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Hamburg, 27. April 2017

Nach der Frankreich-Wahl: Ein sicherer Hafen ist weiter unverzichtbar

Guten Tag meine Damen und Herren,Le Pen/Macron

im Herzen von Europa steht fast jeder zweite Bürger im politischen Spektrum amlinken oder rechten Rand - und die Finanzmärkte jubeln. Die Reaktion auf die ersteRundeder Präsidentschaftswahl in Frankreich ist zynisch und kurzsichtig.Denn auch wenn die rechtskonservative Bewerberin Marine Le Pen nicht die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte, gibt es nach der Wahl nichts zu feiern. Das Ergebnis ist denkbar knapp ausgefallen, der Vorsprung auf den pro-europäischen Hoffnungsträger Emmanuel Macron lag bei nur knapp drei Prozentpunkten.

Die Reaktion an den Finanzmärkten fiel wenig überraschend aus - der Ausgang der Wahl wurde als Erleichterung für Europa verstanden. Der DAX schoss am Tag nach der Wahl über drei Prozent nach oben, während Gold in der Spitze um etwa drei Prozent einbrach. Und wie bei ähnlichen Wahlergebnissen wurden erneut die Marktbeobachter auf den Plan gerufen, die einen Abgesang auf Gold und Silber anstimmen. Die Edelmetalle, so ist zu hören, sind als sicherer Hafen nicht mehr gefragt.

Wer ernsthaft dieser Meinung ist, sollte einen Blick nach Fernost werfen. Dort eskaliert die Nordkorea-Krise: China warnte zuletzt vor "unvorstellbaren Konsequenzen" bei einem Kriegsausbruch mit Nordkorea. Das Land mahnt eine friedliche Lösung an - doch daran ist der US-amerikanische Präsident Donald Trump offenbar herzlich wenig interessiert. In altbekannter Haudegen-Mentalität kündigte Trump an, eine ganze "Armada" nach Nordkorea zu schicken. Eine solche Drohung dürfte der nordkoreanische Machthaber Kim-Jong Un, der trotz ständiger Fehlschläge bei Raketentests die militärische Stärke seines Landes beschwört, nicht auf sich sitzen lassen.

Anleger sollten sich nicht von der Reakton auf die Frankreich-Wahl blenden lassen. Eine Entwarnung für Europa kann noch lange nicht gegeben werden. Frankreich wird selbst unter einem Präsidenten Macron politisch instabil bleiben, das Land ist tief gespalten - dies ist offenbar ein Trend des 21. Jahrhunderts, der zuletzt auch in der Türkei (knappe Entscheidung für Präsidialsystem) und Großbritannien (knappe Entscheidung für EU-Austritt) zu beobachten war. Die Folgen dieser Entwicklung sind verheerend und werden nicht durch kurzfristige Gewinne an den Börsen kompensiert.

Langfristig orientierte Investoren sind seit Monaten dabei, ihre Vermögenswerte in einem sicheren Hafen zu parken - und Edelmetalle stellen den letzten sicheren Hafen dar, der für durchschnittlich risikofreudige Anleger geeignet ist. Immobilien, Aktien, Anleihen - überall wird vor Blasenbildungen gewarnt, die Edelmetalle feiern dagegen trotz dauerhaften Drucks durch die Finanzmärkte ein fulminantes Comeback. Und wie schon bei früheren Preisrücksetzern lassen sich auch in dieser Woche nach der Frankreich-Wahl die Edelmetall-Freunde nicht beirren: Sie jammern nicht über sinkende Preise, sondern freuen sich über eine günstige Gelegenheit zum Nachkaufen.

GoldtresorTrotz des jüngsten Preisrückgangs hat sich Gold in US-Dollar oberhalb der wichtigen 1250-Dollar-Marke etabliert. Die derzeitige Gold-Schwäche fällt für Anleger hierzulande umso schmerzhafter aus, weil der Euro gegenüber dem Dollar nach der Wahl an Stärke gewonnen hat. Auch diese Reaktion dürfte aber nur von kurzer Dauer sein - der langfristige Trend zeigt beim Euro-Dollar-Verhältnis in Richtung Parität, bei einem entsprechenden Wertverlust des Euros gegenüber dem Dollar profitieren Anleger in Euroland überdurchschnittlich.

Und derzeit gibt es keinerlei gute Gründe für ein Comeback des Euro. Die Staaten Europas sind hoffnungslos verschuldet, die Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien gestalten sich schwierig. Und eigentlich müsste die EZB nach dem Anstieg der Inflation nun die Leitzinsen wieder erhöhen. Doch damit würde sie insbesondere die Schuldensünder aus Südeuropa weiter unter Druck setzen, weil diese für ihren Schuldendienst höhere Zinsen zahlen müssen.

Die Entschuldung der Staatsfinanzen durch die Notenpresse wird weitergehen - der Leidtragende ist der Sparer, der für seine mühsam gebildeten Rücklagen keine Zinsen bekommt und durch die steigende Inflation jedes Jahr einen Teil seines Vermögens verliert. Bei einer durchschnittlichen Inflation von zwei Prozent blieben von 100.000 Euro nach drei Jahren weniger als 95.000 Euro übrig, dazu kommen Gebühren für Kontoführung, Überweisung und künftig wohl auch Strafzinsen für private Kontobesitzer. Wer dieser schleichenden Enteignung entgegen wirken will, dürfte an Gold und Silber in den kommenden Monaten und Jahren noch großen Gefallen finden.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Fraust

Ihr Uwe Fraust

Uwe Fraust

Uwe Fraust
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