Sollte dieser Newsletter bei Ihnen nicht korrekt dargestellt werden, klicken Sie bitte hier.

Markt und Trends Newsletter

Hamburg, 8. März 2019

Gold-Hausse legt kurze Pause ein: Die Konsolidierung ist gesund und gut

[AnredePersonalisierung /]

Endlich haben die Goldhasser, welche in den vergangenen Wochen kurioserweise wie vom Erdboden verschluckt waren, wieder einen Anlass zur Schadenfreude: Nach einer mehrmonatigen Aufwärtsbewegung legt Gold derzeit eine Verschnaufpause ein. Die Notierungen sind in Dollar sowie Euro leicht zurück gegangen. Es handelt sich dabei um eine völlig gesunde und überfällige Konsolidierung, die wichtig ist für den langfristigen Aufwärtstrend. Und dennoch reden manche Zeitgenossen nun abermals das Ende von Gold als sicherem Hafen herbei.

Wer noch nicht seine Tageszeitung oder sein Internet abbestellt hat, dürfte wissen, wie ernst die geopolitische sowie weltwirtschaftliche Lage aktuell ist: Der vermeintliche Heilsbringer und Möchtegern-Friedensnobelpreisträger Donald Trump hat bei seinem jüngsten Treffen mit seinem "Freund" Kim Jong Un nichts als heiße Luft produziert. Im Handelsstreit zwischen den USA und dem Rest der Welt gibt es keine Entspannung. Und auch beim Brexit, der immerhin in wenigen Wochen bevorsteht, ist keinerlei Bewegung zu beobachten. Warum in dieser Situation ausgerechnet Aktien wieder hoch im Kurs stehen und Gold nicht mehr benötigt werden soll, ist schleierhaft.

Für all diejenigen, welche auf harte Fakten für ihre Investment-Entscheidung vertrauen, gab es in den vergangenen Tagen schlechte Nachrichten: Gerade erst hat die OECD ihre Wachstumsprognose für Deutschland mehr als halbiert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll in diesem Jahr lediglich um 0,7 Prozent zulegen und im Jahr 2020 weiter schrumpfen. Im Klartext: Deutschland steht am Rande einer handfesten Rezession. Die OECD macht insbesondere den China-Effekt für den Abschwung in Deutschland verantwortlich - es steht im Reich der Mitte eine massive Konjunkturabkühlung bevor, welche auch Auswirkungen auf die aberwitzig hohen Aktienpreise in China haben.

Der Goldpreis hat sich nach den leichten Verlusten in den vergangenen Tagen inzwischen wieder stabilisiert. Zuerst wurde der Widerstand bei 1.326 USD überwunden und zwischenzeitlich war Gold bis auf 1.346 USD angestiegen. Dort lag allerdings ein massiver Widerstand im Chart, den Gold bislang noch nicht überwinden konnte. Aus diesem Grund ist die Konsolidierung wichtig und schlussendlich gut für Goldanleger. Denn genau so hat Gold auch die vergangenen Hürden überwunden. Höhere Tiefs, höhere Hochs, so sieht die Formel für einen Aufwärtstrend aus.

Während die meisten Anleger dieses Thema wohl inzwischen ignorieren und peinlich berührt zur Seite schauen, dürfte der "Brexit" in den nächsten Tagen mal wieder auf die Agenda kommen. Zwar hat sich die EU zuletzt (wie hätte es auch anders kommen sollen?) auf die sture Führung in London zubewegt, doch ihre Zusicherungen reichen den Hardlinern im Unterhaus nicht aus. Die Situation erinnert längst an eine Karikatur, welche in sozialen Netzwerken wie Facebook millionenfach geteilt wird. Darin fordern die Briten, in einem isolierten Glaskasten sitzend, von der EU-Führung ein Einhorn - doch obwohl die europäische Verhandlungsgruppe stets und ständig wiederholt, dass es keine Einhörner in der EU gäbe, beharrt die britische Seite auf ihrer Forderung.

Auch wenn die Auswirkungen eines ungeregelten Brexit dramatisch ausfallen würden (in erster Linie für Großbritannien), gibt es nicht wenige Investoren, welche sich insgeheim einen Brexit-Crash wünschen. Denn die Selbstherrlichkeit der Mehrheit der Anleger hat ein Maß erreicht, welches vielleicht in Boom-Zeiten angebracht wäre, nicht aber kurz vor einem international bedeutsamen Polit-Unfall. Die scheinbare Sicherheit, welche die Anleger von EZB-Chef Mario Draghi und seinem "Whatever it takes"-Mantra gelernt haben, könnte schon zum Monatsende wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzen - und mit ihr der Hausse-Zyklus an der Börse, dessen Ende ohnehin überfällig ist.

Offenbar haben dies zuletzt auch deutlich mehr Anleger erkannt und bringen ihre Schafe ins Trockene - genauer gesagt, in eine Wertanlage in Silber. Der kleine Bruder von Gold war nach dem jüngsten Preisrücksetzer heiß begehrt. So hatte beispielsweise die United States Mint mitgeteilt, dass der Jahrgang 2019 des American Eagle in Silber restlos ausverkauft sei. Entsprechende Engpässe gab es zuletzt nur in den Hochzeiten der Finanzkrise. Weil die Preise für Gold und Silber aber nicht am physischen Markt gemacht werden, sondern an der manipulationsanfälligen Terminbörse, befinden sich Anleger und Sammler nun in der komfortablen Situation, dass sie ihre Edelmetalle zu günstigen Konditionen einkaufen können – in Anbetracht von Brexit, Handelskrieg und Rezession muss allerdings die Frage erlaubt sein: Wie lange noch?

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
Leitung Anlagehandel

E-Mail:
fraust@silber-werte.de
Telefon: 040 / 257 99 - 106
Fax: 040 / 257 99 - 100

Emporium Hamburg – Ihr zuverlässiger Partner!

„Echtes Geld kennt keine Krisen“

Unsere Partner

Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und die enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen. Eine Anlage in Edelmetalle ist mit entsprechenden Kursrisiken verbunden.

www.silber-werte.de ist ein Onlineshop von
Emporium Hamburg Münzhandelsgesellschaft mbH
Störtebeker Haus, Süderstraße 288, 20537 Hamburg, Tel.: 040 / 257 99 - 106,
Fax: 040 / 257 99 - 100, E-Mail: info@silber-werte.de, Geschäftsführer: Frank von Harten, Registergericht: Amtsgericht Hamburg, Registernr. HRB 6831, USt-ID: DE812461062

Um diesen Newsletter abzubestellen, klicken Sie bitte hier. Klicken Sie jetzt bitte die Newsletter an, die Sie nicht mehr erhalten möchten und tragen Sie dann Ihre E-Mail-Adresse ein. Bestätigen Sie dann Ihre Abmeldung mit dem Button „Abbestellen“.

Geschenkideen Neuheiten Unternehmen Service Aktionen Moderne Numis Barren Platin Silber Gold Startseite