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Hamburg, 18. September 2018

Showdown zwischen Bullen und Bären: Steht Gold vor dem Comeback?

[AnredePersonalisierung /]

als "High Noon" wird in Westernfilmen die Stunde der Entscheidung inszeniert, meist in der gleißenden Mittagshitze stehen sich dann zwei harte Typen gegenüber und warten angespannt, wer den ersten Schritt macht. Ein solcher "High Noon" steht nun an den Edelmetallmärkten bevor. Hier stehen sich nach dem großen Preisrutsch der vergangenen Wochen die Bullen und Bären seit einigen Tagen gegenüber. Der Goldpreis bewegte sich in dieser Zeit kaum und pendelt stattdessen um die Marke von 1.200 Punkten.

Nun steht allerdings der große Showdown bevor und zumindest eine Prognose ist so gut wie sicher: Die nächste Bewegung bei Gold und Silber wird groß - es ist nur noch unklar, in welche Richtung es geht. Die Gold-Bullen haben weitere Abstürze zuletzt tapfer verteidigt, doch die Gold-Bären wollen sich offenbar nicht so leicht geschlagen geben. Sie müssen ihre Short-Positionen verteidigen oder im Falle von steigenden Gold-Notierungen teuer eindecken. Die Folge wäre ein massiver "Short Squeeze", der den Preis von Gold in kürzester Zeit von 1.200 auf 1.300 US-Dollar katapultieren könnte.

Während die Zockerei gegen Gold an den Terminbörsen unvermindert weitergeht, beobachten Edelmetallhändler wie Emporium in Deutschland eine gegenläufige Tendenz: Privatanleger nutzen die niedrigen Kurse zum Einstieg in das Edelmetall-Investment oder zum Ausbau ihrer Bestände. Und offenbar wenden sich immer mehr Investoren von ihren Aktien-Portfolios ab und suchen nach sicheren Alternativen - denn nicht nur Gold-Fans, sondern auch Börsianer wurden in diesem Jahr bitter enttäuscht. Der DAX ist inzwischen unter die Marke von 12.000 Punkten gerutscht und hat allergrößte Mühe, sich zu stabilisieren.

Während die Häme über den Preisrückgang bei Gold groß ist, wähnen sich die meisten Aktien-Anleger jedoch weiterhin in einer trügerischen Sicherheit. Wenn man den vielen Kommentare in Online-Foren und sogar in renommierten Medien sowie der einschlägigen Finanzpresse glauben darf, kennen die Aktien auch in Zukunft nur einen Weg: Nach oben. Dass kein Finanzmarkt sich dauerhaft positiv entwickelt hat, vergessen diejenigen, die Aktien wie eine Religion propagieren.

In den nächsten Wochen sollte insbesondere der Handelskrieg, den die US-Regierung inzwischen mit fast allen früheren Wirtschaftspartnern angezettelt hat, wieder in den Fokus rücken. US-Präsident Donald Trump hat gegenüber China weitere Zölle im Umfang von 230 Milliarden Euro angekündigt - damit wären fast alle US-Warenimporte aus China mit Zöllen belastet. Und diese Zölle treffen den Wirtschaftsaufschwung in den USA tief ins Mark: Börsen-Könige wie Apple haben bereits davor gewarnt, dass die Zölle am Ende nur den USA schaden werden.

Unterstützung für Gold kam zuletzt auch von der Währungsfront: Die Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro ist offenbar bei 1,15 US-Dollar für einen Euro auf eine natürliche Grenze gestoßen. Denn es ist die wohl größte Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet die Währung eines Landes, das sich zuletzt als Unsicherheitsfaktor für den Welthandel inszeniert hat, als "sicherer Hafen" verstanden wird. Der US-Dollar ist das Musterbeispiel für eine "Fiat"-Währung, die zur Sanierung der Staatsfinanzen in den vergangenen zehn Jahren geradezu inflationär eingesetzt wurde. Die Amerikaner haben Dollars wie verrückt gedruckt und werden trotz der zinspolitischen Wende langfristig nicht ohne eine Unterstützung der Wirtschaft durch die Notenpresse überleben können.

Damit das Jahr 2018 für Edelmetall-Freunde noch glänzend endet, ist ein baldiger Sprung über die Marke von 1.225 US-Dollar essentiell. In diesem Bereich wird die Schmerzgrenze der Short-Spekulanten vermutet – und wenn diese Grenze überschritten wird, dürfte ein schnelles und intensives "Short Covering" einsetzen. Die Folge: Gold könnte schnell über die wichtigen Widerstände bei 1.240 und 1.267 Dollar springen. Zwar dürfte auch weiterhin mit Widerstand der Gold-Bären gerechnet werden, doch es bleibt die Hoffnung, dass das völlig unsinnige Gold-Bashing endlich ein Ende hat. Denn der einzige "sichere Hafen" des 21. Jahrhundert ist keine Aktie, keine Immobilie und schon gar keine Staatsanleihe, sondern die älteste Währung der Welt: Gold.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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