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Markt und Trends Newsletter

Hamburg, 4. September 2017

Gold über 1.300 US-Dollar: Das Beste für Gold-Anleger in Europa steht noch bevor

Guten Tag meine Damen und Herren,

Die Liste der Analysten, die in den vergangenen Monaten auf Gold und Silber eingeprügelt haben, ist lang. Edelmetall-Bashing war zwischenzeitlich wieder in Mode gekommen, nachdem Gold und Silber nach den starken Wertzuwächsen eine kleine und völlig gesunde Verschnaufpause eingelegt haben. Und während der altbekannte Abgesang auf die Edelmetalle immer lauter wurde, bereiteten sie ein fulminantes Comeback vor. Der Lohn der Mühen war in den vergangenen Tagen zu beobachten: Gold hat die chart-technisch wichtige Marke von 1.300 US-Dollar pro Feinunze durchbrochen.

Der Sprung war zuvor mehrfach misslungen und galt als wichtige Grundlage für eine nachhaltige Fortsetzung der Edelmetall-Hausse, die bereits seit dem vergangenen Jahr anhält und Edelmetall-Besitzern attraktive Wertzuwächse beschert hat, von denen die Börsen-Spekulanten nur träumen können. Sie mussten in dieser Woche tatenlos dabei zusehen, wie der DAX unter die Marke von 12.000 Punkten rutschte. Der starke Euro macht Börsianern hierzulande zu schaffen - und der anhaltende Polit-Zirkus in den USA sorgt nicht gerade für Vertrauen. Inzwischen wird immer deutlicher, dass US-Präsident Donald Trump alles andere als "best for business" ist - denn Unsicherheit ist das Letzte, was die Märkte derzeit brauchen. Das Interesse an Gold hat massiv zugenommen, doch der Sprung über die Marke von 1.300 US-Dollar war das wichtige Zeichen, auf das viele Anleger gewartet haben. Nun ist es da – und der Weg bis 1.350 und 1.400 US-Dollar ist frei.

Während Börsen-Schwäche und Edelmetall-Stärke im fundamentalen Umfeld wenigüberraschend sind, erstaunt umso mehr die Performance des Währungspaares Euro-Dollar. Ein Euro wurde zuletzt für 1,20 US-Dollar gehandelt, der Euro hat in den vergangenen Monaten sukzessive an Wert zugelegt. Vergessen scheinen die Zeiten, als die europäische Gemeinschaftswährung fast wöchentlich vor einem Griechenland-Kollaps bewahrt werden musste. Der Jubel in Brüssel ist groß - doch schon bald könnte es ein böses Erwachen geben, welches für Edelmetallbesitzer hierzulande äußerst lukrativ wäre. Die Euro-Stärke ist in Wirklichkeit keinesfalls ein Zeichen für die Güte der Gemeinschaftswährung, sondern nichts anderes als eine Dollar-Schwäche.

Für diese gibt es - abgesehen von Donald Trump - kaum nachvollziehbare Gründe. Die US-Wirtschaft brummt, die Notenbank Fed dürfte schon bald die Zinsen weiter erhöhen. Zwar fällt die Zinswende deutlich weicher aus als geplant, doch die USA und Europa driften im Hinblick auf die Leitzinsen immer weiter auseinander. Und dieser Trend spricht eindeutig gegen Euro-Kurse jenseits der 1,20 US-Dollar. Im Gegenteil: Viele Analysten erwarten einen scharfen Pullback und ein Abrutschen auf 1,10 US-Dollar. Und die langfristige Perspektive einer Parität zwischen Euro und Dollar ist noch lange nicht aus der Welt.

Dieser Trend mag für deutsche Urlauber in den USA ärgerlich sein, für Edelmetall-Besitzer ist er jedoch ein Glücksfall. Denn während US-Anleger durch den schwachen Dollar überdurchschnittlich vom Goldpreiszuwachs in US-Dollar profitiert haben, hat sich beim Gold in Euro so gut wie nichts getan. Sobald sich das Verhältnis des Währungspaares zugunsten des Dollars verschiebt, legt der Wert von Gold auf Euro-Basis zu. Ein Rutsch des Währungspaares von 1,20 auf 1,10 US-Dollar würde Gold hierzulande also um etwa acht Prozent verteuern.

Doch nicht nur die Entwicklung der wichtigsten Währungen der Welt unterstützt derzeit massiv die Perspektiven für Gold in Europa. Auch die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten und die unsicheren Aussichten für die Weltwirtschaft belasten die Märkte und machen deutlich, dass ein sicherer Hafen wie Gold so wichtig ist wie schon lange nicht mehr. Es gibt eine ganze Reihe von Warnzeichen - so liegt beispielsweise die Verschuldung der Haushalte in den USA deutlich über dem Niveau vor der letzten Finanzkrise des Jahres 2008. Sieht so ein gesunder Aufschwung aus? Die klare Antwort: Nein, so sieht eine gewaltige Kreditblase aus. Diese wird platzen, wie auch die Anleihe- und Immobilienblase. Wer in dieser Situation auf Gold gesetzt hat, kann sich glücklich schätzen. Und wir empfehlen in der aktuellen Situation, nicht auf Gold-Papiere in US-Dollar zu setzen, sondern auf physisches Edelmetall, welches hierzulande gekauft wurde.  

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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