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Hamburg, 11. Oktober 2018

Aus der Börsen-Schwäche wird ein Börsen-Crash

[AnredePersonalisierung /]

So mancher Börsen-Spekulant lebt in einer kuriosen Scheinwelt, in der die Kurse nur eine Richtung kennen: Nach oben. Ebenso weit verbreitet wie das Mantra „An Aktien führt kein Weg vorbei“ ist auch die Hoffnung auf eine „Jahresendrallye“. Jedes Jahr aufs Neue wird dieses Ereignis in Marktberichten und Onlineforen herbeigesehnt. Dass es für eine jährlich zum gleichen Zeitpunkt stattfindende Rallye keinerlei fundamentale Gründe gibt, wird gern vergessen. Doch glücklicherweise werden die Finanzmärkte gerade auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt - denn die Endrallye des Jahres 2018 fällt offenbar aus.

BärenmarktStattdessen könnte ein Börsengewitter bevorstehen: Satte vierProzent hat der Technologiewerteindex „TecDAX“ am Mittwoch verloren, mit weiteren zwei Prozent Minus startete er am Donnerstag in den Handel. Der deutsche Leitindex DAX ist auf 11.500 Punkte abgestürzt. Zur Erinnerung: Der DAX ist mit 12.897 Punkten in das Jahr 2018 gestartet und hatte zwischendurch ein Jahreshoch von 13.550 Punkten erreicht. Auf Jahressicht liegt der Verlust im DAX bei „nur“ 12 Prozent, doch es bewegt sich eine gefährliche Marke immer näher: Sollte der DAX von seinem Jahreshoch insgesamt 20 Prozent abgeben und auf etwa 10.800 Punkte fallen, befände sich der Deutsche Aktienindex in einem Bärenmarkt.

Nun könnte man es sich leicht machen und sagen: Das Ende der Haussephase an den Börsen ist längst überfällig. Der DAX hat zuletzt im Jahr 2011 mit einem Verlust abgeschlossen, seitdem konnten sich Anleger stets über stattliche Renditen freuen und wurden durch die Nullzinspolitik der Notenbanken vor Verlusten geschützt. Mit ihrer Billiggeldflut haben Fed, EZB und Co. keinesfalls die Wirtschaft stimuliert, sondern die größte Spekulationsblase aller Zeiten. Aktien, Anleihen, Immobilien - alles wurde teurer, nicht zuletzt Waren des täglichen Bedarfs sowie Energiekosten. Die Zeche bezahlen also vor allem Menschen wie Sie und ich, die ihr Geld vorsichtig anlegen und dafür durch die negative Realverzinsung bestraft und geschröpft wurden.

Inzwischen haben sich die Zeiten jedoch geändert: Die US-Notenbank Fed verfolgt einen Zinserhöhungskurs und auch bei der EZB mehren sich die Stimmen, die einen vorsichtigen Ausstieg aus dem Zeitalter der Nullzinsen vorbereiten. Und aktuell lasten die Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed massiv auf den Börsen. Es besteht eine regelrechte Panik vor einem Richtungswechsel der Fed, welche die Zinsen noch stärker als bislang erwartet erhöhen könnte. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass die US-amerikanische Wirtschaft überhitzt. Allerdings müssen bei steigenden Zinsen alle draufzahlen, die Kredite aufgenommen haben. Die kuriose Folge: Ausgerechnet die hoffnungslos überbewerteten Staatsanleihen werden dann wieder attraktiver. Es könnte also auf die Börsen-Blase eine noch größere Anleihe-Blase folgen.

Handelsstreit zwischen den USA und ChinaEin weiterer Grund für die Börsen-Schwäche im Oktober 2018, die sich immer weiter zu einem veritablen Börsen-Crash entwickelt, ist der Handelsstreit zwischen den USA und China. Gerade erst hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognosen gesenkt und befürchtet Turbulenzen an den Finanzmärkten. Beruhigende Zeichen aus der wichtigsten Volkswirtschaft der Welt sind jedoch nicht zu erwarten - im Gegenteil: US-Präsident Donald Trump poltert weiter gegen alles und jeden, zuletzt sogar gegen seine eigene Notenbank. Die Fed wurde bislang von US-Präsidenten eigentlich verschont, um politische Einflussnahme zu vermeiden, doch was ist unter Donald Trump noch normal? „Ich denke, die Fed ist verrückt geworden.“ sagte er bei einem Wahlkampfauftritt.

Die große Unsicherheit an den Finanzmärkten hat für Gold bislang kurioserweise keine Auswirkungen - doch die gute Nachricht für Edelmetallbesitzer ist: Während DAX, Dow Jones und Co. massiv Federn lassen mussten, hat Gold keine weiteren Wertverluste verzeichnen müssen. Im Gegenteil: Genau jetzt zeigt sich, dass Gold vor allem ein „sicherer Hafen“ ist. Wer Gold und Silber im Depot hatte, konnte in den vergangenen Tagen wohl deutlich besser schlafen als diejenigen, die sich nun mit einem Ende ihrer börsengehandelten "cash cows" anfreunden müssen. Auch wenn die Bilanz für Gold mit einem derzeitigen Jahresverlust von 5 % in Euro und 8 % in US-Dollar nicht rosig ausfällt, schlägt bei deutschen Aktienanlegern ein deutlich größeres Minus zu Buche. Und die Chancen stehen gut, dass die Jahresendrallye, von der man an der Börse bis heute noch träumt, im Jahr 2018 auf dem Edelmetallmarkt stattfindet.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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