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Markt und Trends Newsletter

Hamburg, 21. Dezember 2017

Goldener Jahresrückblick: Edelmetalle bieten Sicherheit – und Rendite

Guten Tag meine Damen und Herren,

Wir befinden uns im Jahr 10 der großen Finanzkrise, die im Jahr 2008 mit der Pleite der Investment-Bank „Lehman Brothers“ ihren offiziellen Anfang nahm und eigentlich schon einige Jahre vorher ihren Anfang nahm. Wir haben in den vergangenen zehn Jahren viele Überraschungen erlebt - wir wissen nun, dass Staaten tatsächlich aus der EU austreten können. Dass frühere Reality-Stars zum mächtigsten Politiker der Welt werden können. Und dass die vielen geldpolitischen Spritzen der Zentralbanken die Finanzmärkte nicht geheilt haben. Im Gegenteil: Die Märkte sind kränker als noch vor zehn Jahren.

Ein sicherer Hafen ist in diesen Zeiten also wichtiger als je zuvor. Und Gold hat seine Anhänger im Jahr 2017 nicht enttäuscht. Die erste Notierung dieses Jahres lag bei etwa 1133 US-Dollar - inzwischen hat sich Gold oberhalb der Marke von 1250 US-Dollar etabliert. Zwar hat das Jahr noch ein paar Tage, doch bisher schlägt der Wertzuwachs auf Jahressicht mit fast 12 Prozent zu Buche. Das ist ein starkes Zeichen für die Märkte, denn Gold wird in US-Dollar gehandelt.

In der Eurozone müssen sich die Anleger noch mit ähnlichen Wertzuwächsen gedulden - die überraschende Stärke der eigentlichen Windelweich-Währung Euro hat dazu geführt, dass der Goldpreis in Euro am Jahresende fast genau dort steht, wo er im Januar 2017 stand. Dies sollte Goldfreunde in Deutschland allerdings nicht ärgern: Da die Notenbanken in Brüssel und Washington völlig gegensätzliche Kurse bei der Geldpolitik verfolgen, ist das Verhältnis zwischen Euro und Dollar verzerrt. Die Parität wird früher oder später an der Tagesordnung stehen - und dann profitieren Anleger doppelt von ihrem Investment, da Gold in Euro bei einer Abwertung des Euro überproportional zulegt.

Das Jahr 2017 stand ganz im Zeichen des hemmungslosen Bitcoin-Booms, welcher auch dazu geführt hat, dass Gold völlig zu Unrecht in den Hintergrund gedrängt wurde. Wer auf die Kryptowährung gesetzt hat, kann sich freuen - ein Blick in die Geschichte sollte jedoch deutlich machen, dass der Boom praktisch über Nacht sein kann. Wir erleben mit Bitcoin derzeit nach der Aktienblase, der Immobilienblase und der gigantischen Anleiheblase eine weitere Blase ungeahnten Ausmaßes. Immer mehr Marktbeobachter sprechen bereits jetzt davon, dass die Verwerfungen an den Finanzmärkten aktuell deutlich gravierender sind als beim großen Crash im Jahr 2008.

Gold ist aus diesem Grund auch nicht mehr in erster Linie ein Renditebringer, sondern ein Vermögensschutz. Dass dabei auf Dollar-Basis auch noch ein ansehnlicher Gewinn herausgesprungen ist, sollte alle Gold-Kritiker verstummen lassen. Denn wenn eines Tages abgerechnet wird, halten mit ihren Aktien und Anleihen nur ein Stück Papier in der Hand - oder ihnen wird dieses Papier im Zuge von staatlichen Eingriffen einfach aus der Hand gerissen. Jeder, der in einer solchen Situation physisches Gold zuhause liegen hat, kann sich entspannt zurücklehnen.

Leider wird 2018 wohl dem zu Ende gehenden Jahr in Bezug auf negative Überraschungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Nichts nachstehen - die Folgen des „Brexit“ werden immer deutlicher, in Europa werden immer mehr Länder nach rechts rücken und die Europäische Zentralbank wird durch die steigende Inflation immer stärker unter Druck gesetzt. Doch wie bereits in den vergangenen Jahren wird auch 2018 keine Zinswende in Europa eingeleitet werden können, da sonst insbesondere die südeuropäischen Krisenländer durch höhere Kosten für ihren Schuldendienst unter Druck gesetzt werden.

Der Leidtragende dieser geldpolitischen Katastrophe ist der deutsche Sparer, dessen Geld auf dem Konto schleichend entwertet und durch immer neue Zusatzgebühren weiter dezimiert wird. Aus diesem Grund orientierten sich insbesondere Anleger, die auf Sicherheit bedacht sind, weg vom klassischen Sparbuch und tauschen ihr Geld in Gold um. Denn Gold kostet keine Strafzinsen und gibt seinem Besitzer ein hohes Maß an Sicherheit - und wie das Jahr 2017 gezeigt hat, auch eine stattliche Rendite.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Jahreswechsel - denn dank Gold und Silber werden Sie auch 2018 ruhig schlafen können, wenn der nächste Sturm an den Finanzmärkten aufzieht.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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