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Markt und Trends Newsletter

Hamburg, 17. Mai 2018

Kein Grund zur Panik für Gold-Anleger !

Guten Tag meine Damen und Herren,

der Wahnsinn an den Finanzmärkten geht offenbar in die Verlängerung: Während zwischen den USA und Nordkorea der Ton wieder deutlich aggressiver wird und in Italien eine eurokritische Regierung vor der Machtübernahme steht, wird die Zockerparty an der Börse fortgesetzt. Und die Gold-Kritiker haben bekommen, worauf sie seit Monaten gewartet und mit wiederholten dubiosen XXL-Verkaufsorders forciert haben: Der Goldpreis hat auf Dollar-Basis die wichtige Marke von 1.300 US-Dollar unterschritten und damit charttechnischen Schaden angerichtet. Automatische Verkaufsorders drückten den Goldpreis bis in den Bereich um 1.285 US-Dollar.

Auch wenn diese Entwicklung nicht erfreulich ist, gilt es nun, die Fakten im Blick zu behalten: Auffällig ist die Härte und Eindeutigkeit, mit der inzwischen wieder fast alle Marktbeobachter einen Abgesang auf Gold anstimmen. Doch immer, wenn die altbekannten Untergangsszenarien für Gold ausgepackt wurden, kam es anders - der Goldpreis ist in den vergangenen Jahren eben nicht in den dreistelligen Bereich abgerutscht, sondern hat jede Korrektur als Ausgangsbasis für Wertzuwächse genutzt und so schrittweise einen neuen Aufwärtstrend ausgebildet. Das Gold-Bashing, welches aktuell zu beobachten ist, darf als Kontra-Indikator verstanden werden und ist in Wirklichkeit ein gutes Zeichen für Gold.

Zudem sind Anleger im Euro-Raum in einer vergleichsweise guten Situation. Denn der Preisrutsch schlug vor allem in US-Dollar zu Buche und hat mit Gold eigentlich überhaupt nichts zu tun, sondern mit dem Verhältnis zwischen US-Dollar und Euro. Denn die Euro-Stärke hat zuletzt deutlich Risse bekommen und der US-Dollar wertet auf. Diese Entwicklung hat den Goldpreis in US-Dollar unter Druck gesetzt, während in Euro nur geringe Veränderungen zu beobachten waren. Und hierzulande reagieren die meisten Anleger berechtigterweise gelassen und nutzen die kurzzeitige Schwäche des Goldpreises zum Ausbau ihrer Bestände. Denn anders als gerade in den letzten Tagen wieder tausendfach zu lesen, ist ein "sicherer Hafen" wie Gold im Jahr 2018 so wichtig und wertvoll wie schon lange nicht mehr.

Ungemach droht insbesondere von den sogenannten "Emerging Markets". Diese Märkte sollten eigentlich durch besondere Dynamik und Zuwachsraten glänzen, sie tun inzwischen allerdings das krasse Gegenteil: Ein starker US-Dollar und steigende Zinsen in den USA sind Gift für viele Schwellenländer. Analysten haben vor allem Argentinien und die Türkei auf dem Radar, denn die Währungen dieser beiden Länder stehen seit längerer Zeit massiv unter Druck. Argentinien kämpft ohne Erfolg gegen die Abwertung des "Peso", in der Türkei lastet der Wahlkampf von Recep Tayyip Erdogan auf der türkischen Lira. Erdogan will offenbar die Notenbank stärker unter den Einfluss der Regierung stellen und niedrige Zinsen forcieren. Bereits jetzt wird es für die Türkei immer schwieriger, sich Geld an den Finanzmärkten zu leihen. Und die Liste der Krisenkandidaten geht weiter: Ukraine, Südafrika - viele Länder haben ihre Kredite in US-Dollar aufgenommen und werden nun durch steigende Zinsen stärker belastet. Und bereits jetzt ziehen die ersten Großinvestoren ihr Geld aus diesen Ländern ab - eine Kettenreaktion kann jederzeit einsetzen und die nächste Finanzkrise auslösen.

Auch in Europa, wo die Aktienkurse zuletzt wieder deutlich zugelegt haben, regiert der finanzpolitische Wahnsinn: In Italien dürfte demnächst eine Regierung an die Macht kommen, welche ernsthaft einen Staatsschuldenerlass für Italien in Höhe von 250 Milliarden Euro plant. Die Finanzmärkte haben darauf nervös reagiert, doch die Lega Nord und die "Fünf Sterne"-Bewegung verfolgen ihren Kurs hartnäckig. Sie machen ganz nebenbei deutlich, dass der Euro noch lange nicht gerettet ist. Denn auch ein Ausstieg aus dem Euro wird inzwischen ganz offen von den Koalitionspartnern diskutiert - italienische Anleihen und Aktien gerieten daraufhin unter Druck. Die Staatsanleihen gelten nun als deutlich riskanter im Vergleich zu Spanien oder Portugal. Unter Druck standen auch deutsche Bank-Werte - Commerzbank und Deutsche Bank mussten massiv Federn lassen.

Wir müssen uns offenbar damit anfreunden, dass ein dramatischer Realitätsverlust die Finanzmärkte fest im Griff hat. Schlechte Nachrichten werden systematisch ignoriert - frei nach dem Motto: "Die Notenbanken werden es schon regeln." Doch die letzten Jahre haben deutlich gemacht, dass EZB und Co. ihr Pulver längst verschossen haben. Insbesondere Mario Draghi steht mit dem Rücken zur Wand - und die jüngsten Entwicklungen in Italien dürften es ihm noch weiter erschweren, die Zinswende in Europa einzuleiten. Die USA und Europa driften zinspolitisch immer weiter auseinander, parallel sorgen sowohl die politisch Verantwortlichen in Europa und den USA für Unsicherheit.

Welchen Weg Euro und Dollar als weltweite Leitwährungen dadurch nehmen, ist völlig unklar. Denn keine der beiden Währungen ist in der aktuellen Gemengelage zu bevorzugen. Stattdessen gibt es eine Währung, die seit 5000 Jahren für Sicherheit und Stabilität sorgt - und diese Währung heißt Gold.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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