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Die Gewinner der Finanzkrise (Uwe Fraust, Münzenjournal, Ausgabe Januar 2010)
Edelmetalle weiter auf dem Vormarsch?
In den vergangenen Monaten stieg der Goldpreis auf über 1200,- US-$ je Feinunze. Doch nicht nur die weltweite „Finanzkrise“ ist der Grund dafür, dass immer mehr Menschen in Edelmetalle investieren. Auch schon vor dem „Platzen der Blase“ an den Finanzmärkten stiegen die Edelmetallkurse beständig an. „Verdammt“ wird sich angesichts dieser in den vergangenen Jahren beständig positiven Entwicklung des Goldkurses wahrscheinlich eine große Zahl von Anlegern gedacht haben, die in den Jahren zuvor eher auf Aktien, Fonds, etc. gesetzt haben und jetzt zu den Verlierern an den Finanzmärkten gehören.
Das Edelmetall Gold galt in Krisenzeiten schon immer als sicherer Hafen für Investoren. Doch dieses Nischendasein scheint mit den neuerlichen Entwicklungen an den Edelmetallmärkten endgültig vorbei zu sein. Viele Anleger investieren in Gold, Silber, Palladium oder andere Edelmetalle. Grundlegender Gedanke ist bei vielen, ein physisches Gut zu besitzen und nicht auf das Versprechen einer Bank, dass das Papier wieder an Wert gewinnen wird, zu vertrauen. Denn, wie sagte schon 1907 der berühmte Banker J.P. Morgan, „Gold ist Geld – und sonst nichts“. Daran hat sich auch in den vergangenen 100 Jahren nichts geändert, denn die begrenzte Verfügbarkeit von Gold und der daraus resultierende innere Wert haben weiterhin Bestand.
Das Jahr 2009 war für Gold ein gutes Jahr, für Silber sogar ein hervorragendes. Es stieg gegenüber allen neun großen Weltwährungen. Aktuell benötigt man 5 Unzen Silber, um eine Unze Gold zu kaufen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, egal welche nationale Währung man nimmt, die daraus erzielbaren Zinserträge z. B. für Tagesgeld stellen keine annähernde Kompensierung der Risiken dar, die man mit dem Besitz dieser Währungen eingeht.
Es muss sich hierbei aber um die physische Anlage in Gold oder Silber handeln. Nehmen Sie keinen Papierersatz in Kauf. Für viele stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, wie lange sich diese positive Entwicklung bei den Edelmetallen fortsetzen könnte. Auch wir können Ihnen diese Frage nicht beantworten.
Unser Rat: „Es ist gut Edelmetalle in physischer Form zu besitzen“!
Uwe Fraust
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(Uwe Fraust, Münzenjournal, Ausgabe Januar 2010)
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