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Hamburg, 8. Februar 2019

Folgt der große Crash auf das niemals endende Brexit-Drama?

[AnredePersonalisierung /]

Scheidungen gehen selten harmonisch über die Bühne - doch das, was sich seit Monaten zwischen Großbritannien und der Europäischen Union abspielt, ist an Peinlichkeiten wohl kaum zu überbieten. Und Großbritannien benimmt sich wie der undankbare Ehepartner, der trotzig die Koffer packt und zum Abschied noch das Auto und den Flatscreen-Fernseher mitnehmen will und die Regeln des späteren Umgangs diktiert - obwohl doch schon längst ein Scheidungsvertrag geschlossen wurde.

Theresa MayDas ewige Brexit-Drama dürfte allerdings, wenn die Europäische Union gegenüber ihren Bürgern Wort hält, in seine finale Episode gehen. Denn während Großbritanniens Premierministerin Theresa May mal wieder in Brüssel nachverhandeln will, machte die EU-Spitze wiederholt deutlich, dass es nichts nachzuverhandeln gibt. Die Zeit drängt und es kursieren erneut abenteuerliche Ideen auf der Insel - eine Verschiebung des Brexit, um "mehr Zeit" zu bekommen, ist eine der wenigen unspektakulären Ideen.

Sollte sich Großbritannien am Ende durchsetzen und einen Aufschub erhalten, werden die Leidtragenden jedoch vor allem die Europäer sein - und ihr Vertrauen in den europäischen Staatenbund. Wie bereits bei der Griechenland-Rettung würde dann abermals feststellen, dass die EU immer dann erpressbar ist, wenn die Union vermeintlich vor dem Abgrund steht. Die südeuropäischen Schuldenstaaten könnten künftig nach Gutdünken die Haushaltsregeln der EU missachten, weil die Europäische Union schlussendlich ihre Drohungen mit Sanktionen oder Strafzahlungen nicht in die Tat umsetzen würde.

Vor dem Hintergrund des ewigen Gezerres zwischen Brüssel und London ist es eigentlich ein kleines Wunder, dass sich der deutsche Aktienindex DAX von seinem Tief vor dem Jahreswechsel erholt hat. Die fundamentalen Rahmenbedingungen haben sich nicht geändert, doch die Börsianer werden nicht müde, ihr Geld in der größten Blase der Finanzgeschichte zu verbrennen. Aktien, Anleihen, Immobilien - alles ist überbewertet, doch die Vernunft kommt wohl erst nach einem gewaltigen Knall zurück. Kaum jemand hört auf die Analysten, welche deutlich machen, dass es sich bei der kurzfristigen Stärke der Aktien lediglich um eine Rallye in einem intakten Bärenmarkt handelt – der Trend bei Aktien zeigt also nach unten.

Dass wenigstens einige Investoren den Verstand noch nicht verloren haben, lässt sich allerdings am Goldpreis ablesen: Gold notiert seit Tagen oberhalb der wichtigen Marke von 1.300 US-Dollar pro Feinunze. Nach den dynamischen Zuwächsen wird derzeit der Boden für weitere Gewinne ausgebildet, das Ziel für dieses Jahr ist klar: Mindestens 1.400 US-Dollar soll der Goldpreis nach Einschätzung diverser Analysten erreichen.

WMF Elefant 2019 Neben Gold steht inzwischen wieder verstärkt auch der "kleine Bruder" des gelben Metalls im Fokus der Anleger: Nach dem Sprung des Silberpreises über die Marke von 16 US-Dollar pro Feinunze sind viele Silber-Fans in den Markt zurückgekehrt. Die Nachfrage nach Silberunzen war auf der größten Münzenbörse der Welt, der World Money Fair in Berlin am ersten Februarwochenende, gewaltig: Silber ist offenbar zur Selbstverteidigung für Otto Normalsparer geworden, der durch Nullzinsen, Inflation und Kontoführungsgebühren in vielfältiger Weise belastet und schleichend enteignet wird.

Auch wenn wir befürchten, dass die EU am Ende gegenüber Großbritannien einknickt: Wenn Brüssel nicht klein beigibt, wird es in knapp sechs Wochen zu einem Paukenschlag kommen, mit dem niemand wirklich gerechnet hat, obwohl er seit Monaten offensichtlich ist. Dies bestätigten auch Händler auf der World Money Fair - hinter vorgehaltener Hand wird an Notfallplänen gebastelt, doch niemand glaubt ernsthaft, dass es wirklich zu einem harten Brexit kommt.

Und dies könnte schlussendlich zu einem Brandbeschleuniger werden, welcher zu einem gewaltigen Buschfeuer an der Börse führen dürfte. Doch es ist noch nicht zu spät, sich gegen das böse Brexit-Erwachen mit Gold und Silber zu schützen.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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