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Hamburg, 11. Januar 2019

Kommt es nächste Woche zum Brexit-Run auf Gold?

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Manche Dinge ändern sich offenbar nie an den Finanzmärkten - wie bereits 2018 lernen die Zocker auch 2019 offenbar nichts dazu:Obwohl esüber den Jahreswechsel hinweg keinerlei geopolitische Entspannung, keine Kehrtwende in der Geldpolitik und auch keine überraschende Fortsetzung des Wirtschaftsbooms in den USA gab, werden die Aktienkurse verzweifelt aus dem Keller geprügelt.

Doch ein Detail ist Anfang 2019 anders: Gold schlägt sich auch zu Beginn des neuen Jahres wacker und steht kurz vor dem Sprung über die Marke von 1.300 US-Dollar pro Feinunze. Offenbar haben es immer mehr Marktteilnehmer verstanden, dass im Jahr 2019 noch weitaus größere Verwerfungen bevorstehen könnten als in den vergangenen Jahren der Krise. Der ungeregelte Brexit steht kurz bevor, die Konjunkturaussichten trüben sich ein. Es gibt keinen Grund, an eine Fortsetzung der Party an der Börse – oder genauer gesagt an den Tanz auf dem Vulkan – zu glauben.

Vor einigen Tagen war mal wieder besonders eindrucksvoll zu beobachten, was die Finanzmärkte derzeit noch am Leben hält: Es ist die blanke Phantasie auf weitere Hilfen seitens der Notenbanken. Zuletzt haben sich Vertreter der US-Notenbank Fed dahingehend geäußert, dass sie mit ihrer Geldpolitik „geduldig“ vorgehen wollen – und dieses Wischiwaschi-Wort hat dazu geführt, dass die Kurse kurzzeitig nach oben gezeigt haben. Allerdings war die Euphorie nur von kurzer Dauer, denn jeder halbwegs nüchterne Marktbeobachter sollte erkannt haben, dass die Notenbanker ihr Pulver schon lange verschossen haben. Sie haben den kränkelnden Patienten mit einer Überdosis Billiggeld regelrecht totgespritzt.

In der kommenden Woche steht unterdessen die Stunde der Wahrheit in Großbritannien bevor: Das Parlament muss über den Austrittsvertrag abstimmen - und die amtierende Premierministerin Theresa May hat offenbar bis heute keine stabile Mehrheit hinter sich versammeln können. Was darauf folgt, lässt sich nur dunkel erahnen - und die britische Regierung experimentiert bereits mit LKW-Schlangen vor dem Ärmelkanal und anderen Krisenszenarien.

Die europäische Tragödie dürfte in diesem Jahr einen neuen, aber leider nur vorläufigen Höhepunkt erreichen. Zwar wird es beim Brexit auf beiden Seiten nur Verlierer geben, doch es ist anzunehmen, dass dies Hardliner in ganz Europa nicht davon abbringen wird, ihren Öxit oder Nedexit oder gar einen deutschen Dexit voranzutreiben. Es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass Europa am Ende nicht an seiner Mißwirtschaft zugrunde gehen wird, sondern an der Sehnsucht nach Abschottung - Twitter-Präsident Donald Trump macht es vor.

Apropos Trump: Dass in den USA die Aktienkurse wieder steigen, während ein ganzes Land stillgelegt wird, ist zynisch bis erbärmlich. Es kann keiner Volkswirtschaft auf Dauer gut tun, wenn zentrale Bereiche des täglichen Lebens nicht finanziert werden. Das Vertrauen in die wichtigste Volkswirtschaft der Welt nimmt von Tag zu Tag ab, doch währenddessen droht Donald Trump mit einer monate- oder gar jahrelangen Sperre. Ob seine Bediensteten bereit sind, so lange ohne Bezahlung zu arbeiten?

Die cleveren Hände haben, sofern sie denn jemals Aktien und Co. besessen haben, ihre Goldbestände in den letzten Wochen weiter ausgebaut und ihr Vermögen abgesichert. Und sie erwarten einen baldigen Anstieg des Goldpreises über die wichtige Marke von 1.300 US-Dollar pro Feinunze. Darüber hinaus wäre der Weg frei bis 1.320 und 1.335 US-Dollar.

Und insbesondere nach dem 15. Januar, dem großen Tag der Brexit-Abstimmung im britischen Parlament, sollten Edelmetallfreunde ein wachsames Auge auf die Kursbewegungen bei Gold und Silber haben - denn es könnte hier zu erfreulichen Überraschungen kommen, wenn der nächste Brexit-Run auf Gold einsetzt.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

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