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Markt und Trends Newsletter

Hamburg, 4. April 2018

Börsen-Schwäche verschärft sich: Fällt ein milder Frühling für Anleger aus?

Guten Tag meine Damen und Herren,

für viele Aktienbesitzer fällt ein gemütlicher Frühlingsanfang in diesem Jahr aus - seit Tagen kämpft der deutsche Aktienindex "DAX" mit einer wichtigen Unterstützung bei 11.800 Punkten. Die historischen Rekordstände sind in weite Ferne gerückt. Bisher hält der doppelte Boden, doch er wird immer brüchiger. Und offenbar sind mächtige Kämpfer am Werk, die mit voller Wucht auf den DAX einprügeln: Der weltgrößte Hedgefonds Bridgewater Associates soll Medienberichten zufolge seine milliardenschweren Short-Positionen bei DAX-Aktien weiter ausgebaut haben. Die US-Amerikaner haben bisher fast immer ein goldenes Händchen bewiesen und gehen gezielt und eiskalt vor – insbesondere die stark gewichteten DAX-Werte stehen im Fadenkreuz.

Edelmetall-Investoren können ein Lied davon singen, was es bedeutet, wenn eine Anlageklasse von Hedgefonds unter Feuer genommen wird: Der Goldpreis wurde jahrelang aus dubiosen Quellen massiv unter Druck gesetzt, zwischenzeitlich hatten sich die Preise für das Edelmetall in Dollar halbiert. Fundamentale Gründe für die Preisrückgänge seit 2011 gab es kaum, doch die Sache war für die Finanzwelt klar: Aktien waren „top“ und Gold der Flop des Jahrzehnts – doch weit gefehlt: Die merkwürdigen Markteingriffe halten bei Gold bis zum heutigen Tag zwar an, dass sich das gelbe Metall gerade in den letzten Monaten so fest behauptet, ist aber ein Zeichen der Stärke.

Auf diese Stärke warten die Börsianer derzeit vergeblich. Zwar haben sich die Kurse in den letzten Tagen auch kurzfristig immer mal wieder erholt, doch diese Verschnaufpause war von kurzer Dauer. Nun werden viele Investoren also von der brutalen Marktmacht eingeholt, welche sie bislang hämisch belächelt haben, wenn es um Gold ging. Wie oft mussten sich Edelmetall-Freunde den Spott von Anlegern anhören, die mit Aktien oder zuletzt mit Kryptowährungen völlig unrealistische Gewinne erzielen konnten. Viele davon wollen weiter auf der Erfolgswelle reiten und sollten sich nun auf einen brutalen Absturz vorbereiten. Gold ist in den vergangenen Jahren nicht durch sensationelle Gewinne aufgefallen – die Stabilität des Edelmetalls in unruhigen Zeiten ist jedoch ein unschätzbarer Wert, der sich in Rendite-Prozenten nicht wiedergeben lässt.

Die Zeiten an den weltweiten Finanzmärkten haben sich im 10. Jahr nach dem Ausbruch der großen Finanzkrise (wobei die Misere ihre Wurzeln deutlich früher hat) geändert - die Ära des billigen Geldes geht in den USA allmählich zu Ende. In Europa kämpft die EZB um eine stabile Position zwischen steigender Inflation und bedrohlicher Staatsverschuldung insbesondere der südeuropäischen Staaten. Man kann von Hedgefonds halten, was man will, aber Börsenzocker sollten sich die Argumentation für die gigantische Bridgewater-Shortwette etwas genauer ansehen: Die Spekulanten glauben, dass es um Europas Konjunktur deutlich schlechter bestellt ist als angenommen. Und auch der starke Euro ist aus europäischer Sicht kein Grund zur Freude.

Während die Prognosen für die Aktienmärkte, insbesondere in Europa immer trüber ausfallen, überschlagen sich die Analysten förmlich mit Liebeserklärungen an Gold. Die langgezogene Bodenbildung oberhalb von 1.300 US-Dollar scheint abgeschlossen, nun wartet eine wichtige Hürde bei 1.360 US-Dollar. Hier ist Gold mehrfach abgeprallt, was aus chart-technischer Sicht allerdings nicht bedenklich ist. Bisher folgt Gold einem lehrbuchmäßigen Aufwärtstrend - auf höhere Tiefs folgen stets höhere Hochs. Rückschläge sind dabei überhaupt kein Grund zur Sorge, sondern eine gute Gelegenheit zum Ausbau der eigenen Edelmetallbestände.

Edelmetall-Investoren hierzulande befinden sich noch in der komfortablen Situation, aufgrund des hohen Euro-Kurses zu konstant günstigen Konditionen einkaufen zu können. Sie sollten darüber nachdenken, sich selbst jetzt ein nachträgliches Gold-Osterei ins Nest – oder besser in den Tresor – zu legen und die Märkte in den kommenden Wochen genau zu beobachten. Denn es kann jederzeit zu einem weiteren Absturz der Börsen kommen. Und dann schlägt die Stunde von Gold und Silber.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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