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Markt und Trends Newsletter

Hamburg, 17. November 2017

Bitcoin, Börsen und Co: Wann beginnt das Zocker-Endspiel?

Guten Tag meine Damen und Herren,

BörsenkurseBitcoin über 6.000 US-Dollar, der DAX über 13.400 Punkten, der Nikkei mit einem 21-Jahres-Hoch: Die Kurse an den Finanzmärkten kennen seit vielen Jahren nur eine Richtung - nach oben. Auch wenn es für die Gewinne keine fundamental nachvollziehbaren Gründe gibt, springen Aktien, Anleihen und Immobilienpreise von einem Hoch zum Nächsten. Doch es gibt Anzeichen, dass das Endspiel um grenzenlose Gewinne begonnen hat.

Insbesondere in Europa lastet ein gewaltiger Druck auf den Börsennotierungen: Der starke Euro belastet die exportlastige Wirtschaft in der Euro-Zone, die europäische Gemeinschaftswährung hat nach einer kurzfristigen Schwächephase inzwischen wieder zu neuer Stärke zurück gefunden und peilt die Marke von 1,20 US-Dollar pro Euro an. Warum ausgerechnet die Schuldenwährung "Euro" so stark sein soll, entzieht sich jeglicher nüchternen Betrachtung - doch die Entwicklung ist nicht gut für die Firmen in Europa.

Dazu kommt die immer größere Schere zwischen den ultraniedrigen Zinsen und der galoppierenden Inflation in Europa. Diese Differenz zwingt die Europäische Zentralbank zum Handeln, doch der oberste Währungshüter Mario Draghi tut das, was er seit Jahren tut: Nichts. Die abwartende Haltung geht auf Kosten von Millionen Sparern, deren Rücklagen nun Jahr für Jahr entwertet werden. Doch die Verantwortlichen in Brüssel konzentrieren sich offenbar lieber darauf, den Börsianern ein letztes großes Kursfeuerwerk zu bescheren.

Die Edelmetalle geraten vor diesem Hintergrund im Herbst des Jahres 2017 ein wenig in Vergessenheit - allerdings völlig zu Unrecht. Zwar verharrt der Goldpreis seit einigen Wochen auf dem Niveau um 1.280 US-Dollar pro Feinunze, doch die anhaltende Ruhe sollte als Zeichen der Stärke verstanden werden. Dass sich Gold erfolgreich gegen ständige Abwertungsversuche wehrt (gerade in den vergangenen Tagen nahmen die auffälligen Handelsbewegungen an der New Yorker COMEX wieder stark zu), ist eine gute Entwicklung.

Die Geschäftsentwicklung bei Edelmetallhändlern wie Emporium macht deutlich, dass inzwischen wieder verstärkt Edelmetall-Neulinge nach einem sicheren Hafen suchen und die Gewinne, die sie an der Börse gemacht haben, in Sicherheit bringen wollen. Offenbar ist auch den Börsen-Bullen inzwischen nicht mehr geheuer, dass die Kurse nur noch eine Richtung kennen - nach oben.

BitcoinTatsächlich könnte eine Trendwende an den weltweiten Finanzmärkten - wie bereits beim Platzen der Dot-Com-Blase - ihren Ursprung in der virtuellen Welt des Internets finden: Die Kryptowährung "Bitcoin" steht unter massiver Kritik, gerade erst bezeichnete einer der größten Finanzdienstleister in Asien die Bitcoins als Schneeballsystem und riesigen Finanzbetrug. Auch als erfahrene Edelmetallhändler reiben wir uns inzwischen immer öfter die Augen, wie sorglos die Zocker eine gigantische Bitcoin-Blase erschaffen und keine Zweifel entwickeln.

Man stelle sich einmal vor, wie die öffentliche Reaktion ausfiele, wenn Gold (genau wie zuletzt Bitcoin) seinen Preis innerhalb kürzester Zeit versechsfacht und dann ebenfalls innerhalb kürzester Zeit rund 30 Prozent an Wert verliert. Stattdessen wird Gold weiter torpediert, obwohl das gelbe Metall in den vergangenen Jahren eine geradezu lehrbuchmäßige Entwicklung genommen hat – statt verrückten Kurs-Kapriolen hat Gold einen stabilen Boden ausgebildet und bewegt sich nun Schritt für Schritt nach oben. Bei einer solchen Entwicklung sind zwar keine Renditen im dreistelligen Prozentbereich drin – jeder vernünftige Anleger weiß jedoch, dass entsprechende Wertzuwächse keinerlei realistische Grundlage haben.

Wir raten im aktuellen Marktumfeld zu großer Besonnenheit: Gold-Anleger sind in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Zielscheibe für Hohn und Spott geworden. Doch die Geschichte hat gezeigt: Langfristig ist Gold der sicherste Hafen – und das seit über 5.000 Jahren. Die großen Crashs der Finanzgeschichte passierten immer dann, wenn es große Erwartungen, aber keine Substanz hinter einer Anlageklasse gab. In chart-technischer Hinsicht sind bei Gold die Grundlagen gelegt für weitere Kurszuwächse und einen nachhaltigen Sprung über die Marke von 1.300 US-Dollar. Es mag sich dabei um einen kleinen Sprung handeln, tatsächlich ist dieser aber viel mehr wert als die Zocker-Gewinne dank Börsen, Bitcoin und Co.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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