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Markt und Trends Newsletter

Hamburg, 11. Januar 2018

Stürzt ein Streit um den größten Atomknopf die Welt in den Abgrund?

Guten Tag meine Damen und Herren,

Nach dem ganzen geopolitischen Kummer des vergangenen Jahres begann 2018 mit einer guten Nachricht: Die verfeindeten Nachbarn Nordkorea und Südkorea, so war zu lesen, sollen aufeinander zugehen. Eine Telefonleitung zwischen beiden Regierungen wurde offenbar reaktiviert. Und Nordkorea bereitet dem Vernehmen nach sogar eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen vor.

Diese kleinen Zeichen der Entspannung waren in den letzten Tagen das wichtigste Thema in vielen Online-Foren und Facebook-Gruppen mit Investment-Schwerpunkt. Und viele Kommentatoren meinen nun: Mit der Entspannung des Korea-Konflikts ist Gold als Krisenwährung endgültig überflüssig geworden.

Wer glaubt, dass 2018 zum großen Friedensjahr in der Weltpolitik wird, der möge einen Blick in verschiedene Ecken der Erde werfen: In Europa wurde zuletzt in Spanien deutlich, wie nah einzelne Länder vor dem Zerfall stehen - und die jüngste Wahl in Österreich hat deutlich gemacht, dass Europa-Kritiker innerhalb der EU auf dem Vormarsch sind. Syrien, Iran oder die konkrete Gestaltung des "Brexit" - die Welt wird auch 2018 in Atem gehalten.

Dass Gold als „sicherer Hafen“ weiterhin gefragt ist, zeigen bereits die ersten Tage des Jahres 2018: Das gelbe Metall hat sich solide oberhalb der Marke von 1.300 US-Dollar etabliert, nachdem diese Marke mehrfach getestet wurde. Der Sprung über die wichtige Marke ist ein wichtiges Zeichen, die Charttechnik liefert erfreuliche Erkenntnisse: In den vergangenen Monaten hat Gold stets im Wechsel höhere Hochs und danach höhere Tiefs generiert - die Richtung zeigt also nach oben. Während Besitzer von Gold nach einem erfreulichen Jahr 2017 mit einem Wertzuwachs von 13 Prozent auf Dollar-Basis nun hoffnungsvoll auf die kommenden Monate blicken, dürfte es für Investoren in der Welt der Kryptowährungen ungemütlich werden: Immer mehr Regierungen und Institutionen äußern sich kritisch zu Bitcoin und Co. und fordern eine stärkere Regulierung. Auffällig ist auch, dass sich Bitcoin trotz massiver Schwankungen im Tagesverlauf nicht so recht vom Fleck bewegen will - oder kann? Auch wir wurden im vergangenen Jahr von der explosionsartigen Preisentwicklung überrascht, doch es mehren sich die Zeichen, dass die Luft dünn wird auf dem Bitcoin-Gipfel.

Bedeutsam sind für Anleger in diesem Jahr jedoch nicht in erster Linie die geopolitischen Spannungen oder die Jagd nach dem schnellen Profit mit Bitcoin oder Aktien - der eigentliche Skandal unserer Zeit ist die schleichende Enteignung der Bürger durch die negative Realverzinsung. Obwohl sich die Inflation in der Eurozone immer weiter an den Zielwert der EZB von 2,0 Prozent annähert, hält Europas wichtigster Währungshüter Mario Draghi weiterhin die Füße still.

Seine Nullzinsen haben die Finanzmärkte in Europa längst zu einem Zombie gemacht. Der Vergleich ist brutal, aber er trifft leider zu: Die Geldspritzen der EZB wirken wie eine Droge - und wie zerstörerisch eine Droge bei mehrjährigem Dauerkonsum wirkt, müssen wir an dieser Stelle nicht weiter ausführen. Wir verweisen lieber auf den bezeichnenden Begriff der "Alles-Blase" (englisch: "Everything Bubble"), der im Laufe des vergangenen Jahres entstanden ist und die Überhitzung zentraler Assetklassen wie Aktien, Anleihen und Immobilien bezeichnet.

Abschließend möchten wir noch einmal auf die Geopolitik zurückkommen. Denn die wirkt aus der Ferne inzwischen wie eine peinliche Seifenoper. So hat der nordkoreanische Diktator Kim Jong-Un, der sich nun als Friedenspolitiker gegenüber seinen Nachbarn präsentiert, den mächtigsten Mann der Welt an seiner wohl empfindlichsten Stelle getroffen – seinem Atom-Knopf. Und US-Präsident Donald Trump nahm die Herausforderung um sein bestes Stück (gemeint ist selbstverständlich der Atom-Knopf) dankend an und keilte in einer Form zurück, die man sonst nur von pubertierenden Jungs auf dem Schulhof kennt.

Doch tatsächlich provozieren sich nicht zwei Schuljungen, sondern zwei Atommächte – das Ganze mag kurios und lustig wirken, tatsächlich ist diese Situation brandgefährlich. Denn dass sowohl Kim Jong-Un als auch Donald Trump tatsächlich Zugriff auf den Atomknopf haben, daran gibt es keine Zweifel – wohl aber an der Zurechnungsfähigkeit beider Politiker. Diese Erkenntnis sollte ein Alarmsignal für alle sein, die jetzt das Ende von Gold als Krisenwährung heraufbeschwören.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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