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Markt und Trends Newsletter

Hamburg, 21. August 2017

Edelmetalle in Wartestellung: Die Ruhe vor dem Gold-Sturm?

Guten Tag meine Damen und Herren,

In den vergangenen Wochen war in diversen Marktberichten zu lesen, dass der Goldpreis nicht in der Lage sei, sich von der Stelle zu bewegen. Diese vermeintliche Lethargie wird als Zeichen der Schwäche verstanden. Genüsslich kosten die Kommentatoren die Erkenntnis aus, dass man mit Gold in den vergangenen Monaten keine großen Wertzuwächse erzielen konnte. Und tatsächlich verharrt Gold seit Monaten in einem Preisband zwischen 1.200 und 1.300 US-Dollar. Gibt es also Grund zur Sorge?

GoldbarrenWer jetzt zum altbekannten Abgesang auf Gold ansetzt, sollte lieber einen Blick auf die Fakten werfen: Während Gold zuletzt vor allem als Vermögenssicherung positiv auffiel, wurden die gefeierten Börsen als Vermögensvernichter bekannt - so ist beispielsweise der DAX knapp unterhalb von 13.000 Punkten brutal zu Boden gestürzt und hat allergrößte Mühe, sich zu stabilisieren. Vor diesem Hintergrund ist die Entwicklung bei Gold keinesfalls ein Zeichen von Schwäche, sondern vielmehr einer beachtenswerten Stärke.

Wir erinnern an dieser Stelle gern daran, dass durch den Goldpreisrutsch seit 2012 viel Porzellan zerschlagen wurde - oder um es in der Sprache der Finanzwelt zu sagen: Gold war chart-technisch angeschlagen. Es brauchte viel Zeit und Geduld, um eine Stabilisierung beim Goldpreis zu beobachten - genau dies passiert jedoch aktuell. Und die vielen Gold-Kritiker, die einen weiteren Absturz auf 1000 US-Dollar oder darunter erwartet hatten, wurden bitter enttäuscht. Sie haben völlig übersehen, dass die meisten Minen nicht mehr profitabel arbeiten, wenn Gold sich in Richtung dieser Marke bewegt. Auch wenn es selbst bei Gold keine absolute Sicherheit gibt – die Marke um 1200 US-Dollar hat in diesem Jahr bisher zuverlässig vor Abstürzen geschützt und ist als chart-technischer Boden offenbar sehr zuverlässig.

Rückenwind bekam Gold gerade erst in den vergangenen Tagen durch die US-Notenbank. Die Fed ist nämlich alles andere als sicher, was den künftigen geldpolitischen Kurs angeht - wie aus den jüngsten Protokoll des wichtigen Offenmarktausschusses hervor ging, ist nicht klar, wann die nächsten Zinsschritte erfolgen. Das Papier enthält aber eine Erkenntnis, die weitaus wichtiger ist: Das Fed-Gremium stimmt überein, den Abbau der aufgeblähten Bilanz der Federal Reserve bald in Angriff zu nehmen.

FEDWährend sich die meisten Marktbeobachter vor allem für die nächsten Zinsschritte interessieren, ist die Bilanzverkleinerung der Fed ein Faktor, welcher die Märkte weitaus stärker bewegen dürfte. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Turbulenzen kommt, wenn die Notenbank dem Markt dringend benötigtes Geld entzieht, ist hoch. Hierzu passt ein Vergleich, welcher nicht schön, aber leider passend ist: Einem Abhängigen wird der Stoff entzogen - und anders als in der zeitgemäßen Behandlung von Suchtkranken wurden die Finanzmärkte nicht frühzeitig auf die Entwöhnung vorbereitet.

Neben diesen langfristigen Trends spricht für Gold aktuell auch ein weiteres Argument: Die geopolitische Unsicherheit hat in den vergangenen Wochen massiv zugenommen. Die Welt blickt fassungslos auf das Säbelrasseln zwischen den USA und Nordkorea - und dass die beiden Machthaber Donald Trump sowie Kim Jong Un sich dabei benehmen wie in einer schlechten Vorabend-Seifenoper, sorgt nicht unbedingt für Vertrauen. Im Gegenteil: Die Protagonisten in dieser Tragödie sitzen auf Atom-Koffern und prahlen munter um die Wette.

Es ist nicht auszuschließen, dass der Hahnenkampf - im schlimmsten Falle sogar völlig aus Versehen - von Testosteron auf Atom umschwenkt. In einem solchen Fall ist es völlig irrelevant, ob der DAX bei 12.000 oder 15.000 Punkten steht, denn diese Zahlen haben vor dem Hintergrund der realen Bedrohung eines Atomschlags für die Welt keine Bedeutung mehr. Unsicherheit ist, selbst wenn sie von einem erfolgreichen Bauunternehmer verbreitet wird, nicht gut fürs Geschäft. Und die stark gestiegene Nachfrage nach Edelmetallen bei Emporium in einer eigentlich handelsarmen Urlaubszeit macht deutlich, dass immer mehr Menschen nach einem „sicheren Hafen“ suchen, mit dem sie ihr Erspartes gegen überraschende Zwischenfälle auf der weltpolitischen Bühne oder langfristig zu erwartende Verwerfungen durch Nullzinsen und Notenbank-Bilanzverkleinerung schützen können.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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