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Markt und Trends Newsletter

Hamburg, 20. Juli 2017

Euro gegen Dollar: Gold ist der große Gewinner des Währungskrieges

Guten Tag meine Damen und Herren,

Dollar/Euroerinnern Sie sich noch an die Diskussionen um die Abwertung des Euro? Jahrelangkannte die europäische Gemeinschaftswährung nur eine Richtung: Nach unten. Unaufhaltsam bewegte sich das Verhältnis zwischen Euro und Dollar in Richtung der Parität, nachdem man im Jahr 2011 noch 1,40 US-Dollar für einen Euro bekam. Und die weiteren Prognosen für das Währungspaar waren eindeutig: Für dieses Jahr wurde ein Gleichstand zwischen Euro und Dollar erwartet, in den kommenden Jahren sollte sich die Abwertung weiter fortsetzen. Investoren in Euroland hat diese Entwicklung gefreut: Durch einen schwachen Euro können Exportgüter leichter verkauft werden, weil sie für ausländische Investoren billiger werden - ein perfektes Konjunkturprogramm also.

Dumm nur, das aus diesem Konjunkturprogramm voraussichtlich nichts wird. Denn der Euro, die wackelnde Krisenwährung, hat ein fulminantes Comeback gefeiert: Aktuell rangiert der Euro bei 1,15 US-Dollar, Tendenz weiter steigend. Doch USA-Touristen dürften die einzige Gruppe sein, die sich über diese Entwicklung freut. Ansonsten gibt es keinen Grund zum Jubel: Die Euro-Stärke ist tatsächlich eine US-Dollar-Schwäche. Und diese resultiert aus dem politischen Chaos in den USA um die Gesundheitsreform und die ständigen Eskapaden des US-Präsidenten Donald Trump. Im Klartext: Wer den Euro für den neuen Devisen-Superhelden hält, irrt gewaltig.

Am heutigen Donnerstag blickt die Finanzwelt wieder nach Frankfurt, wo EZB-Präsident Mario Draghi neue Hinweise auf eine geldpolitische Wende liefern könnte. Doch Draghi steht mit dem Rücken zur Wand: Durch die galoppierende Inflation einerseits und die Nullzinsen andererseits werden Sparer immer stärker belastet, eine Erhöhung der Leitzinsen würde jedoch vor allem die südeuropäischen Schuldenstaaten stark in Mitleidenschaft ziehen. Und durch die jüngste Euro-Stärke, welche der EU-Wirtschaft überhaupt nicht gut tut, dürfte Mario Draghi keinen Handlungsspielraum haben. Und so steigen auch die Zweifel, dass die EZB eine mögliche Zinswende allzu forsch voran treiben wird.

Ein ähnliches Bild ergibt sich in den USA: Statt einer breit angekündigten Zinswende verfolgt die US-Notenbank Fed einen unvorhersehbaren Zickzackkurs und hat deutlich weniger Zinsschritte als geplant umgesetzt. Offenbar ist die Erholung der US-Wirtschaft doch nicht so nachhaltig wie angenommen. Und es mehren sich die Sorgen, dass die „America First“-Politik von Donald Trump am Ende dafür sorgt, dass sich Europa und die USA ein Wettrennen um einen Absturz in die Rezession liefern.

Während die Börsen unter Druck stehen, feiert der Goldpreis ein fulminantes Comeback: Die charttechnisch wichtige Marke von 1.200 US-Dollar pro Feinunze wurde abermals verteidigt, nachdem Gold zuletzt wieder etwas stärker unter Druck gekommen war. Doch offenbar handelt es sich bei der Zone um 1.200 US-Dollar um ein solides Fundament, auf dem Gold gerade seine Rückkehr zu neuen Jahreshöchstwerten vorbereitet. Gründe für Gold gibt es genug: Neben den geopolitischen Risiken und dem Währungskrieg zwischen Europa und den USA spricht auch die gestiegene Inflation für Gold. Das Edelmetall ist seit fünftausend Jahren ein erstklassiger Inflationsschutz - und diesem Ruf wird Gold aktuell wieder ohne Abstriche gerecht.

Gold-Silber-RatioNeben Gold sollten Anleger verstärkt auch Silber in den Blicknehmen: Das weiße Metall wurde in den vergangenen Monaten von den Märkten regelrecht sturmreif geschossen und seit dem Überschreiten der 20-Dollar-Marke stark gelitten. Die Folge: Das Gold/Silber-Verhältnis ist wieder auf einen Höchstwert angestiegen. Die so genannte "gold-silver-ratio" ist ein beliebter Kennwert, um festzustellen, ob Silber gegenüber Gold unterbewertet ist. Die Extremwerte in den vergangenen zwanzig Jahren lagen bei 32 und 84, derzeit bewegt sich das Verhältnis wieder in Richtung der 80er-Marke. Historisch wird ein Wert von 60 als angemessen angesehen. Unterm Strich lässt die "gold-silver-ratio" also den Schluss zu, dass Silber nach langfristigen Maßstäben deutlich teurer sein müsste.

Nun mag die Analyse mithilfe von Daten aus vergangenen Jahrzehnten nur bedingt hilfreich sein, doch eines steht fest: Fast immer, wenn die "gold-silver-ratio" die Marke von 80 überschritten hatte, setzte eine massive Gegenbewegung ein und Silber verteuerte sich. Der Run auf Silber ist seit Monaten ungebrochen: Während der Silberpreis immer weiter sinkt, decken sich Privatanleger mit dem "kleinen Bruder" von Gold ein.

Mit einem Einsatz von 15 bis 20 Euro ist das Investment in Silber für jeden Geldbeutel und in jeder Größenordnung möglich. Und wie die Produktpalette von Emporium deutlich macht, gibt es in der Welt der Silbermünzen viel zu entdecken: Prächtig gestaltete Tiermotive, edle Hoheitszeichen und gekrönte Häupter sowie Ereignisse der Weltgeschichte, die auf Silbermünzen verewigt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
Leitung Anlagehandel

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