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Markt und Trends Newsletter

Hamburg, 11. Mai 2017

Aktien, Anleihen, Immobilien: Edelmetalle schützen gegen Blasen aller Art

Guten Tag meine Damen und Herren,

nur wenige Tage nach der Präsidentschaftswahl in Frankreich sind die Finanzmärkte zur Tagesordnung übergegangen: Der DAX hat sein bisheriges Allzeithoch deutlich übersprungen und liegt derzeit bei 12.700 Punkten. Dagegen mussten Gold und Silber in den letzten Tagen deutlich Federn lassen. Die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen lastet auf den Edelmetallen, weil dann vermeintlich zinslose Investments wie Gold und Silber weniger attraktiv werden.

Wer sich dem allgemeinen Abgesang auf Gold und Silber anhängen möchte, solltevorher ein paar Fakten in den Blick nehmen: Zumindest in Europa wird die aktuelle Anlegergeneration wohl zu Lebzeiten keine Zinsen mehr auf ihre Spareinlagen bekommen, egal wie hoch die Leitzinsen in den USA stehen. Das Nullzinszeitalter hat die Sparernation Deutschland fest im Griff. Die EZB kann es sich auf absehbare Zeit nicht erlauben, die Zinsen zu erhöhen - sie würde dadurch den Schuldendienst der südlichen Eurostaaten verteuern und diese Krisenkandidaten weiter unter Druck setzen.

Die Zinsen sind seit Jahren das beliebteste Argument gegen Gold. Und zu einer ausgewogenen Betrachtung gehört es auch an dieser Stelle, deutlich zu machen dass Gold und Silber kein Gewinnversprechen beinhalten.

Doch erstens verstehen Edelmetallanleger ihr Investment schon lange nicht mehr als Renditebringer, sondern als Absicherung gegen Wertverlust und politische sowie wirtschaftliche Turbulenzen.

Und zweitens ist die Bilanz von Gold in den vergangenen Jahren erstaunlich gut: Wer zu Beginn des letzten Jahres sein Gold gekauft und am Jahresende verkauft hat, konnte am Jahresende satte neun Prozent einstreichen - und dürfte wohl ziemlich gelangweilt sein von den Zinsen, die es zur gleichen Zeit auf Tagesgeld oder andere Investmentformen mit Renditeversprechen gegeben hat.

Tatsächlich hätte der Investor, der sein Geld zu Jahresbeginn bei einer Bank geparkt hätte, am Jahresende sogar streng genommen weniger Geld gehabt. Weil die Zinsen in Euroland knapp über null Prozent liegen, die Inflation aber inzwischen wieder bei zwei Prozent rangiert, werden Sparguthaben de facto negativ verzinst. Es ist der Witz des Jahrzehnts: Die Finanzmärkte reden ein zinsloses Investment wie Gold schlecht und favorisieren lieber ein negativ-verzinstes Investment. Bei allem Respekt: Es gibt schönere Möglichkeiten, sein Geld zu verbrennen.

Nun befinden wir uns allerdings schon lange nicht mehr im Zeitalter des Sparbuchs, Aktien und Anleihen sind die Investments, die bis heute auch in der Tagespresse gefeiert werden. Hier lohnt ein Blick zurück: Als der DAX im vergangenen Jahr kurzzeitig bei 12.400 Punkten stand, war allerorten zu lesen, dass die Notierungen heiß gelaufen seien, viel Luft nach oben gäbe es nicht mehr. Jetzt steht der DAX bei 12.700 Punkten. Wo bitteschön soll die zusätzliche Luft herkommen? Der DAX ist heute noch stärker überbewertet als vor einem Jahr. Und bei Anleihen ist die Lage noch dramatischer - hier sprechen selbst optimistische Marktbeobachter von einer gefährlichen Blasenbildung.

Die Sorgen der vielen treuen Edelmetall-Anleger vor einem weiteren Abrutschen von Gold und Silber sind verständlich, doch auf lange Sicht haben sie mit ihrer Investment-Entscheidung eine gute Wahl getroffen. Egal, wo genau bei Aktien, Immobilien oder Anleihen die nächste Blase platzt, Gold und Silber stellen eine solide Wertversicherung dar. Und oberhalb der 1200-Dollar-Marke ist Gold charttechnisch gut unterstützt. Was gerade passiert, könnte durchaus als letzte Episode einer gesunden Bodenbildung verstanden werden, welche die Grundlage bietet für neue Kursgewinne.

Gute Nachrichten kamen zuletzt aus Asien, wo die Goldnachfrage sprunghaft angestiegen ist. Der Generalsekretär des Verbands der chinesischen Goldproduzenten geht davon aus, dass die Marke von 1.000 Tonnen Gold auch in diesem Jahr übertroffen wird. Gold wird in China wieder stark als sicherer Hafen nachgefragt. Und auch in Indien ist die Goldnachfrage wieder stark im Aufwind.

Die Marktstrategen bei Emporium raten in der aktuellen Situation zur Besonnenheit. Es gibt keinen Grund, über die niedrigen Kurse von Gold und Silber zu schimpfen. Stattdessen freuen sich derzeit viele eingefleischte Edelmetall-Freunde über eine günstige Gelegenheit zum Ausbau ihrer Bestände.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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