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Markt und Trends Newsletter

Hamburg, 15. Februar 2018

Dax und Bitcoin unter Druck: Gold trotzt dem Börsenbeben

Guten Tag meine Damen und Herren,

das neue Jahr ist erst sechs Wochen alt, doch seit dem Jahreswechsel ist an den Finanzmärkten mehr passiert als im kompletten Vorjahr. Die Partystimmung ist verflogen, die Unsicherheit ist in fast allen Anlageklassen angekommen. Der DAX hat in nur einem Monat satte 6,3 Prozent verloren, seit dem Höchststand bei knapp 13.600 Punkten steht der DAX knapp 1.300 Punkte niedriger. Noch dramatischer fällt der Absturz beim einstigen Investment-Wunder Bitcoin aus: Von 19.000 Euro ist der Bitcoin-Kurs auf mehr als die Hälfte abgestürzt, zwischenzeitlich lag die Notierung bei 6.000 Euro.

Während sich die Zocker bei Aktien, Bitcoin und Co. neuen Mut zusprechen, können sich alle Anleger freuen, die ihr Geld rechtzeitig mit Gold geschützt haben: 4,3 Prozent hat Gold auf Dollar-Basis in nur drei Monaten zugelegt, inzwischen hat sich die Notierung oberhalb der Marke von 1.350 US-Dollar stabilisiert. Die Entwicklung von Gold folgt seit Monaten der klassischen Lehrbuchmeinung eines Aufwärtstrends: Auf höhere Hochs folgen stets höhere Tiefs, die Kurse schaukeln sich also Stück für Stück immer weiter nach oben. Gold setzt somit die Entwicklung weiter, die bereits im vergangenen Jahr ihren Anfang genommen hat und somit ein solides Fundament entwickelt hat.

Wegen des starken Euro profitieren Anleger hierzulande noch nicht vom Gold-Boom, doch für die Stärke der europäischen Gemeinschaftswährung gibt es kaum fundamentale Gründe. Fast alle Geldhäuser gehen deshalb auch davon aus, dass sich das Euro-Dollar-Verhältnis in diesem Jahr wieder in Richtung der Parität entwickelt. Und die Wertzuwächse von Gold in US-Dollar sind die beste Werbung, die das Edelmetall im Moment erhalten kann. Denn wer in den letzten Tagen die Finanzmarktnotierungen in Tageszeitungen oder im Nachrichtenfernsehen nachgelesen hat, sieht fette Gewinne bei Gold und einen grünen Pfeil, der jeden Tag aufs Neue nach oben zeigt.

Ganz abseits von Gold-Stärke und Börsen-Schwäche wurde in den vergangenen Wochen eine wichtige Erkenntnis deutlich, die Aufmerksamkeit verdient: Denn im Lichte der neuesten Wirtschaftsdaten aus den USA wird klar, wie stark die Finanzmärkte durch die Billiggeldflut der Notenbanken vergiftet wurden. Als zuletzt äußerst positive Wirtschafts- und Arbeitsmarktzahlen in den USA veröffentlicht wurden, brachen die Börsen in den USA ein und zogen andere Finanzplätze in aller Welt nach unten. Nun sollte doch eigentlich eine boomende Wirtschaft gut für börsennotierte Unternehmen sein. Doch die Märkte sehen dies offenbar anders.

An der Börse geht nun die Angst um, dass ein Ende des billigen Geldes schneller kommt als geplant. Denn durch die steigende Inflation in den USA müsste die US-Notenbank Fed eigentlich die Leitzinsen noch stärker erhöhen. Bereits jetzt driften die USA und Europa im Hinblick auf die Zinspolitik immer weiter auseinander - und die Fed besitzt offenbar im Gegensatz zur EZB den Mut, die nötigen Zinsschritte umzusetzen. Doch durch steigende Leitzinsen werden renditeträchtige Anlageklassen wie Aktien uninteressant. Bereits jetzt ziehen immer mehr Anleger ihr Geld von der Börse oder aus Bitcoins ab und sichern ihr Vermögen mit Gold ab. Sie haben im Gegensatz zu den Notenbanken erkannt, dass ein Absprung aus der Billiggeldpolitik zu einem derart späten Zeitpunkt zum Scheitern verdammt ist.

Nach einer Party, die über mehrere Jahre nicht enden wollte, bricht nun aber offenbar eine Zeitenwende an den Finanzmärkten an. Die Luft wird dünner, denn die guten Argumente für eine Fortsetzung der Hausse an den Börsen fehlen. Auch wenn es die Börsianer und Bitcoin-Jünger nicht wahr haben wollen und sich immer wieder neuen Mut zusprechen - der große Börsenzyklus neigt sich dem Ende zu. Die „Alles-Blase“ bei Aktien, Anleihen und Immobilien kann jederzeit platzen. Und nachdem die Edelmetalle bereits im Jahr 2011 ihren großen Crash überstanden haben, gelten Gold und Silber nun wieder als sicherer Hafen.

Derzeit sind die Kurse auf Euro-Basis noch äußerst günstig, sodass gerade in Europa die Nachfrage nach Edelmetallen auf Rekordniveau rangiert. Wer jetzt seine Edelmetallbestände ausbaut, muss wohl noch ein paar Monate Geduld haben, bis der Gold-Boom auch auf Euro-Basis sichtbar wird. Doch es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch hierzulande ein neuer Goldrausch ausbricht.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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