Deutschland die Goldverkäufe der Privatanleger in rekordverdächtigem Ausmaß weiter und die privaten Goldreserven der Deutschen gehen über den Umweg der Schweiz direkt nach China, wo sie wohl für immer in Tresoren verschwinden. Es wird höchste Zeit, dass die Anleger hierzulande die Zeichen der Zeit erkennen – und auch ihr Vermögen mit Gold krisenhaft machen.

Wie reagieren Sie auf die steigende Bedeutung von Gold als Absicherung gegen wirtschaftliche Unsicherheiten und Inflation, insbesondere vor dem Hintergrund der Entwicklungen in China? Welche Strategien verfolgen Sie in Bezug auf Gold als Absicherung gegen wirtschaftliche Unsicherheiten und Inflation? Berichten Sie uns gerne in den Kommentaren davon.

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