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Markt und Trends Newsletter

Hamburg, 16. März 2018

Agenten-Affäre gerät außer Kontrolle: Bricht der kalte Krieg erneut aus?

Guten Tag meine Damen und Herren,

der wichtigste Mann der Welt feuert das letzte gemäßigte Regierungsmitglied und ersetzt ihn durch einen Hardliner? Eine Atommacht bringt ganz Europa und die halbe Welt gegen sich auf? Diese beiden Entwicklungen rund um die Vereinigten Staaten von Amerika sowie Russland sind sicher nicht gut fürs Geschäft. Die Stabilität der Welt, wie wir sie kennen, ist aus den Fugen geraten - und trotzdem verhalten sich die Finanzmärkte, also wäre nichts gewesen. Willkommen im weltweiten Investment-Wahnsinn des Jahres 2018.

Aufmerksame Beobachter hätten schon vor Jahren feststellen können, dass seit der großen Finanzkrise von 2008 nichts mehr sicher ist in Wirtschaft und Politik. Die ewige Hängepartie rund um die Euro-Rettung, der Brexit, die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten - alle Ereignisse wurden vorher als „worst case“ bezeichnet, stets trat der brutalstmögliche Fall ein und immer hieß es an der Börse „weiter so“. Es wurde offenbar eine Wette auf die Hoffnung abgeschlossen, dass sich alles zum Guten wendet. Die USA, Russland, Großbritannien – sie alle machen deutlich, dass diese Hoffnung fehl am Platze ist. Die Staatsaffäre um einen vergifteten Doppelagenten in Salisbury hat das Zeug, einen neuen kalten Krieg heraufzubeschwören. Russland hat bereits orakelt, dass niemand eine Atommacht provozieren solle – braucht es einen noch deutlicheren Hinweis?

Für die Hoffnung auf eine Wendung zum Besseren gibt es auch bei nüchterner Betrachtung der wirtschaftlichen Entwicklung keine nachvollziehbare Grundlage. Die Inflation zieht sowohl in den USA als auch in Europa an. Die US-Notenbank Fed hat bereits reagiert und das Ende des Billiggeldzeitalters eingeläutet - und damit das Ende des Zocker-Zeitalters an den Börsen. In Europa ist ein solcher Schritt noch nicht erfolgt, doch die EZB verändert bereits jetzt sanft ihre Kommunikationslinie. Es entsteht der Eindruck, dass auch in Europa eine geldpolitische Wende vorbereitet wird.

Die Notenbanken in aller Welt werden nicht müde, die Rückkehr zu steigenden Zinsen als Rückkehr zur Normalität zu verkaufen. Doch das Gegenteil ist wahrscheinlich: Seit dem Jahr 2008 hat sich parallel zur Billig-Geld-Blase eine Investmentblase entwickelt, welche alles bisher da gewesene in den Schatten stellt. Schon jetzt ist von der "Alles-Blase" die Rede, welche Aktien, Immobilien und Anleihen umfasst. Wenn der Treibstoff für diesen Boom, also das Zocker-Geld zum Nulltarif, jetzt knapp wird, sollte der Boom früher oder später abgewürgt werden.

Dennoch werden an der Börse weiterhin die neuesten Allzeithochs und die verrücktesten Wertzuwächse der Kryptowährungen gefeiert, als befänden wir uns in einem goldenen Zeitalter. Glänzend ist die Zukunft jedoch voraussichtlich nur für diejenigen, die mit echten Werten vorgesorgt haben: Gold und Silber erfahren nicht zuletzt wegen der stabilen Preise der letzten Monate eine gesteigerte Nachfrage. Die Ruhe vor dem Sturm wird offenbar von vielen Deutschen genutzt, jetzt etwas Geld in den „sicheren Hafen“ zu bringen.

Die Finanzmärkte werden in den nächsten Wochen und Monaten schmerzhaft feststellen müssen, dass der vermeintliche „Deal-Maker“ Donald Trump eben nicht „good for business“ ist. Mit der Ankündigung von Strafzöllen gegen seine wichtigsten Handelspartner hat Trump die Grundlage für einen veritablen Handelskrieg gelegt, welcher am Ende alle Beteiligten belasten und den sanften Wirtschaftsaufschwung in den USA ein für allemal abwürgen dürfte. Eines muss man Trump allerdings lassen: Der Mann setzt ohne Rücksicht auf Verluste seine Agenda um. Strafzölle gegen China sind sein neuester Streich. Die Antwort der aufstrebenden Wirtschaftsmacht, welche die USA vom Spitzenplatz verdrängen will, wird nicht lange auf sich warten lassen.

Wir werden nicht müde, an dieser Stelle immer wieder darauf hinzuweisen: Die große Investment-Party des neuen Jahrtausends ist eigentlich schon lange vorbei. Die Zeit ist reif für Sicherheit und Stabilität. Beides bietet aktuell nur eine Anlageklasse: Edelmetalle. Und Anleger hierzulande befinden sich noch in der komfortablen Situation, zu stabilen und niedrigen Preisen ihre Bestände an Gold und Silber ausbauen zu können. Mit jeder neuen Strafzoll-Idee aus den USA oder einer Verschärfung des Konfliktes zwischen Russland und Großbritannien könnte jedoch auch die Ruhe an den Edelmetallmärkten über Nacht vorbei sein. Wer jetzt reagiert, muss sich im Fall der Fälle zumindest um sein Vermögen keine Sorgen machen.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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