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Markt und Trends Newsletter

Hamburg, 3. August 2017

Gold in Euro: Jetzt kaufen, bevor der Dollar zu alter Stärke zurück findet

Guten Tag meine Damen und Herren,

Neujahrs-Rallye, Sommer-Rallye, Jahresend-Rallye - wenn es nach den Marktstrategen an der Börse geht, dann kennen die Aktienkurse nur eine Richtung: Nach oben. Gebetsmühlenartig werden die altbekannten Börsenregeln wiederholt, wonach der Sommer eher schwach und der Herbst eher stark für die Entwicklung an den Wertpapiermärkten ist. Auf diese Bauernweisheit beziehen sich aktuell auch viele Investoren, um sich die Malaise an den Märkten schön zu reden. Doch sie könnten bitter enttäuscht werden.

Der DAX, den viele Beobachter schon bei 13.000 oder gar 14.000 Punkten gesehenhaben, kann sich nur noch mit Mühe und Not über der Marke von 12.000 Punkten halten. Warum er überhaupt noch auf diesem Niveau rangiert und nicht längst wieder vierstellig ist, ist eine Frage, die derzeit kaum Beachtung findet. Denn es gibt viele Anhaltspunkte, die auf tiefere DAX-Notierungen hindeuten. Im Hinblick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis sind viele Titel sportlich bewertet. Die Automobil-Branche, ein Herzstück der deutschen Industrie, steckt tief im Diesel-Sumpf. Der Euro erklimmt ein Hoch nach dem Nächsten und macht es damit den Deutschen schwerer, ihre Waren günstig auf dem Weltmarkt anzubieten.

Unterstützung von anderen Börsen aus Übersee ist nicht zu erwarten. Die politischen Turbulenzen innerhalb der US-Regierung haben dazu beigetragen, dass die Börsen in den USA stark unter Druck stehen. Offenbar bemerken immer mehr Börsianer, dass US-Präsident Donald Trump nicht der Heilsbringer ist, für den er viel zu lange von viel zu vielen Investoren gehalten wurde. Mehr als ein halbes Jahr seit seinem Amtsantritt hat Trump keinerlei Projekte in Bewegung gebracht und fällt allenfalls durch peinliche Sprüche auf – manchmal sind diese Sprüche sogar beängstigend und gefährlich: Als Trump vor wenigen Tagen auf seine Strategie gegenüber Nordkorea angesprochen wurde, antwortete er lapidar: „We will handle it.“ Man werde damit umgehen – irgendwie. Wie genau, das weiß Trump offenbar bis heute nicht. Was diese erschreckende Ratlosigkeit für die weltweite Sicherheit bedeutet, möchten wir an dieser Stelle nicht weiter kommentieren. Nur so viel: Ein US-Präsident Trump mag kurzzeitig für steigende Börsenkurse sorgen, langfristig ist er aber eine Gefahr für die Märkte. Denn wenn die Märkte eines nicht wollen, dann ist es Unsicherheit.

Für Goldanleger bietet sich aktuell eine Chance, die nicht verpasst werden sollte: Wiederholt hat sich der Goldpreis oberhalb der 1.200-Dollar-Marke stabilisiert und ist nach oben abgedreht. Aktuell bewegt sich Gold auf eine mehrjährige Widerstandslinie zu, die im Bereich um 1.300 US-Dollar verläuft. Auf diesem Level befindet sich auch das jüngste Hoch, welches Gold nicht nachhaltig ausbauen konnte. Wenn beim nächsten Anlauf die Marke von 1.300 US-Dollar geknackt wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Gold direkt in die Region bis 1.385 oder 1.450 Dollar durchmarschiert. Durch die 200-Tage-Linie, die Gold bei 1.240 Dollar hinter sich gelassen hat, ist der Preis aktuell gut unterstützt.

Während DAX-Anleger derzeit über den hohen Euro-Kurs fluchen, ist die Entwicklung des wichtigsten Währungspaares der Welt ein kleiner Segen für Goldbesitzer - auch hierzulande. Denn Gold wird weltweit in Dollar gehandelt, die Notierung in Dollar ist der wichtigste Referenzwert für den Zustand des Edelmetallmarktes. Obwohl eigentlich nur der Euro-Preis für deutsche Anleger zählt, schlägt sich ein starker Dollar-Preis auch auf die Bewertung von Gold in Euro nieder. Und aktuell hält sich der Europreis für Gold stabil, sodass Anleger in Ruhe ihre Bestände nachlegen sollten.

Richtig spannend wird es jedoch für Gold-Anleger in Euro-Land, wenn der Höhenflug des Euro gestoppt wird. Denn eigentlich gibt es keine fundamentalen Gründe für einen derart starken Euro. Die europäische Gemeinschaftswährung ist und bleibt ein Sorgenkind, nicht zuletzt wegen der südeuropäischen Schuldenstaaten. Für sie muss EZB-Chef Mario Draghi weiter die Zinsen niedrig halten. In den USA werden die Zinsen dagegen erhöht. Hier wird es früher oder später also zu einer Trendumkehr bei der Bewertung von US-Dollar und Euro kommen. Viele Experten vermuten, dass der Euro schon bald wieder in Richtung der Parität fällt.

Wer jetzt zum günstigen Kurs noch Gold kauft, kann dank eines perspektivisch eher schwächeren Euro doppelt profitieren. Denn wenn der Euro-Wert sinkt, bekommen Anleger für ihr Gold mehr Euro als heute. Was für USA-Touristen ärgerlich ist, kann aus Investoren-Sicht durchaus als Grund zum Feiern verstanden werden. Auch wenn Rückschläge immer einkalkuliert werden müssen, sind wir der Meinung, dass die Lage für Gold in Europa so gut ist wie zuletzt 2011, als die Notierungen auf Rekordhochs gestiegen waren. Und anders als die hoffnungslos überbewerteten Aktien, Anleihen und Immobilien hat Gold noch einiges aufzuholen. Denn früher oder später werden auch die Börsianer feststellen, dass ihre Gier nach Neujahrs-Rallyes, Sommer-Rallyes und Jahresend-Rallyes dauerhaft nicht befriedigt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
Leitung Anlagehandel

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