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Markt und Trends Newsletter

Hamburg, 30. Januar 2018

Warum die Dollar-Stärke gut für Gold-Besitzer in Europa ist

Guten Tag meine Damen und Herren,

wer sich aktuell mit Freunden aus den Vereinigten Staaten von Amerika über den Goldpreis unterhält, könnte leicht den Eindruck bekommen, dass die „Amis“ auf einem anderen Stern leben - wer sein Gold in US-Dollar gekauft hat, kann sich über einen Wertzuwachs von fast 6 Prozent allein in den vergangenen vier Wochen freuen. Auf Jahressicht schlägt sogar eine Steigerung von 13 Prozent zu Buche. Gold hat die wichtige Marke von 1.300 US-Dollar nach mehreren Versuchen überwunden und rangiert aktuell bei rund 1.360 Euro. Die Dynamik der vergangenen Tage lässt erahnen, dass Gold jedoch noch viel Luft nach oben hat.

In Deutschland ist es dagegen ruhig auf dem Edelmetallmarkt. Die Notierung für das gelbe Metall pendelt rund um die Marke von 1.100 Euro pro Feinunze, so wie sie es schon seit Monaten tut. So könnte leicht der Eindruck entstehen, dass die Euro-Anleger (mal wieder) die Verlierer der großen Dollar-Abwertung sind. Doch mittel- und langfristig profitieren sie von der aktuellen Entwicklung.

Der Goldpreis in Euro ist weltweit von untergeordneter Bedeutung, es ist ein Umrechnungskurs von hunderten. Der Dollar ist jedoch weiterhin das Maß aller Dinge, die wichtigen Nachrichtenagenturen weisen den Goldpreis in Dollar aus. Und hier tage-, ja sogar wochenlang der Kurspfeil dauerhaft in grün gefärbt ist und nach oben zeigt, ist dies die beste Werbung, die Gold bekommen kann. Und insbesondere die protektionistische Politik des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump sorgt dafür, nicht Amerika, dafür aber „Gold great again“ zu machen. US-Spitzenpolitiker haben in den letzten Tagen wiederholt deutlich gemacht, dass die Dollar-Schwäche gewollt ist, um amerikanische Produkte auf dem Weltmarkt billiger zu machen.

Allerdings ist fraglich, wie lange die eigentliche Windelweichwährung, der Euro, den aktuellen Höhenflug noch fortsetzen kann. Die Leitzinsen in Europa und den USA driften immer weiter auseinander, parallel steigt die Inflation hierzulande massiv an - doch die EZB steht mit dem Rücken zur Wand. Europas oberster Währungshüter Mario Draghi will offenbar den südeuropäischen Schuldenstaaten nicht durch eine Erhöhung der Leitzinsen den Todesstoß versetzen. Genau dies würde er aber tun, wenn die Zinsen endlich mit der Inflation stiegen. Denn dann würde sich auch der Schuldendienst der Pleitestaaten in Südeuropa verteuern.

Erstaunlich ist die aktuelle Eurostärke insbesondere deshalb, weil sie vor allem auf Spekulationen beruht, nach denen die EZB eine schnellere Abkehr von ihrer extrem lockeren Geldpolitik vorantreiben könnte. Künftig wird es also bei jeder EZB-Ratssitzung zum Showdown kommen: Setzen sich die Realisten durch, die schon lange ein Ende der Flut des billigen Geldes fordern? Die Leidtragenden wären die Finanzmärkte und Schuldenmacher. Oder geht die Träumerei von Draghi und Co. weiter - auf Kosten der Sparer, deren Geld auf dem Sparbuch einen realen Wertverlust erleidet.

Wir bei Emporium arbeiten unterdessen seit Wochen an denVorbereitungen für den jährlichen Höhepunkt in der Welt der Münzen und Edelmetalle:
Die World Money Fair 2018 steht bevor, vom 2. bis 4. Februar wird sich das Estrel Congress Center in Berlin wieder in einen riesigen Münzenmarkt versammeln. Emporium ist mit modernen Edelmetallen sowie der klassischen Numismatik vertreten und hat auch den beliebten „Somalia Elephant“ mit einem speziellen Gegenstempel („Privy Mark“) anlässlich der Messe im Gepäck.
Besuchen Sie uns an unserem Stand C8!

Wie auch im Vorjahr erwarten wir, dass nächste Woche in Berlin wieder vor allem die Edelmetallhändler einen Ansturm erleben. Denn die günstigen Kurse von Gold und Silber in Euro sind eine perfekte Einladung zum Einkaufen. Und wenn die Euro-Rallye spätestens bei der Marke von 1,25 US-Dollar zum Erliegen kommt, profitieren Goldanleger auf Euro-Basis doppelt – in den vergangenen Jahren hat eine Entwicklung von Euro und Dollar in Richtung der Parität vor allem den Anlegern im Euro-Raum stattliche Wertzuwächse beschert.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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