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Hamburg, 24. August 2018

Short Squeeze? Extremer Pessimismus ist gut für Gold

[AnredePersonalisierung /]

in den letzten Wochen stand es nicht gut um den Goldpreis. In einem konzertierten Angriff wurde die Notierung für Gold von einer Unterstützung unter die nächste gedrückt und manche Marktbeobachter fragten bereits spöttisch, ob Gold demnächst kostenlos angeboten werde. Freilich ist dies nicht passiert und inzwischen haben wohl sogar die letzten Manipulatoren feststellen müssen, dass sie zu weit gegangen sind.

Denn mit einem vorläufigen Tiefpunkt bei 1.165 US-Dollar im nächtlichen Asien-Handel hatte der Goldpreis zwischenzeitlich ein Niveau erreicht, bei dem viele Minenbetreiber nicht mehr wirtschaftlich arbeiten können. Die Förderung von Gold wird immer aufwändiger, die Kosten steigen massiv. Zwar wird der Goldpreis inzwischen in erster Linie an den Terminbörsen mit "Papiergold" gemacht, doch wenn die Minen ihre Schächte dicht machen, geht dies nicht ohne Folgen am Goldpreis vorbei.

Inzwischen läuft daher ein starker Konter, welcher die Notierung von Gold in US-Dollar zuerst über die wichtige Marke von 1.180 US-Dollar zurückgeführt hat und nun eine nachhaltige Überwindung der 1.200er-Marke vorbereitet. Dies dürfte wohl nicht sofort gelingen, doch die meisten Analysten sind sich einig, dass nun ein Comeback bevorsteht.

Dass sich der Goldpreis genauso schnell erholt, wie er abgestürzt ist, kann aus einem besonderen Grund durchaus wahrscheinlich sein: Die jüngsten Handelsdaten der New Yorker Rohstoffbörse "COMEX" weisen auf einen extremen Pessimismus aller Anlegergruppen für Gold hin - fast alle Investoren sind "short" in Gold gegangen. Und das ist, auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht, ein gutes Zeichen. Denn in vergleichbaren Situationen kam es in den vergangenen Jahren fast immer zu einem so genannten "Short Squeeze".

In einer solchen Marktsituation werden Leerverkäufer, also Investoren mit einer Short-Positionierung, auf dem falschen Fuß erwischt und kaufen in kurzer Zeit eine große Menge an Wertpapieren, um ihre Shorts zu "decken". Ein Short Squeeze ist immer dann besonders wahrscheinlich, wenn eine hohe Zahl von Anlegern in bedeutendem Umfang gegen eine bestimmte Aktie oder ein Edelmetall wettet und dieses überraschend im Wert zulegt.

Genau dies ist derzeit bei Gold der Fall: Wir erinnern uns an die Unkenrufe, die ein Abrutschen des Goldpreises auf 1.100 US-Dollar oder tiefer befürchtet haben, sogar Dollar-Notierungen im dreistelligen Bereich wurden genannt. Alles sah nach einem perfekten Short aus, der so gut wie ohne jedes Risiko zu "traden" sei. Dumm nur, dass die Zocker aufs falsche Pferd gesetzt hatten. Gold wurde in den letzten Wochen geprügelt, doch das gelbe Metall hat seine Funktion als "sicherer Hafen" noch lange nicht verloren.

Womöglich hat sich so mancher Spekulant in den letzten Wochen, während Gold sturmreif geschossen wurde, an den Finanzmärkten umgesehen und festgestellt, dass die einstigen Renditebringer ebenfalls am Boden liegen: Die Notierung des DAX bricht derzeit auch eine Unterstützung nach der anderen, Bitcoin kämpft mit der 6.000-Dollar-Marke und die Stärke des US-Dollar ist offenbar auch wieder vorbei. In einer Zeit, in der an den Finanzmärkten offenbar nichts mehr sicher ist, war Gold das denkbar falsche Opfer der "Shorties".

Lassen Sie uns nur kurz zurückblicken auf den Herbst 2015, als zuletzt Netto-Short-Extremwerte der Vermögensverwalter zu beobachten waren. In kürzester Zeit explodierte Gold damals und stieg von 1.050 US-Dollar auf 1.370 US-Dollar. Wir sehen heute Netto-Short-Positionen, die deutlich höher sind als 2015. Natürlich ist ein Short Squeeze kein Automatismus, doch in der aktuellen Marktsituation liegen alle Voraussetzungen für ein baldiges Comeback des Goldpreises vor.

Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass die weltweite Allianz der Gold-Gegner noch ein letztes Mal zum Sturm bläst - doch ein weiterer Rutsch unter die bisherigen Tiefs ist unwahrscheinlich. Gold-Freunde sollten sich jetzt gegenseitig Mut zusprechen und durchhalten, denn es ist durchaus charttechnischer Schaden angerichtet worden. Eine Goldpreis-Explosion dürfte es somit nicht geben, aber eine Stabilisierung ist bereits im Gange. Und wer jetzt die Nerven behält, sichert sich die Chance auf satte Renditen, wenn der Gold-Zug wieder an Fahrt aufnimmt.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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