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Hamburg, 24. Januar 2019

Investment-Wahnsinn: Brexit-Chaos als Kurstreiber an der Börse

[AnredePersonalisierung /]

BrexitWas sich derzeit in Großbritannien abspielt, ist an Wahnsinn kaum zu überbieten: Da wird zwei Jahre über den Austritt des Landes aus der Europäischen Union verhandelt. Das Unterhaus schmettert den „Deal“ krachend ab. Kurz darauf sprechen die Abgeordneten der Premierministerin, welche sie zuvor noch demontiert haben, das Vertrauen aus. Und nur wenige Tage später soll die Regierung durch Änderungsanträge praktisch entlastet werden. Die Zeit läuft den Briten davon, doch es gibt wohl kaum eine Irrung und Wirrung, welche in Großbritannien nicht noch in das Brexit-Drama integriert werden kann.

Vor diesem Hintergrund ist das, was an der Börse passiert, allerdings mindestens genau so wahnsinnig: Der DAX hat sich ohne fundamentale Gründe in kürzester Zeit um fast 700 Punkte nach oben gearbeitet. Zwar gerät das Comeback derzeit wieder leicht unter Druck, doch an den Finanzmärkten wird weiterhin nach dem Prinzip „Hoffnung“ investiert - frei nach dem Motto: „Am Ende wird es schon gut gehen.“ Doch in der Brexit-Causa verfolgt die EU eine erstaunlich klare Linie. Verhandlungen oder Verschiebungen des Brexit stehen in Brüssel offenbar ernsthaft nicht zur Debatte.

Beim genaueren Hinsehen gibt es beim Brexit nur Verlierer. In allererster Linie natürlich Großbritannien - dort dürfte es ab Ende März nicht nur lange Staus vor dem Ärmelkanaltunnel geben, sondern auch längere Wartezeiten für Medikamente. Zudem hat das Land durch ein beispielloses politisches Theater seinen Ruf innerhalb kürzester Zeit ruiniert. Aus der stolzen Monarchie, reich an Kultur und Manieren, ist eine politische Schießbude geworden. Doch auch Europa könnte am Ende in Mitleidenschaft gezogen werden: Jedes noch so kleine Entgegenkommen aus Brüssel könnte die Glaubwürdigkeit der Union beschädigen.

Natürlich besteht die Gefahr, dass die EU schlussendlich doch einknickt, so wie sie es in der Vergangenheit wiederholt getan hat - man denke nur an die vielen Griechenland-Rettungen, welche allesamt von lautem Gepolter aus Brüssel begleitet wurden und nach langem Hin und Her still und heimlich in letzter Minute durchgewunken wurden. Allerdings ist zu hoffen, dass die Verantwortlichen in Brüssel die Symbolkraft des Brexit verstehen: Wenn Großbritannien ein Wunschkonzert rund um seinen Austritt und die Handelsbeziehungen zur EU bestellen darf, werden auch andere Nationen ihre Mitgliedschaft in der EU hinterfragen. Warum bezahlen, wenn man die vielen schönen Vorzüge der EU auch als nicht zahlender Dauergast genießen darf?

GoldpreisDer Goldpreis hat auf die kurzfristige Gegenbewegung an den Aktienmärkten in erwartbarer Form reagiert und ist in eine Seitwärtsbewegung übergegangen - allerdings auf einem hohen Niveau von rund 1.280 US-Dollar. Es ist wichtig, dass der Goldpreis nicht auf 1.265 US-Dollar abrutscht, eine mehrtägige Bodenbildung ist vor dem Sprung über die wichtige Marke von 1.300 US-Dollar zu favorisieren. Grundsätzlich sind die Prognosen für das Jahr 2019 aber günstig, sogar der notorische Gold-Feind Goldman Sachs hat zuletzt die Preisschätzung bis zum Jahresende nach oben korrigiert. Nun waren Goldman-Prognosen noch nie eine gute Grundlage für ernsthafte Vorhersagen des Goldpreises, doch dass ausgerechnet die Goldmänner auf die Goldseite wechseln, ist ein deutliches Zeichen für eine Trendwende. Dass auch die Notenbanken weiterhin massiv Gold zukaufen, sollte ebenfalls einen Hinweis darauf geben, dass „Sicherheit“ im Jahr 2019 an erster Stelle vor „Rendite“ steht. Dies lässt sich auch daran erkennen, dass inzwischen kaum noch jemand über „Bitcoin“ spricht.

In den nächsten Wochen wird der Brexit – auch wenn dieses Thema womöglich nicht nur uns inzwischen gehörig zum Halse heraus hängt – die politische und wirtschaftliche Agenda bestimmen. Für Edelmetall-Anleger ergeben sich dadurch aber attraktive Chancen. Denn dass der ungeordnete Brexit tatsächlich kommt, hat wohl kaum ein Börsianer wirklich eingepreist. Man erinnere sich an die Nacht der Brexit-Entscheidung, als Gold kurzerhand um 100 Euro pro Feinunze zulegte. Ende März könnte es zu einem bösen Erwachen für viele Zocker kommen – wenn die Europäische Union ausnahmsweise mal ihr Wort hält und Großbritannien nicht in letzter Minute einen Aufschub gewährt, das britische Pfund abstürzt, mit ihm die britischen Aktien und dadurch eine Lawine losgetreten werden könnte, die am Ende auch in den Depots deutscher Aktienbesitzer zu spüren sein wird.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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