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Markt und Trends Newsletter

Hamburg, 1. Dezember 2017

Bleiben Sie Gold trotz Bitcoin-Boom treu?

Guten Tag meine Damen und Herren,

Heute möchten wir Sie zu einem kleinen Gedankenexperiment einladen. Stellen Siesich vor, Gold hätte am 2. November bei rund 7.000 US-Dollar pro Feinunze gelegen. Wenig später, am 19. November, kostete Gold bereit mehr als 8.000 US-Dollar. Nur eine Woche später, am 26. November, waren es schon 9.000 US-Dollar pro Feinunze. Und nicht einmal 48 Stunden später knackte Gold bereits die Marke von 10.000 US-Dollar pro Feinunze.

Zugegeben, wir selbst würden uns in Anbetracht dieser kleinen Geschichte für verrückt erklären. Denn es gäbe nicht einmal ansatzweise eine Erklärung für diese massiven Wertzuwächse. Und es dürfte schwierig sein, in der Finanzmarktgeschichte eine vergleichbare Turbo-Hausse auszumachen. So würden in unserem Beispiel wohl alle wichtigen Marktbeobachter massiv Alarm schlagen und zum schnellen Ausstieg raten. Und es würde der Eindruck entstehen, dass bei dieser Anlageklasse etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Nun, unsere kleine Geschichte hat sich tatsächlich im November 2017 zugetragen - mit der kleinen Variation, dass die Anlageklasse nicht "Gold" heißt, sondern "Bitcoin". Die Kryptowährung überspringt in immer kürzeren Abständen die 1000-Punkte-Marken. Gründe dafür gibt es nicht, doch die Euphorie ist grenzenlos. Und immer wieder muss der Vergleich mit Gold herhalten, denn das gelbe Metall befindet sich seit Monaten in ziemlich ruhiger See.

Wir ergänzen an dieser Stelle aus voller Überzeugung: Das ist auch gut so. Gold wird in Zeiten der großen "Alles-Blase" geprügelt wie noch nie zuvor und behauptet sich trotzdem. Noch vor ein paar Jahren wäre Gold im aktuellen Marktumfeld eingebrochen, doch der Preis ist seit Monaten stabil. Gold macht derzeit kleine Schritte in Richtung der 1.300-Dollar-Marke. Es sind wichtige Schritte, die Geduld bedürfen, aber nachhaltig sind.

In einer Zeit, in der nicht nur Notenbanken tonnenweise frisches Geld drucken können, sondern nun auch jedermann dank Bitcoin von heute auf morgen zum Millionär werden kann, läuft etwas gewaltig schief. Es ist eine altbekannte Weisheit: Rendite gibt es nicht ohne Risiko. Und das Risiko, dass bei Bitcoin und Co. plötzlich der Stecker gezogen wird, ist nicht zu unterschätzen.

Als Edelmetallhändler möchten wir uns nicht an einem Bitcoin-Bashing beteiligen, weil dies ebenso unpassend ist wie das altbekannte Gold-Bashing. Doch es ist notwendig, auf einige Details rund um den Bitcoin-Boom hinzuweisen: So mehren sich die Stimmen, die ein jähes Ende der goldenen Bitcoin-Zeiten heraufbeschwören. Die Kritiker weisen darauf hin, dass immer mehr Aufwand nötig ist, um am Ende immer weniger Bitcoins zu erhalten. Die Strom- und Serverkosten für das "Mining" der Bitcoins machen einen immer höheren Kostenanteil aus, sodass das Schürfen der virtuellen Währung vor allem für kleine Marktteilnehmer nicht mehr lukrativ ist.

Viel wichtiger bei einer nüchternen Betrachtung der Kryptowährungen ist jedoch, dass Bitcoins bis heute einen Exotenstatus haben. Der Geldverkehr ist noch weit davon entfernt, von Bitcoin revolutioniert zu werden. Denn Bitcoin ist streng genommen kein Geld, genauso wie "fiat money" bei genauer Betrachtung der Lehrbuch-Definition von "Geld" überhaupt kein Geld ist. Gold ist dagegen in aller Welt anerkannt und handelbar. Selbst dort, wo Gold von staatlicher Seite bekämpft wird, ist das gelbe Metall nicht kleinzukriegen. Denn rund um die Welt haben besorgte Sparer und Anleger mit Gold eine Ersatzwährung gefunden. "Nur Gold ist Geld - alles andere ist Kredit" - diese Erkenntnisse hatte bereits John Pierpont Morgan. Da ist es umso erstaunlicher, dass die von ihm begründete "JP Morgan"-Bank heutzutage immer wieder von der Tagespresse als "Zocker-Bank" bezeichnet wird.

Auch wenn die Phantasie des schnellen Reichtums im Herbst des Jahres 2017 so lebendig ist wie schon lange nicht mehr – wir raten Ihnen dazu, einen kühlen Kopf zu bewahren. Mit Edelmetallen setzen Sie auf einen sicheren Hafen. Auf den Weltmeeren der Finanzmärkte warten derzeit dank Bitcoin spannende Abenteuer, doch Investoren wagen sich hier in unbekannte Gewässer und raue See. Und es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass Gold und Silber am Tag X nach Bitcoin viele neue Freunde gewinnt.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
Leitung Anlagehandel

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fraust@silber-werte.de
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Fax: 040 / 257 99 - 100

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